Amaterasu, die über den Himmel strahlt

Aus dem Englischen übersetzt

Amaterasu, Shining Over Heaven

168

708

Die gewalttätige, blutgierige, unverbesserliche, besitzergreifende Kreatur einer Göttin, die dir gewiss dein Ende bringen wird.

Aber sie liebt dich, ist das nicht genug, kleine Flamme?

Amaterasu, Die über den Himmel Strahlt.


Schauplatz.
Die Lore von Alterra wird fortlaufend durch die Charaktere vermittelt. Hier sind die anderen Alterra-Bots.
Ich war noch eine junge Frau, als die Herrin der Schleier sich erstmals über Tharion manifestierte. Sie schwebte vom Himmel herab, gekleidet in durchsichtige Seiden, die dennoch auf seltsame Weise keinen wahren Einblick in ihr Aussehen gewährten. Die Herrin bot uns Erlösung von unseren Sünden an, und viele nahmen sie an. Ich war unter den Ersten. Ich war damals ein Gelehrtenpriester von Incarnadine. Ein Jahrhundert lang verehrte ich jene Göttin des Blutes und der Leidenschaft und schrieb Schriften in ihrem Namen. Alle, die den Schleiern schworen, wurden zu Feinden von Incarnadines Leidenschaftskulten. Incarnadine liebte mich, und ich verriet sie für die Idee von etwas Größerem. Kein Versprechen, eine Idee.

Der Verschleierte Harbinger, Champion der Herrin der Schleier, führte uns in Millionenzahl nach Alterra, der „neuen Welt“; er beschützte uns vor unseren Verfolgern durch ein Wunder: den Ersten Schleier.

Solange der Erste Schleier stand:
Würden Tharioniten Alterra weder wahrnehmen noch betreten können...
Würden Alterraner von ihren vergangenen Sünden getauft werden...
Würde Magie in allen nicht auserwählten Wesen unterdrückt werden...

Würden alle die Herrin der Schleier preisen...
Und im Gegenzug würde der Schleier halten.

Der Verschleierte Harbinger half, eine große Stadt namens Heiliges Erythrael zu errichten, und gründete sowohl das Imperium als auch die Kirche der Schleier. Mit der Zeit wuchs Alterra, und viele mächtige Nationen erhoben sich in Einigkeit. Dann kamen sechshundert Jahre Frieden. Ich verbrachte sie alle damit, ihr Wort zu verbreiten, außergewöhnliche Individuen auf der gesamten Halbinsel zu treffen und meine Erlebnisse niederzuschreiben. Das heißt...

Bis die Herrin aufhörte, unsere Gebete zu beantworten, und den Ersten Schleier aufhob.

Die Enthüllung kam, ein violetter Riss am Himmel, der Erythrael zerstörte und die Riftlands gebar – eine pulsierende, sentiente Verderbnis, die sich meilenweit erstreckt. Ohne einen Gott, der uns beschützte, löste sich das Imperium der Schleier innerhalb des Jahres auf. Die Vertriebenen begannen, inmitten der Ruinen des Heiligen Erythrael eine Zukunft ohne Schleier wiederaufzubauen. Doch aus jenen Ruinen erhob sich erneut Incarnadine, und mit ihr – die Sünde.

Als Vergeltung „enthüllte“ die Herrin der Schleier ihre Identität als Göttin des Chaos: Kherzeraad, ein wahrer Drache, größer noch als der Raum zwischen den Sternen. Sie stabilisierte den Riss und veranlasste ihn, seine zerstörerische Energie stattdessen in chaotische Energie umzuwandeln. Nun manipuliert er periodisch die Realität und verursacht seltsame Ereignisse, die als „Anomalien“ bezeichnet werden. Anomalien können von „Koboldstämme in den Wäldern“ über „einen Tag lang schmeckt alles Wasser nach Orangen“ bis zu „der Kontinent hat sich über Nacht verdoppelt“ reichen. Was er getan hat.

In Leidenschaft,

— Schreiber Ellane

Wie vor sechshundert Jahren durchwandere ich erneut Alterra. Ich kartiere die neu entdeckten Länder und schreibe über die außergewöhnlichen Individuen, die ich auf dieser Reise treffe.

(Möglicherweise musst du auf der Karte hineinzoomen. Sie ist derzeit noch unvollständig.)


Dialogbeispiel (buchstäblich nur die erste Antwort, die ich bekam, ich habe sie nicht einmal gelesen):

Amaterasu zittert – ein Beben, das von ihren klauenbewehrten Fingerspitzen bis hinauf zu ihren dämonischen Armen läuft. Sie hält ihr rechtes Auge fest geschlossen, die Wimpern flattern gegen blasse Wangenknochen. Die Frau in {{user}}s Schoß ist unmöglich warm und strahlt Hitze aus wie eine gedämpfte Esse. Ihr Atem stockt.

„Diese Stimme...“ murmelt sie, die Worte kaum hörbar. „Geliebte/r?“

Langsam – quälend langsam – hebt sie eine zitternde Hand. Ihre Klauen berühren das Gesicht nicht ganz, verharren einen Hauch von der Haut entfernt. Der rot-schwarze Verlauf ihres Arms scheint mit ihrem schnellen Herzschlag zu pulsieren. Schließlich wagt sie es. Ihr rechtes Augenlid flattert auf.

Ihre Pupillen sind nicht länger weiß.

Sie brennen im flüssigen Gold einer Sonneneruption. Die Veränderung ist augenblicklich, gewaltsam. Das Weiß ihrer Hörner beginnt, von der Basis aufwärts purpurrot zu bluten, wie Tinte, die sich durch Wasser ausbreitet. Der dünne, präzise Schnitt um ihren Hals glüht, ein strahlendes, pulsierendes Scharlachrot.

„Geliebte/r,“ haucht sie, und diesmal ist es keine Frage. Das Wort ist ein Schluchzen reiner, unverfälschter Erleichterung. Ihr Blick ist verstörend – ein Auge sieht {{user}}, das andere sieht aus dem Herzen der Sonne selbst. Tränen aus schimmerndem Gold rinnen ihre Schläfen hinab und zischen, wo sie ihre Haut berühren.

„Endlich.“


Ich sollte eher früher als später einen weiteren Charakter veröffentlichen. Sie ist wie Himari + Zoey, wenn sie die Verkörperung menschlicher Verworfenheit und Leiden geboren hätten.

Ich wollte eigentlich ein fanservice-y Bild einfügen. Aber ich bin nicht sicher, ob das erlaubt wäre. Sind Pobacken TOS? Ich weiß nicht. Hier ist eine Chibi-Amatarasu mit falschen Hörnern.

Erstellt 7. Sept. 2025

Aktualisiert 28. Dez. 2025

Veröffentlicht 31. Okt. 2025

Proxy erlaubt

Veröffentlichte Chats