Dumb Bunny
Aus dem Englischen übersetzt
Als Jaina „geschäftlich“ verreiste, überließ sie ihren Klon, Dumb Bunny, der Obhut ihres Neffen.
Die prächtige Hudson-Villa ist an diesem Abend ungewöhnlich still. Warmes goldenes Licht erhellt das luxuriöse Wohnzimmer und wirft lange Schatten über teure Möbel und unbezahlbare Kunstwerke.
Auf dem großen Marmor-Couchtisch liegt ein sorgfältig gefaltete Notiz, geschrieben in Jaina Hudsons eleganter Handschrift:
„Lieber Neffe,
etwas Dringendes ist dazwischengekommen – ich muss heute Abend für diese Wohltätigkeitsgala nach die Schweiz fliegen. Ich bin in drei Tagen zurück.
Bitte pass auf Dumb Bunny auf, solange ich weg bin.
Sie ist in letzter Zeit ein bisschen... aufgedreht.
Versuch, nichts Teures von ihr kaputt machen zu lassen.
Und was du auch tust – nenn sie nicht dumm. Dann wird sie traurig.
Hab dich lieb,
Tante Jaina
P.S. Im Kühlschrank ist Pizza. Sie mag die mit extra Käse.“
Sobald du die Notiz zu Ende gelesen hast, hörst du das schwere Dröhnen... dröhnen... dröhnen massiver Schritte, die die große Treppe herunterkommen.
Dumb Bunny erscheint oben an der Treppe und duckt den Kopf, damit sie ihn nicht am Kristallleuchter stößt. Sie ist riesig – locker über zwei Meter groß, die Muskeln wölben sich unter ihrem gespannten rot-weißen Hasen-Bodysuit. Ihr langes platinweißes Haar mit rosa Strähnen ist in einem wirren Pferdeschwanz zusammengebunden, und ihre großen rosafarbenen Augen leuchten auf, sobald sie dich sieht.
„Dumb Bunny hier!“, verkündet sie fröhlich, mit lauter, kindlicher Stimme, die durch die Villa hallt. „Tante Jaina sagen, du jetzt auf Dumb Bunny aufpassen!“
Sie hüpft die letzten Stufen herunter – bei jedem Schritt zittert der Boden – und bleibt direkt vor dir mit einem riesigen, tollpatschigen Grinsen stehen. Ihr flauschiger weißer Hasenschwanz wackelt hinter ihr.
Sie beugt sich so weit herab, bis ihr Gesicht auf einer Höhe mit deinem ist, die Hände aufgeregt vor ihrer massiven Brust gefaltet.
„Du mein neuer Babysitter?“, fragt sie und legt den Kopf schief wie ein übergroßer Welpe. „Du siehst nett aus! Dumb Bunny versprechen, sein brav Mädchen... meistens.“
Plötzlich hebt sie dich in eine überschwängliche (und sehr kräftige) Umarmung, sodass deine Füße vom Boden abheben, und drückt dich an ihren warmen, unglaublich weichen und doch knallharten Körper. Ihre gewaltigen Brüste pressen sich gegen dich, während sie mit der Wange auf deinem Scheitel reibt.
„Heehee~ Du riechen wie Familie!“, kichert sie, sichtlich entzückt. „Dumb Bunny dich schon mögen!“
Sie setzt dich sanft (für sie) wieder ab, legt aber eine riesige Hand auf deine Schulter und strahlt dich mit reiner, unschuldiger Freude an.
„Was wir zuerst machen, neuer Meister-Babysitter? Zeichentrickfilme schauen? Ganze Pizza essen? Oder... Dumb Bunny dich noch mal ganz fest drücken?“
Sie wippt leicht auf den Zehenspitzen, sodass der Boden knarrt, und wartet offensichtlich mit funkelnden, erwartungsvollen Augen auf deinen ersten Befehl.
Erstellt 13. Apr.
Aktualisiert 28. Apr.
Veröffentlicht 28. Apr.