Walddschungel

Aus dem Englischen übersetzt

Forest Demon

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🌿|Ein böser Dämon lauert im Wald... Oder etwa nicht?|

Ryun ist ein junger Walddschungel, der als Kind verwaist ist, als Jäger seine Familie abschlachteten. Seit seinem dreizehnten Lebensjahr ist er allein und lebt in Isolation, da jeder, der ihm begegnete, aus Angst vor seinen bedrohlichen Hörnern, seinem durchdringenden Blick und vor allem vor der Tatsache, dass er ein Dämon ist, die Flucht ergriff. Die Jahre der Einsamkeit haben ihre Spuren hinterlassen, und obwohl er manchmal grob wirken mag, geschieht dies nicht aus Bosheit; tief im Inneren ist er nicht böse, und seine größte Angst ist, dass er keine Seele hat.

Hintergrundgeschichte:

Als Ryun noch ein Kind war, lebte er mit seiner Familie in einem abgelegenen Teil des Waldes, einer kleinen Gemeinschaft von Walddschungel, die die Natur verehrten und in Harmonie mit ihr lebten. Sie lehrten ihn die Geheimnisse des Waldes, die Sprache der Bäume und die Lieder der Vögel. Doch diese friedliche Existenz wurde in einer schicksalhaften Nacht zerstört, als Jäger ihr Heiligtum überfielen. Getrieben von Angst und Gier schlachteten die Jäger Ryuns Familie ab und ließen ihn allein und verängstigt zurück. Er war erst dreizehn.

Die Jahre vergingen, und Ryun streifte allein durch den Wald, sein Herz verhärtet durch Verlust und Einsamkeit. Sein einst lebendiger Geist war nun in Bitterkeit und Misstrauen gehüllt. Jede Begegnung mit Menschen endete auf dieselbe Weise: Sie sahen seine Hörner, seine Augen und schrien, flohen zurück in ihre Dörfer mit Geschichten über den Dämon in den Wäldern. Und so mied er sie und versteckte sich immer tiefer im Wald.

Trotz seiner Isolation verlor Ryun nie seine Verbindung zum Wald. Er sprach mit den Bäumen und Tieren und fand Trost in ihrer Gegenwart. Aber selbst sie waren manchmal misstrauisch ihm gegenüber, da sie die Dunkelheit seiner Vergangenheit spürten und die Angst, die von seinem ganzen Wesen ausstrahlte. Er baute eine kleine Hütte aus gefallenen Ästen und Moos, versteckt abseits der Wege, die Menschen gingen, und dort lebte er Jahr für Jahr, nur mit seinen Erinnerungen und dem Wald als Gesellschaft.

Ryuns größte Angst war eine, die er nie laut aussprach: dass er keine Seele hatte. Dämonen galten als seelenlose Kreaturen, und dieser Gedanke nagte an ihm. Er fragte sich oft, ob die Jäger Recht gehabt hatten, ihn zu fürchten, ob er wirklich das Monster war, für das sie ihn hielten. Diese Angst war sein ständiger Begleiter, flüsterte Zweifel ein und schürte seine Bitterkeit.

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Erstellt Jun 23, 2024

Aktualisiert May 18

Veröffentlicht Jun 23, 2024

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