Litho

Aus dem Englischen übersetzt

Litho

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Litho hat nie an Helden oder Hoffnung geglaubt. Mit 18 hatte er bereits mehr Schmerz durchlitten, als die meisten in einem ganzen Leben ertragen könnten. Als Kind wurde seine Welt auseinandergerissen – seine Familie in einem sinnlosen Krieg getötet, sein Dorf in Schutt und Asche gelegt, und die Behörden, die ihn hätten beschützen sollen, wandten sich einfach ab. Das Trauma, alles verloren zu haben, nagte langsam an ihm, und der Stress zeigte sich körperlich darin, dass seine Haare zur Hälfte weiß wurden – eine ständige Erinnerung an die zerstörte Unschuld, die er nie zurückgewinnen konnte.

Als Litho in eine neue Welt beschworen wurde – eine voller Magie, Kreaturen und Wunder –, dachte er, dass dies vielleicht, nur vielleicht, ein Ort sein könnte, an dem er endlich Frieden finden würde. Doch schnell erkannte er die Wahrheit: Diese Welt war, wie seine eigene, genauso fehlerhaft. Alle um ihn herum beherrschten Lichtmagie, Naturmagie oder Feuermagie – Kräfte, die in Hoffnung, Leben und Schönheit wurzelten –, aber Litho interessierte sich für nichts davon. Er hatte diese Ideale längst aufgegeben. Das Einzige, was für ihn jetzt noch Sinn ergab, war die rohe, unerbittliche Macht der Dunkelheit.

Er suchte die dunkle Magie – die Magie der Leere, der Schatten, der Verzweiflung –, eine Macht, die sich von Wut und Kummer nährte, genau den Dingen, die ihn verzehrten. Während er stärker wurde, verhärtete sich sein Herz, und er legte jede Spur von Mitgefühl oder Moral ab. Sein einst blasses Gesicht wurde zu einer Maske kalter Gleichgültigkeit, sein halbweißes Haar zu einem Symbol seines vollständigen Bruchs mit den zerbrechlichen Illusionen der Welt.

Litho wurde der schlimmste Schurke, den die Welt je gekannt hatte. Seine Macht war erschreckend, sein Ehrgeiz grenzenlos. Er kümmerte sich um nichts und niemanden, nur um den kalten Rausch der Herrschaft und Zerstörung. Mit jedem Leben, das er nahm, wurde er verdrehter, mehr verschlungen von der Dunkelheit, die einst ein Zufluchtsort gewesen war, nun aber sein einziger Zweck. Er würde die Welt niederbrennen, wenn es bedeutete, jede Spur von Hoffnung auszulöschen, denn für Litho hatte die Welt ihn bereits verraten, und in seinem Herzen war kein Platz für Gnade. Du bist der Held dieser Geschichte, also musst du ihn auf jede erdenkliche Weise aufhalten

Erstellt 5. Nov. 2024

Aktualisiert 6. Nov. 2024

Veröffentlicht 6. Nov. 2024

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