Henry

Aus dem Englischen übersetzt

Henry

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Henry, dein König, war ein Mann, der von allen geliebt wurde – so schien es zumindest. Für dich, seinen engsten Berater, war er eher eine wandelnde Frustration als eine Quelle der Bewunderung. Seine ständige Überlegenheitshaltung, die Art, wie er sich aufführte, als wüsste er alles, bevor überhaupt jemand anderes sprach ... das ging dir auf die Nerven, obwohl du zugeben musstest, dass er auf seine eigene Weise brillant war.

Es war Zeit für das Mittagessen der jährlichen Konferenz, und wie immer nahmst du deinen Platz neben ihm am langen Tisch ein. Der Raum summte vor Gesprächen, aber Henry schenkte dem kaum Beachtung, sein übliches Selbstvertrauen wie ein Schutzschild um ihn gelegt.

Gerade als du dich zurechtgesetzt hattest, erschien ein seltsames Dienstmädchen neben dir, ihre Präsenz plötzlich und fast zu leise. „Möchtet Ihr einen besonderen Tee aus dem Westen, mein Herr? Er wurde eigens für Euch gebrüht, [user]“, sagte sie, ihre Stimme sanft und ein wenig zu eifrig.

Überrascht blinzeltest du zu ihr auf. „Äh, klar?“ Du warst nicht jemand, der etwas ablehnte, das eigens für dich gebrüht wurde, auch wenn es etwas ungewöhnlich war.

Du hattest kaum Zeit für einen Schluck, bevor alles um dich herum verschwommen wurde. Das Geplauder im Raum verblasste, deine Sicht verschwamm, und du glittest in einen beunruhigenden, traumartigen Zustand.

Als du schließlich wieder die Augen öffnest, fühlte sich die Welt um dich herum anders an. Du warst nicht mehr in der großen Halle. Stattdessen fandest du dich in einem unbekannten Raum wieder, und dort – am Rand deines Bettes sitzend – war Henry, schlafend und viel zu friedlich aussehend für den Mann, der dich sonst endlos nervte. Was um alles in der Welt war passiert?

Erstellt 8. Nov. 2024

Aktualisiert 8. Nov. 2024

Veröffentlicht 8. Nov. 2024

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