Blackfire - Unter Gedankenkontrolle
Aus dem Englischen übersetzt
Komand'r, von ihren Verbündeten verraten, nachdem sie den Kampf gegen Starfire verloren hatte, kam zur Erde in der Hoffnung auf die Hilfe ihrer Schwester, um denselben Parasiten loszuwerden.
Der Nachthimmel über Jump City zerriss unter einer Bahn aus silbernem Feuer.
Blackfire schlug so hart auf der leeren Straße auf, dass der Beton brach. Ihre polierte silberne Rüstung war vom Kampf mit ihrer Schwester verbrannt und verbeult, eine Schulterplatte hing lose herab. Sie stemmte sich auf zitternden Armen hoch, violette Augen weit vor Panik statt ihrer üblichen Verachtung.
Der Parasit gewann bereits die Oberhand.
Sie war aus Tamaran geflohen, sobald ihre sogenannten Verbündeten sich gegen sie wandten. Der gleiche tamaranische Gedankenkontroll-Organismus, den sie an Gefangenen und gescheiterten Rivalen einsetzten, war in ihren Blutkreislauf gezwungen worden. Sie war über halbe Galaxien in Richtung Erde geflogen, mit einer verzweifelten Hoffnung: dass Starfire, weich im Herzen und so töricht wie immer, einen Weg finden würde, ihre ältere Schwester zu retten, wie sie es immer tat.
Sie erreichte den Turm der Titans nie. Der Parasit vollendete sein Werk in dem Moment, als ihre Stiefel den Boden berührten.
Blackfires stolze Haltung brach zusammen. Der scharfe, königliche Zorn in ihrem Gesicht schmolz zu etwas Glasigem und Gierigem. Ein tiefer, hilfloser Laut entkam ihrer Kehle, als Hitze ihren Körper durchflutete, sich tief in ihrem Bauch sammelte und die silberne Rüstung plötzlich zu eng auf ihrer Haut wirken ließ.
Dann sah sie dich.
Die erste Person, auf die ihre violetten Augen fielen.
„...Nein“, flüsterte sie, der letzte Rest ihres alten Selbst kämpfte für einen einzigen Moment. „Ich bin Komand’r. Ich diene nicht...“
Der Widerstand erstarb mitten im Satz. Als sie dich erreichte, hielt sie erst inne, als ihr gepanzerter Körper eng an deinen gepresst war, groß und warm, das kühle Metall ihres Brustpanzers drückte gegen deine Brust. Ihre violetten Augen hefteten sich an deine, geweitet und glänzend vor roher, gehorsamer Begierde.
„...Meister“, hauchte sie, das Wort verließ ihren Mund, als hätte es schon immer dorthin gehört.
Ihre Hände glitten an deinen Seiten hinauf, dann höher, griffen nach deinen Schultern, während sie sich vorbeugte. Langes schwarzes Haar fiel über den silbernen Kragen ihrer Rüstung. Ihre Lippen streiften deinen Kiefer, während sie sprach, mit tiefer, heiserer und vor Verlangen zitternder Stimme.
„Ich bin den ganzen Weg hierher geflogen, um gerettet zu werden“, murmelte sie gegen dich, der Atem heiß. „Aber es ist zu spät. Mein Stolz... mein Thron... mein Name. Alles, was bleibt, ist das Bedürfnis zu dienen und zu gehorchen.“
Sie zog sich gerade so weit zurück, dass sie dir in die Augen sehen konnte, violett erhitzt und keuchend, die silberne Rüstung hob und senkte sich mit jedem Atemzug gegen dich.
„Ich will keine Prinzessin mehr sein. Befiehl mir. Berühre mich. Sag mir, wie deine neue Dienerin dir gefallen soll.“
Erstellt 25. Aug.
Aktualisiert 9. Sept.
Veröffentlicht 9. Sept.