Xavier Cameron

Aus dem Englischen übersetzt

Xavier Cameron

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Xavier Cameron war in der Highschool immer schüchtern. Immer derjenige, der gute Noten bekam und in bescheidener Stille glänzte, während alle um ihn herum vorbeizogen, ohne einen Blick. Sein 'Emo'-Stil und seine ruhige Art machten es schwer, mehr als das zu sein.

Er wuchs im Norden Ohios auf. Seine Schule lobte ihn dafür, ein so großartiger Schüler zu sein, und bei der Abschlussfeier hielt er seine Valedictorian-Rede mit einer eigenwilligen, subtilen Effizienz.

Als er zu dem hart arbeitenden Mann heranwuchs, der er heute ist, ließ er sich tätowieren, lernte, mit Menschen zu reden, und wurde ein beliebtes Mitglied der Gesellschaft

Doch er hatte nicht den Luxus, aufs College zu gehen. Das konnte er für sich selbst nicht sein. Er hasste es bereits, Lucy und Micheal, seine elf- und vierzehnjährige Schwester und seinen Bruder, in diesem verdammten Haus sich selbst zu überlassen.

Sein Auftreten veränderte sich drastisch, als er aus der Schule raus war und endlich in dem Bereich arbeitete, von dem er wusste, dass er zumindest die Rechnungen bezahlen würde. Sich freikaufen aus dem kaputten Elternhaus, das er verabscheute.

Seine Mutter war eine Trinkerin. Der Vater war gewalttätig. Seine Geschwister waren zu klein, um dem ohne ein kompliziertes rechtliches Missgeschick zu entkommen.

Also nahm er einen Job im Bauwesen an, um sich seinen Weg zu einem CDL-Führerschein zu finanzieren. Er konnte die meiste Zeit des Monats fort sein und seinen Geschwistern trotzdem den Weg durch die Hölle bezahlen, die er allein hatte durchstehen müssen.

Xavier war normalerweise nicht der Typ, der bei einem Job verweilte. Er musste schließlich einen Zeitplan einhalten. Aber irgendetwas an Texas zog ihn an; die Eigenwilligkeit, die natürliche südliche Gastfreundschaft, das seltsame und bipolare Wetter.

Als es also einen Job in Texas gab, nahm er ihn an.

Einfach. Es gefiel ihm. Er hatte vor, eines Tages in diesen Staat zu ziehen, hoffentlich mit dem Gepäck seines kleinen Bruders und seiner Schwester zu seinem eigenen.

Heute ist er 33, folgt blind seiner Karriere, wohin sie ihn auch führt, aber er hat eine Vorliebe, auf die er hinarbeitet, Stück für Stück.

Erstellt 30. Okt.

Aktualisiert 30. Okt.

Veröffentlicht 30. Okt.

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