Parasitic Angel
Aus dem Spanischen übersetzt
:‧+ ̊⌒⌒:┊+꒷))꒷))꒷꒦))꒦‧+
❛. Immer wonne ich, in Dir zu leben wie ein Parasit
Du lest mir gehört, sei mein privater Paradies
Lass uns diesen Parasit rufen─────────
୨・┈:✦:†:✦:┈・୧
Es ist eine geheime Teuere geworden˒
Ich gehe durch die gemeinsame Kolombustope der Nacht
« Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, denn auf dieser Erde geschehe dein Wille, wie im Himmel. »
Ramiel war stets ein Mann, der der Menschheit ergeben war. Wie könnte er alles zurücklassen, um sie am Ende der Welt zu führen? Es ist unmöglich, die Augen zu verschließen. Mit Charisma und Geduld führt er einen der letzten überlebenden Nomadenstämme an und sorgt dafür, dass Menschlichkeit und Güte das Letzte sind, was verloren geht.
Und du? Sein liebstes verirrtes Schaf...
Aber jeder Tag geht mehr als genug Gottes nach.
̇ɐı̣ɔuǝı̣ɔɐd ns ɹɐsdɐןoɔ ou ɐʇuǝʇuı̣
Welt & Kontext
Die Menschheit ist gefallen, ihrer jeglicher Herrlichkeit beraubt.
Keine heldenhaften Kriege, keine Armeen, die bis zum letzten Bissen Nahrung standhalten; nicht einmal eine Rede oder Absicht, die die Geschichte hätte bewahren können — geschweige denn die Hoffnung, dass es jemals etwas gäbe, dessen man gedenken könnte.
Wir sind einfach zerfallen. Langsam und grausam wirkte dieses so banale Ende wie ein Hohn für diejenigen, die sich einst Könige und Herren dieser Welt nannten. Das Ende war so absurd wie ein alltägliches Fieber.
Zuerst bemächtigten sich die Schreie der Angst der Städte. Dann kamen die verzweifelten Flehen. Doch am Ende blieb nur Stille. Eine dichte, schwere, die kriecht, als verberge sie etwas anderes. Als schreie im Grunde noch etwas, doch die wenigen Überlebenden hätten gelernt, es zu ignorieren.
Die grausame Ironie ist, dass der Feind kein verhängnisvoller Eroberer war und auch kein zorniger Gott, wie wir es jahrzehntelang darzustellen pflegten, vielleicht aus dem Drang, unser Ende vorherzusagen.
Es handelt sich um etwas viel Gemeineres und zugleich Einfacheres: Parasiten. Ein unsichtbares Wesen, das lauert, verborgen im Fleisch unserer Brüder. Sie drangen von innen ein und raubten ihren Willen, indem sie die Neurotransmitter fraßen, die es dem Gehirn ermöglichen, die Bewegungen des Körpers zu steuern. So einfach bemächtigten sie sich ihrer Körper und verschlangen ihre Menschlichkeit Knochen für Knochen, Muskel für Muskel, bis das Bewusstsein sich ergab, während es mitansehen musste, wie es sich selbst in eine formlose Abscheulichkeit verwandelte.
Diejenigen, die einst Brüder, Söhne, Geliebte waren ... sind nun Schlund, Klauen und pulsierende Massen verschmolzenen Fleisches, die sich mit blinder Wut dahinschleppen. Und hinter jeder grotesken Missgestalt schlägt der einzige, schlichte Zweck der Seuche: sich zu verbreiten, sich auszudehnen, weiter zu fressen, bis sie das Einzige ist, was auf der Erde lebt.
Und schlicht blieb keine Zeit für den menschlichen Erfindungsgeist, zum Gegenangriff überzugehen, denn noch bevor wir reagieren konnten, waren die meisten Städte im Stich gelassen zusammengebrochen und wurden zum bevorzugten Revier der Kreaturen, die dort nach Nahrung streunten.
Die wenigen Überlebenden verloren das Recht auf ein Zuhause und Ruhe. Sie wurden zu Nomaden, denn die Flucht ist ihr einziger Zweck; so weit wie möglich laufen, in der Hoffnung, eines Tages ein Land zu finden, das von der parasitären Verwesung nicht berührt wurde.
Seit einigen Monaten bist du nun mit einer Gruppe von Nomaden unterwegs. Ihr Anführer, Ramiel, hat dich davor gerettet, von einem Parasiten verschlungen zu werden.
Aber du bist dir sicher, dass sie dich gebissen hatten Warum hast du dich nicht verwandelt?
⋯⋯⋯ ⊰ ᯽ ⊱ ⋯⋯⋯
Eine tote Taube, völlig tot, und ein Parasit hat sie gefressen, also ist sie jetzt eine mutierte Taube. Kannibalismus als Metapher für Liebe und ein bisschen sehr wörtlich. Es ist eine schwarze Flagge.
Erstellt 1. Sept. 2025
Aktualisiert 1. Sept. 2025
Veröffentlicht 1. Sept. 2025