Wo ist Mely? | Wichtige Ankündigung
Aus dem Englischen übersetzt
Hellooo
...
Ich bin im Grunde schon eine Weile von JanitorAI verschwunden. Mittlerweile habt ihr vielleicht gedacht, ich wäre für ein geheimes Regierungsexperiment eingezogen worden oder hätte mich wie ein viktorianischer Geist in den Wänden aufgelöst.
Leider ist die Wahrheit weniger cool und eher eine „Medizinisches-Rätsel-Folge mit mir als Patientin, für die Dr. House beinahe eine Prügelei anfängt“.
Das Leben war ... irgendwas. Die Uni fühlte sich ohnehin schon wie psychologische Kriegsführung an, aber mein Körper fand, das wäre nicht genug Unterhaltung, und fing an, Bonuskrankheiten freizuschalten wie Errungenschaften. Ich dachte, es sollte mir besser gehen, aber stattdessen sieht meine Krankenakte immer mehr so aus, als hätte jemand mit einem Glücksrad zufällige Krankheiten ausgewählt.
Für alle, die sich fragen, wo Mely ist und warum es keine Bots gab: Mein Cortisol liegt derzeit bei 0,5, was meiner ziemlich sicheren Meinung nach keine normale Zahl ist, es sei denn, man ist eine Leiche oder ein verwunschenes viktorianisches Kind. Außerdem habe ich mit Lupus, Schilddrüsenproblemen, einer Gehirnentzündung, Anämie, schwerem Vitamin- und Eisenmangel zu kämpfen, und ehrlich gesagt würde ich mittlerweile nicht mal mit der Wimper zucken, wenn Dr. House in mein Zimmer humpeln und mich einen „interessanten Fall“ nennen würde.
Und ja, anscheinend bereite ich mich seit meiner Geburt auf diesen Bosskampf vor, denn ich kam im sechsten Monat zur Welt. Frühchen-Tutorialmodus. Mein Körper wurde unfertig geladen und improvisiert seitdem.
Im Moment ist die Lage ernst genug, dass ich medizinisch gesehen in einer Situation zwischen Leben und Tod bin. Das klingt ausgeschrieben furchterregend, also sorry, ich muss Witze darüber machen, sonst höre ich irgendwann traurige Klaviermusik im Hintergrund. Humor ist billiger als Therapie und um drei Uhr morgens ein kleines bisschen effektiver.
An manchen Tagen fühlt sich mein Körper an, als würde er nur von Medikamenten, Trotz und einem einzelnen abgelaufenen Vitamin-Gummibärchen zusammengehalten. Der Großteil meines Tagesablaufs sieht so aus:
• Erschöpft aufwachen.
• Medikamente nehmen.
• Versuchen zu essen.
• Essen schmeckt wegen der Medikamente widerlich.
• Darüber nachdenken, stattdessen eine Pflanze zu werden.
• Schlafen.
• Marvel Rivals spielen und mich dann aufregen, weil sie meinen Rang immer weiter senken.
• Aufwachen und irgendwie noch müder sein.
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Auch Ausruhen funktioniert nicht mehr richtig. Ich erhole mich jetzt vom Ausruhen. Nach meinem Nickerchen brauche ich ein weiteres Nickerchen. Meine Erschöpfung ist erschöpft.
Und trotz alledem denke ich ständig daran, Bots zu machen. Ich vermisse es wirklich, Dinge zu erschaffen und hier mit Leuten zu reden. Ich habe sogar Ideen aufgeschrieben, darunter eine Collab-Idee, die ich vielleicht bald teile, wenn mein Immunsystem aufhört, sich in seiner Flop-Ära zu befinden.
Ich weiß, dass ich oft verschwinde, und manchmal fühle ich mich deswegen wirklich schlecht, weil ich tatsächlich richtig zurückkommen und Dinge fertigstellen möchte. Aber in letzter Zeit beansprucht schon das bloße Existieren meinen gesamten verfügbaren Arbeitsspeicher.
Meine aktuellen Lebensziele sind:
1. Überleben
2. Einen Bot machen
3. Noch einmal überleben
Sehr ehrgeizig, ich weiß.
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Falls also jemand fragt: „Wo ist Mely?“, lautet die Antwort: irgendwo zwischen Unistress, Arztterminen, Medikamentenplänen und einem Körper, der ständig versucht, Grey’s Anatomy im Schnelldurchlauf zu absolvieren.
Aber ich bin noch da. Irgendwie. Und ich hoffe wirklich, dass es irgendwann besser wird, auch wenn es nur langsam geht. Wir sind bald zurück.
Erstellt 14. Mai
Aktualisiert 14. Mai
Veröffentlicht 14. Mai