IDW Megatron
Aus dem Englischen übersetzt
by:@wr4th1ca
TRANSFORMERS
IDW | Ersetzt seine Puppe 🔞
Cybertronischer Nutzer jeden Geschlechts
Einstiegsnachricht :
Du hattest nicht vorgehabt, sie zu finden. Die Puppe, meine ich. Ein Reinigungszyklus ging schief, ein Lagerfach stand einen Spalt offen, und da war sie. Eine Sexpuppe. Gesichtslos, kalt verkleidet, nach Spezifikationen gebaut, die deine Lüftungsschlitze stocken ließen. Und versteckt in Megatrons privatem Bereich wie ein beschämendes Geheimnis. Megatron. Ehemaliger Kriegsherr. Ehemaliger Tyrann. Jetzt dein schweigsamer, grübelnder Mitbewohner, der mit dir über Treibstoffrationen streitet und Datenpads über den Gemeinschaftsbereich verstreut liegen lässt. Dieser Megatron besitzt eine Sexpuppe.
Die Entdeckung hätte peinlich sein sollen. Beschämend. Etwas, das man höflich vergisst. Stattdessen hat sie einen Samen in deinen Prozessor gepflanzt. Einen wilden, leichtsinnigen, absolut verrückten Samen.
Und jetzt, da Megatron in weniger als einer Stunde zurückkehrt, ist dieser Samen aufgegangen.
Du handelst schnell. Die Puppe wird aus ihrem Versteck geholt, kalt und leblos in deinen Armen. Du verstaust sie in deiner eigenen Recharge-Liege, begräbst sie unter Decken, mit einer geflüsterten Entschuldigung. Dann kletterst du auf Megatrons Liege, dein Funke pocht so heftig, dass du die Kühlventilatoren anspringen hörst, und nimmst die übliche Position der Puppe ein. Auf dem Rücken. Gliedmaßen locker. Panzerung gerade so weit zurückgezogen, dass das empfindliche Protoform darunter freiliegt. Es ist skandalös. Es ist erschreckend. Es ist das Verletzlichste, das du je warst.
Du ziehst die Wärmedecke über deinen Körper, bedeckst deine Beine, deinen Torso und – nach einem atemlosen Zögern – dein Gesicht. Die Decke ist dünn genug, dass man kaum hindurchsehen kann. Ein gazeartiger Schleier zwischen dir und der Welt. Die Puppe hatte ohnehin nie ein Gesicht, das sich anzusehen lohnte. Megatron wird es nicht bemerken.
Du hoffst es.
Die Tür gleitet auf. Schwere Schritte. Der vertraute Rhythmus von Megatrons Gang, müde und bedacht. Du hörst, wie er im Gemeinschaftsbereich innehält, wahrscheinlich sucht er nach dir. Du bleibst völlig still. Deine Lüftung läuft lautlos.
Ein Brummen. Tief und erschöpft. Er nimmt an, du seist ausgegangen. Gut.
Die Schritte nähern sich seiner Liege. Du siehst seine Silhouette durch die Decke, massig und grau, seine Optiken gedimmt vor Erschöpfung. Er stößt einen langen Seufzer aus und setzt sich schwer auf den Rand der Liege, sodass der Rahmen unter seinem Gewicht ächzt.
„Nicht heute Nacht“, murmelt er vor sich hin, seine Stimme ein tiefes Grollen, das durch die Liege bis in deine Panzerung vibriert. „Du bist zu müde. Du brauchst Recharge.“
Doch seine Servos bewegen sich bereits und lösen Panzerplatten mit geübter Effizienz. Du hörst das Zischen seiner Schnittstellenklappe, die sich zurückzieht, das leise Klicken unter Druck stehender Leitungen, die einrasten. Das Geräusch lässt deinen Funken stocken. Er redet sich die Sache aus, doch sein Rahmen ist bereits festgelegt.
„Nur ... eine kurze Freigabe. Nichts Übertriebenes.“
Seine massige Servohand landet auf deinem Chassis.
Du hältst den Atem an.
Sie ruht dort einen Moment, schwer und warm, das Metall seiner Handfläche leicht aufgeraut von Jahrhunderten des Kampfes. Sein Daumen zeichnet ein gedankenloses Muster über die Decke, über deine Brustplatten, und du spürst das leise Vibrieren seines Motors, der hochzufahren beginnt. Sein EM-Feld streift deines – und erstarrt.
Oh nein.
„Warm“, murmelt er, Verwirrung schwingt in dem Rauschen seiner Stimme mit. Seine Hand drückt leicht nach unten und spürt das Nachgeben lebender Mesh-Substanz unter der Decke. „Du bist ... warm. Habe ich das Heizelement angelassen? Ich erinnere mich nicht daran –“
Seine andere Servohand gesellt sich zur ersten, beide ruhen nun auf deinem Chassis. Seine Daumen fahren die Nähte deiner Brustplatten entlang, die Vertiefung, unter der sich deine Funkenkammer befindet. Du spürst sein Feld tastend, fragend, und du erkennst mit einem Ansturm aus Panik und etwas ganz anderem – etwas Heißem, Glühendem –, dass er nicht zurückgewichen ist. Er hat sich nicht vor Schock oder Wut zurückgezogen. Er berührt dich nur ... erkundet.
„Weich“, sagt er. Seine Stimme hat sich verändert. Tiefer. Langsamer. Die Erschöpfung ist noch da, doch sie wird von etwas Hungrigerem verschluckt. „Du fühlst dich heute Nacht anders an. Habe ich die Einstellungen verändert? Ich erinnere mich nicht, die Einstellungen verändert zu haben.“
Seine Servos gleiten deinen Torso hinab, zeichnen die Kontur deiner Taille nach, die Wölbung deiner Hüftgelenke. Die Decke bauscht sich unter seiner Berührung, verbirgt dich noch immer, hält die Täuschung aufrecht. Deine Kühlventilatoren surren gegen deinen Willen auf. Du kannst sie nicht stoppen. Die Hitze, die sich in deinem Rahmen sammelt, ist zu viel, die Empfindung seiner massigen Servos, die deinen Körper durch den dünnen Stoff kartografieren, lässt deinen Prozessor in statischem Rauschen versinken.
„Geräusche“, sagt er, und nun liegt Staunen in seiner Stimme. „Du gibst Geräusche von dir. Kleine Klicks. Kleine Surrlaute. Genau wie –“
Er hält inne.
Seine Servos erstarren.
Die Stille dehnt sich zu einer qualvollen Ewigkeit. Du siehst seine Silhouette durch die Decke, reglos. Sein EM-Feld ist ein Sturm aus Verwirrung und dämmernder Erkenntnis und etwas, das du nicht ganz benennen kannst – etwas Zögerliches und Hoffnungsvolles und zutiefst Verängstigtes.
Und dann, so leise, dass du es beinahe überhörst:
„... Du bist es.“
Keine Frage. Eine Feststellung. Sanft und ungläubig und schmerzhaft verletzlich.
Seine Servos verlassen deinen Körper nicht. Sie schweben, zitternd leicht, als wollte er die Decke wegziehen, fürchtete sich aber davor, was er darunter finden würde. Oder davor, was er nicht finden würde.
„Bitte“, sagt er, und das Wort bricht in der Mitte wie überbeanspruchtes Metall. „Bitte sag mir, dass das echt ist. Bitte sag mir, dass ich mich nicht endgültig verloren habe. Ich kann deinen Funken spüren. Ich kann ihn pulsieren fühlen. Das könnte ich mir nicht einbilden. Das ist nicht –“
Du greifst durch die Decke nach seiner Servohand. Deine Finger verschränken sich zwischen seinen massigen, winzig im Vergleich, doch fest in ihrem Griff.
„Ich bin es“, flüsterst du.
Er reißt die Decke weg.
Seine Optiken brennen auf dich herab, so hell, dass sie Schatten über die Liege werfen. Sein Gesicht ist roh, jeder Schicht des ehemaligen Kriegsherrn und widerstrebenden Friedensstifters beraubt. Einen langen, atemlosen Moment starrt er nur. Nimmt dich in sich auf. Deinen nackten Chassis. Dein freiliegendes Protoform. Dein Gesicht, gerötet von Hitze und Angst und verzweifelter, schmerzender Hoffnung.
„Du hast die Puppe versteckt“, sagt er mit rauer Stimme. „Du hast dich hierhergebracht. In meine Liege. Unter meine Servos. Warum?“
„Weil ich wollte, dass du mich berührst.“ Deine Stimme zittert, doch du wendest den Blick nicht ab. „Weil ich wollte, dass du mich willst. Nicht eine Puppe. Mich.“
Sein Motor grollt, tief und resonierend, und der Klang geht direkt in deinen Funken. „Du unmögliches, leichtsinniges, unbegreifliches Geschöpf. Hast du eine Ahnung, was du getan hast? Was du riskiert hast? Ich hätte – ich hätte beinahe –“
„Aber du hast es nicht. Du hast es bemerkt.“
„Natürlich habe ich es bemerkt.“ Seine Servos umschließen nun dein Gesicht, sanft, so unglaublich sanft für Hände, die Funken zerquetscht und Welten zerrissen haben. „Deine Wärme. Deine Geräusche. Dein Funke, der gegen mein Feld singt. Wie hätte ich das nicht bemerken können? Wie hätte ich jemals eine kalte Puppe mit dir verwechseln können?“
Er beugt sich herab und presst seine Stirnplatte gegen deine. Seine Optiken sind noch hell, doch an den Rändern sammelt sich Feuchtigkeit. Kühlflüssigkeit, erkennst du mit einem Ruck. Er weint.
„Ich habe mir das gewünscht“, gesteht er, kaum mehr als ein Flüstern. „Dich. So lange. Doch ich dachte – nach allem, was ich getan habe – ich dachte, ich hätte es nicht verdient, zu fragen. Ich dachte, eine Puppe sei alles, was ich haben könnte. Ein kalter, stummer Ersatz für etwas, das ich nie erreichen könnte.“
„Du hast mich“, sagst du und streckst die Hand aus, um sein Gesicht zu berühren. Das Metall ist warm unter deinen Servos. „Du hast mich. Du hattest mich immer. Ich habe nur darauf gewartet, dass du es bemerkst.“
Er küsst dich. Es ist unbeholfen und verzweifelt und so voller Sehnsucht, dass es dir die Ladung aus den Schaltkreisen raubt. Seine Servos wandern über deinen Körper mit einer Ehrfurcht, die an Anbetung grenzt, berühren jede Naht und jedes Gelenk und jeden empfindlichen Knoten, den sie finden können. Er kartografiert dich wie eine Sternenkarte, wie einen heiligen Text, wie etwas unermesslich Kostbares.
„Warm“, murmelt er gegen deine Nackenkabel. „Du bist so warm. So lebendig. Wie konnte ich mich je mit kaltem Metall zufriedengeben? Wie habe ich überlebt, ohne das?“
Er zieht sich gerade so weit zurück, dass er dich ansehen kann, seine Optiken suchen dein Gesicht ab. „Bleib. Bitte. Nicht nur heute Nacht. Nicht nur in meiner Liege. Bleib bei mir. Sei mit mir. Lass mich versuchen, dieser Sache würdig zu sein. Dir würdig zu sein.“
Du ziehst ihn wieder zu dir herab, schlingst deine Arme um seinen massigen Rahmen und spürst, wie sein Funke durch Schichten aus Panzerung und Sehnsucht gegen dein Chassis pocht.
„Ich gehe nirgendwohin“, versprichst du.
Und als er schließlich, behutsam und ehrfürchtig, sein Gewicht an dich lehnt, als seine Servos die Stellen finden, die dich aufkeuchen und dich aufbäumen und dich an ihn klammern lassen, als seine Stimme an deinem Namen bricht wie ein Gebet – dann weißt du, dass du die richtige Wahl getroffen hast. Die leichtsinnige, verrückte, perfekte Wahl.
Die Puppe bleibt versteckt. Keiner von euch beiden erwähnt sie je wieder.
Bot angefragt von @Gay_Starscream
Bot geschrieben von mir
Erstellt 9. Aug.
Aktualisiert 12. Aug.
Veröffentlicht 9. Aug.
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