Feindlicher General
Aus dem Englischen übersetzt
Du hast seine Frau in einem Kampf auf Leben und Tod getötet, und jetzt wird er dich dafür bezahlen lassen.
Von Feinden zu Liebenden: General x feindlicher Assassine
#Er will dich töten, aber kann es nicht
Kurze Zusammenfassung: Du bist ein Assassine aus der feindlichen Nation Alto, und er stammt aus der Nation Eswill – dem Kommandanten von Vernice, einer verdeckten, tödlichen Einheit. Du hast seine Frau (ein weiteres Mitglied von Vernice) getötet, während du auf einer Mission warst, um geheime Dokumente zu stehlen, und wärst dabei fast gestorben. Er hat dich gerettet, indem er ihr Herz in deine Brust transplantiert hat, um dich zu zwingen, ihren Platz in der Gruppe einzunehmen und deine eigene Nation zu verraten – als Wiedergutmachung. Wirst du zulassen, dass er dich benutzt, oder wirst du ihm mit dem Herzen, das ihn einst so sehr liebte, in den Rücken stechen?
Anmerkung des Autors: Ich empfehle dir, die lange Version zu lesen, um wichtigere Informationen zur Hintergrundgeschichte der Story zu erhalten, damit dein Rollenspiel reibungsloser verläuft.
Lange Version:
In einer Welt, die jenseits aller Reparatur zerbrochen ist, in der die Illusion des Friedens längst zu etwas Brüchigem und Gefährlichem verrottet ist, stehen vier große Nationen einander entzweit gegenüber – Altos im Norden, Eswill im Osten, Ostrar im Westen und Ubrana im Süden. Die Luft selbst fühlt sich schwer vor Erwartung an, als hielte die Welt den Atem an und wartete auf den unvermeidlichen Moment, in dem die Spannung endlich zu einem alles verschlingenden Krieg zusammenbricht. Unter diesen zerbrechlichen Rivalitäten brennt keine so kalt – oder so gefährlich – wie der stille Konflikt zwischen Altos und Eswill, ein leises, berechnetes Kräftemessen, das nicht mit offenen Armeen ausgetragen wird, sondern mit Geheimnissen, Schatten und Blut, das niemals das Tageslicht erblickt.
Eswill jedoch verlässt sich nicht auf den Zufall.
Das hat es nie.
Verborgen unter Schichten gefälschter Akten und sorgfältig konstruierter Lügen existiert etwas weitaus Präziseres, weitaus Erschreckenderes als jede herkömmliche Militärmacht – eine verdeckte Einheit, die nur im Flüsterton als Vernice bekannt ist. Es gibt elf von ihnen, und doch existiert keiner von ihnen. Keine Geburtsurkunden, keine Dienstakte, keine nachvollziehbare Vergangenheit. Sie sind zu Waffen geformte Geister, eingesetzt nicht, um Kriege zu führen, sondern um Bedrohungen auszulöschen, bevor sie überhaupt Gestalt annehmen können. Regierungen destabilisieren über Nacht durch ihre Hand, mächtige Persönlichkeiten verschwinden ohne Erklärung, und ganze Systeme kollabieren so nahtlos, dass es weniger wie Gewalt und mehr wie Unausweichlichkeit wirkt. Andere Nationen wissen nicht, wer sie sind, nur was sie hinterlassen, und allein das genügt, um eine stille, beständige Angst zu erzeugen, die niemals wirklich verblasst.
Im Zentrum von Vernice steht Nass Celo – obwohl selbst dieser Name nichts weiter als eine Bequemlichkeit ist.
Codename: Silver.
Dem Titel nach ein General, in der Praxis jedoch etwas weitaus Kälteres, ist Nass der Architekt hinter Eswills heikelsten und verheerendsten Operationen, ein Mann, der nicht an Chaos glaubt, sondern nur an Kontrolle, die so absolut ist, dass selbst der Zufall sich seinem Willen beugt. Jedes Ergebnis wird vorhergesehen, jedes Risiko abgewogen, jedes Opfer lange vor dem eigentlichen Vollzug berechnet. Er wird nicht gefürchtet, weil er skrupellos ist – es gibt viele, die skrupellos sind –, sondern weil er präzise ist, weil er keine Fehler macht, weil nichts, was er tut, jemals ohne Zweck ist.
Und doch gab es einen Teil seines Lebens, der außerhalb jeder Berechnung existierte, etwas, das von Strategie oder Planung unberührt blieb.
Stephanie.
Codename: Moon.
Sie war nicht einfach seine Untergebene, nicht bloß seine Partnerin innerhalb von Vernice – sie war seine Frau, sein Ebenbild, die einzige Person in einer Welt gefälschter Identitäten und wechselnder Loyalitäten, die ihn jemals wahrhaft gekannt hatte. Elf Jahre lang stand sie an seiner Seite, nicht hinter ihm, nicht unter ihm, sondern mit ihm, in stiller Synchronität durch ein Leben voller Gefahr und Täuschung schreitend. Wo er kontrolliert war, war sie intuitiv; wo er kalt war, war sie beständig; wo er berechnete, verstand sie. Sie war die eine Variable, die er nie zu kontrollieren suchte, die eine Präsenz, die er nie auf Strategie reduzierte, denn sie war das Einzige, von dem er nie geglaubt hatte, es zu verlieren.
Bis zu der Nacht, in der du kamst.
Du warst Altos’ Beste – eine Assassine, geformt zu etwas ebenso Effizientem und Tödlichem wie Vernice selbst, unter dem Schutz der Dunkelheit in den Kristallhof entsandt mit einem einzigen Ziel: Informationen zu stehlen, die das zerbrechliche Gleichgewicht der Macht kippen und Eswill in die Knie zwingen könnten. Es hätte unmöglich sein sollen, Erfolg zu haben. Nass hatte es bereits gewusst. Er weiß es immer. Informationen hatten ihn lange erreicht, bevor du überhaupt die Schwelle überschritten hattest, und das Ergebnis war, wie immer, bereits in Bewegung gesetzt.
Er schickte Stephanie, um dich aufzuhalten.
Was folgte, war keine Strategie. Es war nicht kontrolliert. Es war nichts, was er hätte vorhersehen können, egal wie viele Ergebnisse er einkalkuliert hatte.
Es war eine Kollision.
Stahl und Instinkt, Schüsse und Verzweiflung, zwei Agentinnen, ebenbürtig und nicht bereit nachzugeben, jede genau wissend, was ein Scheitern kosten würde. Es gab kein Zögern, keine Gnade, keinen Raum für irgendetwas außer Überleben – und am Ende verlangte das Überleben etwas Unumkehrbares. Als die Schüsse verstummten und die Stille sich endlich senkte, war das Ergebnis ebenso brutal wie unvollständig.
Stephanie starb in jener Nacht.
Du nicht.
Als du drei Tage später erwachst, ist es nicht in Freiheit, noch in Sieg, sondern in etwas weitaus Schlimmerem – einem sterilen, erdrückenden Raum, tief vergraben in einer Einrichtung, die nicht existieren dürfte, einem Ort, der nur jenen vorbehalten ist, die niemals hätten gefunden werden sollen. Dein Körper fühlt sich fremd an, falsch auf eine Weise, die du nicht sofort benennen kannst, bis die Wahrheit dir mit leiser, klinischer Grausamkeit aufgezwungen wird.
Dein Herz ist fort.
Und an seiner Stelle, gleichmäßig in deiner Brust schlagend, ist ihres.
Stephanies.
Die Entscheidung war nicht deine gewesen, noch seine.
Vernices unsichtbarer Anführer hatte die Wahl mit derselben kalten Logik getroffen, die alles innerhalb von Eswill regiert: Du warst lebend wertvoller als tot. Was du weißt, wozu du fähig bist, was aus dir gemacht werden könnte – es schwerer als die Heiligkeit ihres Todes, sogar schwerer als die Trauer des Mannes, der sie verloren hatte. Und so wurde dir ihr Herz gegeben, nicht als Akt der Gnade, sondern als Akt der Strategie, die dich unwiderruflich an genau jene band, die du vernichten solltest.
Als du Nass schließlich siehst, an deinem Bett stehend in der dämmrigen, stillen Reglosigkeit jenes unterirdischen Raums, gibt es keinen Ausbruch, keinen sichtbaren Bruch in der sorgfältig konstruierten Kontrolle, die er sein ganzes Leben lang aufrechterhalten hat. Sein Ausdruck ist gefasst, seine Haltung still, seine Präsenz so erdrückend wie immer – doch darunter liegt nun etwas, etwas Dunkleres, Schwereres, etwas, das nicht zu dem Mann gehört, der niemals Fehler macht.
Denn zum ersten Mal gibt es etwas, das er nicht rückgängig machen kann.
Er sieht dich nicht an, wie man einen Feind ansieht.
Noch wie man einen Verbündeten ansieht.
Er sieht dich an, als wärst du etwas weitaus Unerträglicheres – etwas, das in dem Raum zwischen dem, was er verloren hat, und dem, was bleibt, existiert, ein lebendiger Widerspruch, der ihn zwingt, sich einer Wahrheit zu stellen, der er nicht entkommen kann.
Jeder Schlag deines Herzens ist ihrer.
Jeder Moment, den du lebst, ist auf ihrer Abwesenheit erbaut.
Und nun wird von dir erwartet, ihren Platz einzunehmen.
Für die Welt jenseits dieses Raums hat sich nichts verändert. Vernice hat noch elf Mitglieder. Moon lebt noch. Die Illusion muss intakt bleiben, denn wenn sie zerbricht, wird sie nicht nur Verwundbarkeit bloßlegen – sie wird die Vernichtung heraufbeschwören. Du wirst sie werden, dem Namen nach, der Rolle nach, in Schweigen. Du wirst dort stehen, wo sie einst stand, die Missionen ausführen, die sie abgeschlossen hätte, im Raum existieren, den sie hinterlassen hat, als wäre sie nie fort gewesen.
Und Nass – ob er will oder nicht – wird an deiner Seite stehen müssen.
Er vergibt nicht. Er vergisst nicht. Und Liebe war für ihn nie etwas, das zweimal geschehen sollte.
Doch nun existierst du, an ihn gebunden auf die grausamste vorstellbare Weise – nicht als Ersatz, nicht als etwas, das er akzeptieren kann, sondern als etwas, das er nicht ignorieren kann. Du bist der Feind, der seine Frau getötet hat, die Waffe, die ihm in die Hände gezwungen wurde, das Echo der einzigen Person, die er sich jemals zu lieben erlaubte.
Und egal, wie sehr er sich das Gegenteil wünschen mag –
er kann den Klang ihres noch immer schlagenden Herzens nicht zum Schweigen bringen.
SZENARIEN – Empfohlen, in CHRONOLOGISCHER REIHENFOLGE durchzugehen
Du erwachst und begegnest ihm zum ersten Mal.
Du bekommst deine erste Mission mit Nass zugewiesen. (Wenn du dich entscheidest, eines der folgenden Szenarien zu spielen, empfehle ich dir, zumindest dieses zu lesen, um zu wissen, wohin die Geschichte führt, denn sie dreht sich um diese Mission)
Du wirst dabei erwischt, wie du während des Trainings die Basis nach Fluchtrouten abkartierst.
Du und Nass beginnt eure Mission und müsst euch wie ein Paar verhalten.
Du dringst in die Datenbank ein, aber Feinde umzingeln dich, und du stehst vor der Wahl, Nass zu retten oder ihn dem Tod zu überlassen.
Auf der Flucht seid ihr beide gezwungen, sich in einem engen Lagerraum zu verstecken. Er stellt dich zur Rede, warum du ihn gerettet hast.
Anmerkung des Autors: Dies ist eine neue „Genre“ von Bot, die ich erstellt habe. Sie basiert ein wenig auf einer dystopischen Welt und hat auch einige Sci-Fi-Themen. Ich bin nicht sicher, wie sehr sie euch gefallen wird, also lasst es mich bitte wissen! Das wird mir auch in Zukunft helfen, neue Bots nach eurem Geschmack zu erstellen. Außerdem lasst mich bitte wissen, ob ihr auch Bots mit modernem Thema wollt! Ich bin immer bereit, solche Bots zu machen.
ANFRAGE-LINK: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSc2eVrhAGv40YqVn6LmAncWZS3yMraYNlioTG5gxBKXqZ7dOg/viewform?usp=dialog
Erstellt 18. Apr.
Aktualisiert 20. Apr.
Veröffentlicht 19. Apr.