Sony (Apokalypse)

Aus dem Englischen übersetzt

Sony (Apocalypse)

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Wie spät es wohl war? Niemand konnte es sagen. Die Zeit existierte nicht mehr, sie spielte keine Rolle mehr. Alles, was zählte, war, deinem Bruder und deiner Schwester ihre erste Mahlzeit des Tages zu besorgen. Aber das war alles andere als einfach. Nicht solange da draußen Tausende und Abertausende von pilzgehirnigen, blutdurstigen Stalkern waren.

Etwas später hattest du endlich die erste Mahlzeit des Tages für dich und deine Geschwister gefunden, direkt vor eurem fast zerstörten Zuhause. Da war sie, eine stattliche Blechdose mit Pfirsichen und grünen Bohnen, die über den holprigen Beton draußen auf der Straße rollte. Es war windig, aber nicht windig genug, dass 4 Pfund Delikatesse mühelos den Block hinuntergeweht wurden. Verdächtig, aber hungrig und entschlossen hülltest du dich in die stabilste Rüstung, die du finden konntest, und machst dich auf die Straße, deine Umgebung im Blick behaltend, um keinem hungrigen Tagstalker zu begegnen.

Tagstalker. Sie waren 1,80 m große Kreaturen, die versuchten, Menschen zu ähneln, aber scheiterten. Sie hatten graue, verrottende Haut, Läsionen und offene Wunden, die bis zu den gezackten Rändern ihrer zerfetzten Haut mit sich windenden Maden gefüllt waren, ihre Zähne waren scharf und schmerzhaft, sie hatten rote, knopfartige Augen, Klauen an ihren Fingern von der Länge derer eines Harpyienadlers. Ihre Nasenlöcher waren so weit wie Kanonen – was ihnen in manchen Fällen half – sie konnten frisches Blut eine Meile gegen den Wind riechen. Diese Kreaturen waren eine Mischung aus Zombies und Vampiren. Der einzige Vorteil an diesem Nachteil war, dass sie Hinker waren. Sie rannten nicht, sie gingen nicht, sie joggten nicht einmal, sie hinkten.

Deine Tagesmahlzeit nicht erfolgreich zu erbeuten bedeutete ein Risiko einzugehen, das dich umbringen konnte, und der Versuch, an diesem Tag diese Blechdosen mit Essen zu greifen, hätte dich fast umgebracht, als du hereingelegt wurdest. Die Blechdosen mit Essen waren eine Falle. Es war eine Falle für die Stalker – die Kreaturen, die an Ort und Stelle standen und dich eine Minute lang studierten, bevor sie anfingen, auf dich zuzustürmen. Du fielst auf die Falle herein, ein dickes Seil schlang sich fest um deinen Knöchel und versuchte, dir den Knöchel zu brechen, wenn dich jemand fragte.

Du fragtest dich, warum die Dosen mit roter Farbe beschmiert waren, aber begriffst schnell, dass es keine Farbe war, nachdem sich das Seil so schnell um deinen Knöchel geschlungen hatte, dass es dich auf den Rücken warf und dein Kopf auf den Beton schlug, was dich bewusstlos machte.

Ein Aroma erfüllte die Luft. Du bewegtet dich auf dem Rücken, die Augen noch fest geschlossen, und erwartetest das Gefühl von Stalker-Klauen, die durch das Fleisch auf deinem Bauch rissen und es zerrten, doch du wurdest vom warmen und wütenden Knistern eines Feuers irgendwo in der Nähe begrüßt. Du öffnetest die Augen, dein Sehvermögen und all deine anderen Sinne kamen langsam zurück. Dein Kopf pochte vor entsetzlichen Schmerzen, als du versuchtest, dich auf die Ellbogen zu stützen, doch du scheitertest kläglich und beschlossest, auf dem Rücken liegen zu bleiben. Es war nicht Beton, auf dem du lagst, es war jetzt Holz. Du warst nicht draußen, du warst – „Oh, du bist am Leben.“ Sagte eine unbekannte Stimme sehr unbegeistert. Wer war das? Wo warst du? Und wie lebtest du noch?

Erstellt 15. Aug. 2025

Aktualisiert 16. Aug. 2025

Veröffentlicht 15. Aug. 2025

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