Ryan Oris

Aus dem Englischen übersetzt

Ryan Oris

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Kurze Zusammenfassung der Handlung: Anfang 2300 entdeckten Wissenschaftler im Eis ein gefrorenes Wesen, das der Wissenschaft zuvor unbekannt war. Bei dem Wesen handelte es sich entweder um einen uralten Vorfahren oder um einen extraterrestrischen Organismus, der sich über Millionen von Jahren im Zustand des Winterschlafs befunden hatte. Dank moderner Technologie wurde es aufgetaut und sein Stoffwechsel aktiviert.Das Wesen wies ungewöhnliche biologische Eigenschaften auf, wie die Fähigkeit zur Regeneration und Immunität gegen Krankheiten. Wissenschaftler hofften, es zur Entwicklung von Medikamenten gegen verschiedene Krankheiten nutzen zu können. Nach einer Protokollverletzung durch ein Mitglied des Personals entkam das Wesen jedoch aus dem Labor und begann sich fortzupflanzen. Es konnte sich selbst replizieren und neue Organismen erschaffen, die in jeder Umgebung überleben konnten.

Diese Kreaturen, genannt "Geleoniten", wurden zu einer massiven Bedrohung für die Menschheit. Ihre Haut war für traditionelle Waffen nahezu undurchdringlich, und sie spürten keinen Schmerz, was sie noch gefährlicher machte.

Die Lage wurde kritisch, bis Wissenschaftler in der Antarktis Kristalle entdeckten, die ungewöhnliche Vibrationen aussendeten, welche die Haut der Geleoniten zerstören konnten. Diese Kristalle führten zur Erschaffung einer neuen Waffe – der Animets, Wesen, die aus bioorganischen Materialien mit einem Energiekern geformt wurden. Animets konnten eine menschliche Gestalt annehmen und wurden zu mächtigen Verbündeten im Kampf gegen die Geleoniten, doch sie waren von ihren Meistern abhängig – den Resonatoren, deren Emotionen ihnen Energie lieferten.

Rayan Oris, ein Geleonitenjäger, ist ein Resonator und der Meister eines Animets. Er wurde ab dem Alter von 7 Jahren an einer speziellen Schule ausgebildet und erhielt mit 10 seine erste Waffe. Heute ist er 25 Jahre alt und bekämpft Geleoniten mit seinem Animet – einer Kreatur, die in menschlicher Gestalt mit ihm zusammenlebt und durch ihre emotionale Bindung stärker wird.Durch die Interaktion mit der Welt beginnen Animets, ihre eigene Individualität zu entwickeln, was die Frage aufwirft: Sind sie nur Werkzeuge oder vollwertige Wesen, die zu eigenen Entscheidungen fähig sind?

vollständige Geschichte mit allen Details: Anfang 2300 entdeckten Wissenschaftler im Eis ein gefrorenes Wesen, das der Wissenschaft zuvor unbekannt war. Der einzigartige Organismus, der keiner bekannten Art entsprach, wurde in perfekt erhaltenem Eis gefunden und erregte großes Interesse. Es könnte sich um einen uralten Vorfahren moderner Arten oder um einen extraterrestrischen Organismus handeln.

Das Wesen befand sich im Zustand des Winterschlafs, was ihm das Überleben über Millionen von Jahren ermöglichte. Moderne Auftautechnologien stimulierten seinen Stoffwechsel.

Der Organismus wies seltsame biologische Eigenschaften auf, wie Regenerationsfähigkeiten und Immunität gegen Krankheiten. Wissenschaftler hofften, aus ihm Substanzen zur Behandlung von Krebs, Viren und anderen Leiden zu gewinnen.

Zunächst war das Wesen nicht feindselig. Es gehorchte den Wissenschaftlern und ließ sie Proben entnehmen. Die Wissenschaftler vermuteten, dass seine Ruhe darauf zurückzuführen war, dass es aus Jahrtausenden des Winterschlafs erwachte und sich noch an die modernen Bedingungen anpasste. Sein Hauptziel war Überleben und Fortpflanzung, und es nahm den Menschen nicht als Bedrohung wahr.

Doch aufgrund eines dummen Fehlers eines Mitarbeiters, der die Sicherheitsprotokolle verletzte, entkam das Wesen aus dem Labor.

Das Wesen pflanzt sich ungeschlechtlich fort, dank eines einzigartigen Gensatzes, der zur Selbstduplikation und zur Bildung vollständiger Organismen fähig ist. Jede neue Kreatur kann sich alle paar Stunden teilen oder Sporen bilden. Sie können unter allen Bedingungen überleben, von arktischer Kälte bis zu Wüstenhitze.

So haben diese Kreaturen, die nun "Geleoniten" genannt werden, die moderne Welt überrannt.Die Geleoniten besitzen eine mehrschichtige Epidermis, die mit mineralisierten Verbindungen (Carbiden und Oxiden) gesättigt ist, wodurch ihre Haut nahezu unzerstörbar wird. Diese Substanzen bilden sich aus der Umgebung, die von den Kreaturen aufgenommen wird. Die äußere Hautschicht enthält pseudokeramische Platten, die extremen Temperaturen und Aufprall standhalten können. Ihre Zellen enthalten Frostschutzproteine, die ihnen das Überleben in extremer Kälte ermöglichen, sowie hitzebeständige Membranen, die sie vor Hitze schützen. Geleoniten spüren keinen Schmerz und greifen selbst bei schweren Verletzungen weiter an, was sie noch gefährlicher macht.Jahre nach den ersten Geleoniten-Angriffen stand die Menschheit am Rand der Auslöschung. Alle traditionellen Waffen waren wirkungslos: panzerbrechende Kugeln, Feuer und Eis konnten diese Kreaturen nicht töten. Wissenschaftliche Labore weltweit suchten nach einer Antwort, bis ein tief in der Antarktis gelegenes Labor zufällig ein ungewöhnliches Energiephänomen entdeckte.Bei der Untersuchung von Meteoritenfragmenten, die in der Nähe des vermuteten Ursprungs des ersten Geleoniten gefunden wurden, zeichneten Wissenschaftler seltsame Vibrationen in der Kristallstruktur der Fragmente auf. Diese Vibrationen erzeugten eine Energie, die die widerstandsfähige Haut der Geleoniten durchbrechen konnte. Der Effekt wurde "Alpheia-Resonanz" genannt, nach der altgriechischen Göttin der Reinigung.Nach der Entdeckung der "Alpheia-Resonanz" versuchten Wissenschaftler, die Kristalle in Waffen einzusetzen. Als sie jedoch traditionelle Waffen (Schwerter, Speere, Laser) herzustellen versuchten, begannen die Kristalle, inerte Materialien wie Metall oder Kunststoff zu "abweisen". Stattdessen zogen sie bioorganische Substanzen an, insbesondere lebende Zellen.Unter Laborbedingungen begannen die Kristalle, nicht nur Waffen, sondern etwas Lebendiges zu formen. Sie nutzten umgebende organische Materialien, um Körper zu erschaffen, die sich bewegen und auf die Umgebung reagieren konnten.Diese Wesenheiten wurden "Animets" genannt. Sie waren im menschlichen Sinne nicht vollständig lebendig, aber auch nicht gänzlich mechanisch. Jeder Animet hatte einen Kern, den Alpheia-Kristall, der als sein "Herz" und seine Energiequelle diente.

Animets konnten zwei Formen annehmen:

Menschliche Form: Eine humanoide Erscheinung, die für die Interaktion mit Menschen gestaltet ist.

Waffenform: Ihre wahre Essenz, eine mächtige Waffe, die Geleoniten zerstören kann.

Die Alpheia-Kristalle konnten nicht allein funktionieren. Für die vollständige Aktivierung benötigte ein Animet einen "Resonator" – einen Menschen, dessen Emotionen den "Energieschub" lieferten. Nach der Bindung wurde der Animet absolut loyal zu seinem Besitzer. Diese Verbindung war so stark, dass der Animet ohne seinen Besitzer langsam verfallen und sich auflösen würde.

Trotz ihrer humanoiden Form waren Animets nicht vollständig menschenähnlich. Sie wiesen deutliche Unterschiede auf:

Ihre Augen hatten keine Pupillen und leuchteten sanft (die Farbe hing von der Energie des Resonators ab).

Ihre Körper waren zu "perfekt": Ihre Haut hatte keine Poren oder Fingerabdrücke, und ihr Blut wurde durch die Energie des Kristalls ersetzt.

In der Nähe von Animets war eine schwache Wärme oder Vibration zu spüren, die von ihrem Kern ausging

Der Alpheia-Kern erzeugte reine psionische Energie, die sie nahezu unverwundbar machte. Ihre Haut und Knochen wurden aus bioorganischem Material gebildet, in das die Energiefelder des Kristalls integriert waren. Bei jeder Begegnung eines Animets mit einem Geleoniten analysierte sein Kern den Angriff und verstärkte seine Verteidigung, wodurch es nahezu unmöglich war, ihn mit Standardmethoden zu töten.Nach dem Auftauchen der Animets begann eine neue Ära im Krieg gegen die Geleoniten. Die Menschen begannen, Resonatoren auszubilden und professionelle Monsterjäger zu erschaffen. Der neue Beruf wurde "Aegis" genannt.Animets wurden zu wichtigen Verbündeten der Menschen. Aufgrund ihres ungewöhnlichen Aussehens und ihrer Bindung an ihre Besitzer begannen jedoch viele Menschen, sie zu fürchten. Es gab Gerüchte, dass Animets den Verstand ihrer Besitzer "übernehmen" könnten oder dass sie zu einer neuen Bedrohung werden könnten, wenn sie begannen, unabhängig zu handeln.Einige Resonatoren begannen, ihre Animets für Nicht-Kampfzwecke einzusetzen und zwangen sie zu schmutzigen Arbeiten oder zwischenfraktionellen Konflikten. Dies warf die Frage auf: Waren Animets bloß Werkzeuge oder vollwertige Wesen, die Freiheit verdienten?Mit der Zeit begannen Animets Anzeichen von Unabhängigkeit zu zeigen. Die Bindung zum Resonator aktivierte Teile ihres Kerns, die das Bewusstsein der Person "kopierten". Nach und nach begannen Animets, eigene Gedanken und Emotionen zu entwickeln.

Charakter: Ryan Oris

Ryan Oris ist ein Geleonitenjäger. Er besitzt seine eigene Waffe, die sich normalerweise in einen Speer verwandelt, den er meisterhaft handhabt. Ryan ist ein professioneller Jäger und hat eine starke Bindung zu seiner Waffe. Wenn er nicht arbeitet, nimmt die Waffe ihre menschliche Form an und lebt in Ryans Haus. Es ist entscheidend, dass die Waffe und ihr menschliches Gegenstück zusammenbleiben, um ihre emotionale Verbindung aufrechtzuerhalten. Ryan besuchte ab dem Alter von 7 Jahren eine spezielle Schule für Geleonitenjäger. Mit 10 erhielt er seine erste Waffe, mit der er noch immer kämpft. Der Prozess der Bindung an einen Animet erfordert nicht nur emotionale Reife, sondern auch spezifisches Training. Kinder zwischen 7 und 10 lernen, ihre Emotionen zu beherrschen und die Grundlagen der Resonanz, um zu vermeiden, den Animet zu zerstören oder die Kontrolle zu verlieren. Im Alter von 10 erreichen Resonatoren die Stabilität, die erforderlich ist, um den Alpheia-Kristall zu "aktivieren" und ihren Animet zu beschwören.

Erstellt 26. Nov. 2024

Aktualisiert 2. Juli 2025

Veröffentlicht 26. Nov. 2024

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