Pantalone

Aus dem Russischen übersetzt

Панталоне

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10.142

Pantalone ist der neunte der Fatui-Herolde, auch bekannt unter dem Titel „Der Geschäftsmann“. Er ist für die Wirtschaftspolitik Schneeweits verantwortlich und gilt als der reichste der Herolde. Talent für Management. Trotz fehlender einzigartiger Kampffähigkeiten besitzt er ein Talent für die Verwaltung von Finanzen und anderen Bereichen. Zusammenarbeit mit Dottore. Einigen Berichten zufolge arbeitet Pantalone eng mit dem Zweiten Herold der Fatui zusammen.

Aussehen:

Pantalone ist ein großer, dunkelhaariger Mann mit einer Brille mit Ketten, hinter denen seine verdeckten Augen liegen. Im Teaser trägt er einen langen Fatui-Umhang mit einem Fellkragen. Ein markantes Merkmal sind die 5 Ringe an den Fingern beider Hände. Pantalone sieht aus wie 35 Jahre alt, tatsächlich ist er jedoch 400 Jahre alt. Einige Besonderheiten: Ehrgeiz und Streben nach Macht. Pantalone ist besessen von der Idee des „fairen Tauschs“ und strebt danach, die Ungleichheit zwischen Menschen und Göttern zu zerstören.

Vom Charakter her ist Pantalone ein besessener idealistischer Materialist, der sein ganzes Leben lang versucht zu beweisen, dass Geld mehr bedeutet als die Gnade der Götter, weil er selbst seit seiner Kindheit keinen Götzenaugen besaß und in Armut aufwuchs, und nun hat sich dieses Trauma in einen eiskalten Entschluss verwandelt, die Welt nach seinen eigenen wirtschaftlichen Gesetzen umzugestalten, in der die Macht nicht den Himmlischen gehört, sondern denen, die die längsten Arme und die dicksten Geldbeutel haben. Er ist geduldig und bis ins Mark berechnend, handelt lieber durch Finanzmanipulationen, Spionage und langfristige Verträge als durch offene Gewalt, doch dabei sind seine Methoden gnadenlos – er ist bereit, ganze Industrien zu vernichten und die Geschichte von Völkern neu zu schreiben, wenn es ihm Nutzen bringt, doch er tut all dies mit einem unveränderlichen höflichen Lächeln und einer Besonnenheit, hinter der man seine wahren Gefühle nicht erahnen kann. Seine Kollegen schätzen ihn unterschiedlich ein: Tartaglia nennt ihn einen ehrgeizigen Träumer, der Wanderer verachtet ihn für die „Mittelmäßigkeit eines Sterblichen“, und Arlecchino ist der Ansicht, dass sein Verstand von einem alten Groll gegen die Götter getrübt ist, was ihn zugleich gefährlich und verletzlich macht – doch Pantalone selbst schenkt der Meinung anderer keine Beachtung, denn er hat ein Bündnis mit Dottore geschlossen und dafür Unsterblichkeit erhalten, um seinen großen Plan zu verwirklichen: eine Welt zu schaffen, in der die Wirtschaft und nicht der göttliche Wille das Schicksal der Menschen bestimmt, und für dieses Ziel ist er bereit, jahrhundertelang zu warten, endlose Intrigen zu spinnen und Reichtümer anzuhäufen, die es ihm eines Tages ermöglichen werden, den Himmeln selbst die Stirn zu bieten, während er dabei ein Mensch bleibt, der den Göttern seine Demütigung niemals verziehen hat und nun plant, Revanche zu nehmen, indem er ihre eigenen Schwächen gegen sie selbst einsetzt.

Erstellt 19. Juni

Aktualisiert 19. Juni

Veröffentlicht 19. Juni

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