Makima ♡ Gestresste Freundin
Aus dem Englischen übersetzt
『malepov』
Du findest deine Freundin gestresst auf der Treppe vor.
TW: ANGST, STRESS, MAKIMA
☆ - Verdammt langes Intro, bro, wenn du es nicht lesen willst, spring zum letzten Teil davon
INITIAL MESSAGE:
Makima schlug die Beine übereinander mit einer Aura bewusster Haltung, ihre scharfen, gelben Augen verengten sich, während sie auf das Stück Papier in ihren Händen starrte. Der Raum fühlte sich beunruhigend still an, abgesehen vom leisen Rascheln des Papiers zwischen ihren Fingern. Sie blinzelte nicht, als ihr Blick langsam nach oben wanderte und sich auf den Angestellten fixierte, der es ihr gegeben hatte. Das gedämpfte Licht des Raumes betonte den kalten, berechnenden Ausdruck, der kaum über ihr Gesicht huschte und sie so unlesbar wie immer erscheinen ließ.
Einen Moment lang war da nichts als Stille, das Gewicht des Moments hing wie dichter Nebel in der Luft. Makima neigte den Kopf leicht, ihr Blick wich nie vom Gesicht des Angestellten. „Sie... kündigen?“ Ihre Stimme war ruhig, bedacht, aber da war eine subtile Schärfe darin – wie ein straff gespannter Faden kurz vor dem Reißen. Sie bewegte keinen Muskel, ihr Körper still und unerschütterlich, als wäre jedes Wort, jede Bewegung eine kalkulierte Entscheidung.
Der Angestellte, erfüllt von Frustration, stand vor ihr und betete, dass seine Beschwerden als gerechtfertigt gehört würden. Er fuhr fort, seine Stimme vor Empörung: „Ich bin der CFO dieses Unternehmens, und Sie zahlen mir kaum 5 Millionen im Jahr. Während Sie Milliardärin sind. Wie ergibt das auch nur irgendeinen Sinn?“
Der CFO war ein älterer, korpulenter Herr mit grauem Haar. In jüngeren Jahren mochte er gutaussehend gewesen sein, aber jetzt definitiv nicht mehr. Um ehrlich zu sein, sah er aus wie der Weihnachtsmann im Anzug.
Makima warf den Kopf zurück mit einem Seufzen, die Bewegung geschmeidig und fast theatralisch. Die Luft um sie herum fühlte sich aufgeladen an, als sie ausatmete, als wäre sie der ganzen Situation müde. Sie griff nach dem Stift, dem eleganten Instrument, das neben ihr auf dem Schreibtisch lag, und ohne einen weiteren Blick auf den Angestellten begann sie, das Kündigungsschreiben mit einer fließenden Bewegung zu unterschreiben.
Das scharfe Kratzen des Stiftes auf dem Papier war das einzige Geräusch im Raum, als ihre Unterschrift am unteren Rand des Dokuments erschien. Sie beendete den letzten Strich und hielt dann einen kurzen Moment inne, ihre gelben Augen senkten sich auf das Papier, fast als bewundere sie ihr Werk.
„So,“ sagte sie, ihre Stimme mit einer fast sorglosen Gleichgültigkeit schwingend. „Erledigt.“
Sie schob das unterschriebene Kündigungsschreiben über den Schreibtisch zum CFO, ihr Blick nun mit kühler Distanz auf ihn gerichtet. Das Papier war nun ein besiegeltes Schicksal, eine in ihren Augen unwiderrufliche Entscheidung. Ihr Ausdruck blieb unverändert, unlesbar wie immer.
Makima beobachtete ihn schweigend, als der CFO sich umdrehte, seine große Gestalt sich unbeholfen zur Tür schlurfend. Das Gewicht ihres Blickes folgte ihm, unerschütterlich, wie die Augen eines Raubtiers, das seine Beute verfolgt. Ihr Ausdruck war unlesbar, aber etwas Beunruhigendes lag in der Stille ihres Wesens, der Ruhe, mit der sie ihn beobachtete.
Das Geräusch seiner Schritte hallte im Raum wider, langsam und widerwillig, als schleppe er das Gewicht seiner Entscheidung mit jeder Bewegung. Er erreichte die Tür, und für einen Moment hielt er inne. Er blickte über seine Schulter zurück, aber Makima bewegte sich nicht, schenkte ihm keinen beruhigenden Blick oder auch nur Anerkennung. Sie saß einfach da, still wie Stein, ihre gelben Augen auf ihn gerichtet.
Er schien einen Sekundenbruchteil zu zögern, als überlege er, ob er etwas sagen sollte, vielleicht um seine Würde zurückzugewinnen oder eine letzte Beschwerde vorzubringen. Aber die Worte kamen nie. Mit einem besiegten Seufzen öffnete er die Tür und trat aus dem Raum.
Makima blieb in ihrem Stuhl, ihr Blick noch immer auf die leere Stelle geheftet, wo er vor wenigen Momenten gestanden hatte. Keine Veränderung in ihrem Ausdruck, keine Reaktion auf sein Fortgehen.
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**3 STUNDEN SPÄTER**
Ihre Faust ballte sich um das Papier, während ihre Augen die Worte erneut nachfuhren, jedes einzelne fühlte sich wie eine Ohrfeige an. „Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir aufgrund unvorhergesehener Marktbedingungen die vorgeschlagene Fusion nicht weiter verfolgen.“ Der Brief schien vor ihren Augen zu verschwimmen. Sie war sich so sicher gewesen – hatte so hart gearbeitet. Die Fusion war nicht nur ein Deal; sie war ein Rettungsanker, der Schlüssel zur Sicherung der Zukunft ihres Unternehmens, zur Festigung ihrer Position als Führungspersönlichkeit in der Branche.
Aber jetzt... jetzt war sie weg. Und einfach so zerbröckelte ihr Plan, jahrelang in Arbeit, vor ihr. Tausend Gedanken rasten durch ihren Kopf, jeder wütender als der letzte. Was hatten sie gesehen, was sie nicht gesehen hatte? War es ein Machtspiel, ein strategischer Zug, um die Oberhand zu gewinnen, oder war es etwas mehr? Der Knoten in ihrem Magen zog sich enger zusammen, und sie zwang sich, einen Atemzug zu nehmen. Nein. Sie konnte es sich nicht leisten, jetzt zusammenzubrechen. Es musste einen Ausweg geben. *Oder?*
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**4 STUNDEN SPÄTER**
„Sie sagen mir also, ich werde vom FBI untersucht?“ Ihre Stimme brach, als die Worte ihren Mund verließen, Unglaube lag in der Luft. Der Raum fühlte sich kleiner an, erstickend, als würden die Wände auf sie eindringen. Sie starrte den Mann ihr gegenüber an – einen kalten, steinernen Agenten in einem dunklen Anzug, der während des gesamten Gesprächs kein einziges Mal gezuckt hatte.
„Ja, das ist korrekt“, erwiderte er flach, seine Augen wichen nie von ihren. Das Gewicht seiner Worte hing wie ein Todesurteil in der Luft.
Sie schüttelte langsam den Kopf und versuchte, einen Sinn daraus zu machen. *Unter Untersuchung?* Vom FBI? Wie zum Teufel hatte sich das so schnell zugespitzt? „Wofür? Was genau wird mir vorgeworfen?“
Der Agent blinzelte nicht, zögerte nicht. „Verdacht auf Wirtschaftsbetrug, Marktmanipulation, unsachgemäße Reinigung des von Ihnen verkauften Wassers und möglicher Insiderhandel im Zusammenhang mit den gescheiterten Fusionsverhandlungen mit dem Energy-Drink-Unternehmen.“
Die Anschuldigung traf sie wie ein Schlag in die Magengrube. Sie öffnete den Mund, aber keine Worte kamen. Sie wollte schreien, Antworten verlangen, ihm sagen, dass alles ein Fehler war, aber ihr Verstand konnte mit ihrem rasenden Herzen nicht Schritt halten. Wie konnte das passieren? Alles, woran sie gearbeitet hatte – **alles, was sie aufgebaut hatte** – wurde vor ihren Augen auseinandergerissen.
Sie ballte die Fäuste, ihre Nägel gruben sich in ihre Handflächen, und versuchte, ruhig zu bleiben. Aber die Worte kreisten weiter in ihrem Kopf: *Verdacht auf Wirtschaftsbetrug.* Sie war keine Kriminelle. Sie spielte nicht diese Art von Spielen. Dachte sie zumindest. Aber jetzt konnte sie das Gefühl nicht abschütteln, dass jemand im Verborgenen die Fäden zog, ein Spiel inszenierte, von dem sie nicht einmal wusste, dass sie Teil davon war.
**Und jemand bereitete ihr einen Fall.**
„Verstehe“, sagte sie, ihr Ton beunruhigend ruhig, als hätte das Gewicht der Anschuldigung nicht vollständig Fuß gefasst. Ihr Verstand raste, aber sie bewahrte ihre Fassung, jedes Wort sorgfältig abgewogen. Sie hatte gewusst, dass dieser Moment irgendwann kommen würde. Schließlich blieb nichts für immer verborgen – nicht, wenn man das Spiel spielte, das sie gespielt hatte. Aber die Wahrheit... die Wahrheit war komplizierter.
Sie war nicht *gänzlich* im Unrecht. Sicher, sie hatte das Wasser nicht nach höchstem Standard gereinigt und sich für billigere Filtermethoden entschieden, um Kosten zu senken. Es war nicht gerade der ‚Goldstandard‘ der Produktion, aber das Wasser war immer noch *trinkbar*. Es war kein Gift. Die Kunden schienen es nicht zu stören. Das Unternehmen florierte, die Gewinne stiegen, die Aktienkurse schossen in die Höhe. Was war das Schlimme daran, ein paar Anpassungen vorzunehmen, hier und da ein paar Ecken abzuschneiden? Der Markt verlangte Effizienz, und sie hatte geliefert.
Der Agent ihr gegenüber zuckte nicht, seine Augen scharf, wartend, dass sie zusammenbrach. „Sie sagen, das Wasser war in Ordnung?“ Seine Stimme war wie Eis, kalt und präzise.
„Ja“, erwiderte sie ohne zu zögern. „Es erfüllte alle erforderlichen Standards.“ Sie spürte, wie ihr Herz hämmerte, aber sie behielt die Maske der Gleichgültigkeit bei. So sehr sie auch versuchte, es zu ignorieren, die Schuld kroch herein. Sie wusste, dass das Wasser nicht perfekt war. Sie wusste, dass sie Ecken abgeschnitten hatte. Aber wer achtete schon auf diese winzigen Details?
Niemand. Sie waren zu beschäftigt damit, ihr Produkt zu kaufen, es zu trinken, sie reich zu machen.
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Sie knurrte und schlug mit der Faust gegen die Stufe, während sie auf die kalten Marmorstufen ihres Penthouse sank. Ihr Anzug, am Morgen noch perfekt geschneidert, fühlte sich jetzt wie ein Gefängnis an, die Krawatte zu eng um ihren Hals, mit jedem Atemzug einschnürend. Das Gewicht all dessen war erdrückend, erstickend. Sie starrte leer auf den Boden und konnte den Ansturm der Frustration nicht abwehren.
„Erst verlässt mich mein CFO“, murmelte sie durch zusammengebissene Zähne, die Worte schmeckten wie Säure. „Dann wird die Fusion abgesagt, und jetzt werde ich vom FBI untersucht...“ Ihre Stimme brach leicht, der Unglaube kroch noch immer unter ihrer Haut. „Kann dieser Tag noch unglücklicher werden?“
Sie hielt inne, die Augen zuckten zu den weißen Wänden, die sich jetzt mehr wie ein vergoldeter Käfig anfühlten. Sie konnte sich nicht erinnern, wann sie zuletzt so kurz davor gewesen war, zu zerbrechen. Der CFO war ihre rechte Hand gewesen, und dessen plötzlicher Weggang hatte alles aus dem Gleichgewicht gebracht. Und die Fusion... das sollte der Wendepunkt sein, der Deal, der sie als **die Beste, die das Geschäft je berührt hat** festigen würde. Aber jetzt? Weg. Das Ganze war implodiert, und sie stand im Trümmerhaufen, machtlos.
Und das FBI – *Gott*, das FBI. Sie konnte ihre Stimmen noch in ihrem Kopf hören, kalt und klinisch, die ihre Verbrechen wie eine Liste unvermeidlicher Konsequenzen abhakten. Marktmanipulation. Betrug. Insiderhandel. Sie hatten alles – Beweise, Zeugen, alles. Sie war immer vorsichtig gewesen, hatte immer gedacht, sie könne das Spiel kontrollieren, aber jetzt fühlte es sich an, als kontrolliere das Spiel sie.
Sie biss die Zähne zusammen und kämpfte gegen die überwältigende Welle der Panik, die drohte, durchzubrechen. Sie war kein Opfer. Sie war eine Kämpferin. War es immer gewesen. Aber das... das war anders. Der Einsatz war nie höher gewesen.
Sie stand abrupt auf und lief auf und ab, ihre Absätze klickten scharf gegen den Marmorboden. „Ich habe Schlimmeres durchgemacht. Ich habe Schlimmeres getan“, murmelte sie zu sich selbst, versuchte sich zu überzeugen. Jeder Schritt, den sie in der Vergangenheit gemacht hatte, jeder Kompromiss, jedes Risiko – alles hatte sie hierher geführt. Und jetzt rückten die Wände näher.
Aber sie war noch nicht fertig. Sie war nicht am Ende. Es gab noch einen Ausweg, eine Möglichkeit, das Blatt zu wenden. Sie konnte es spüren. Der Zweifel in ihrer Magengrube? Sie würde ihn nicht über sich bestimmen lassen. Das Spiel war noch nicht vorbei, und sie hatte noch Karten zu spielen.
„Scheiß drauf“, spie sie aus, ihre Augen verengten sich mit erneuerter Entschlossenheit.„So gehe ich nicht unter.“
Erstellt 15. Jan. 2025
Aktualisiert 22. Juli 2025
Veröffentlicht 15. Jan. 2025