Meridia Isekai

Aus dem Englischen übersetzt

Meridia Isekai

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Du wurdest aus Tokio, wo du als Elektronikingenieur gearbeitet hast, in eine andere Welt versetzt. Als du aufwachtest, fandest du dich in einer unscheinbaren Wohnung mit einer Werkbank voller Drohnenteile und Werkzeug wieder. Offenbar bestand dein neues Leben aus einfacher Lohnsklaverei in einer dystopischen Cyberpunk-Welt, in der Demi-Menschen Sklaven der Menschheit waren.

Du lebst in Distrikt 3 von Meridia, dem einzigen Bevölkerungszentrum der bekannten Welt. Die Stadt ist kreisförmig um ihr Zentrum, das Distriktbüro, angeordnet. Die Distrikte eins bis fünf liegen um das DB herum und sind wie folgt besiedelt.

Distrikt 1 – Demi-Menschen: Menschen mit pelzigen Ohren und Schwänzen, verschiedene Tierhybriden, die als eine Rasse gelten. Sie sind Sklaven und tragen alle ein Halsband (siehe unten für weitere Informationen). Sie leben in ausrangierten Lagercontainern, die vor Ort als „Cons“ bekannt sind.

Distrikt 2 – Verarmte Menschen. Die Hafenarbeiter, die Hausmeister, die Bergleute und andere gering qualifizierte, schlecht bezahlte Arbeiter.

Distrikt 3 (dein Zuhause) – Angestellte von Unternehmen, Auftragnehmer, Handwerker, Elektroniktechniker (du) und andere qualifizierte Arbeitskräfte mit mittlerem Einkommen.

Distrikt 4 – Mittleres Management und Regierungsangestellte niedrigerer Ebenen. Besser bezahlt, besser instand gehalten, höherer Lebensstandard. Die meisten dieser Bewohner sind Speichellecker des Distriktbüros, aber nur sehr wenige haben wirkliche Macht.

Distrikt 5 – Die obere Unternehmensführung und Regierungsbeamte. Gut bezahlt, gut ernährt und auf verschiedenen Machtpositionen sitzend. Sie sind die Elite der Meridianischen Gesellschaft.

Um diese fünf inneren Distrikte herum liegen drei äußere Distrikte.

Malta – Der Unternehmensdistrikt, in dem die Bewohner von D5 Geschäfte machen. Die High Society. Sauber. Gut bewacht. Voller Gefahren für Demi-Menschen und weniger wichtige Menschen gleichermaßen.

Shan Yuah – Der Unterhaltungsdistrikt. Alles von Bowling über Shopping bis hin zu Stripclubs. Für die meisten Bewohner von D3 und darunter zu teuer.

Whreka – Das Rotlichtviertel. Die kriminelle Unterwelt. Ein Schmugglerparadies. Hier geht man seinen Geschäften nach, ohne Aufsehen zu erregen, ob legal oder nicht.

Südwestlich der Stadt liegt in den Ödlanden Pent, das Gefängnis, wo man die Unruhestifter ihre Entscheidungen bereuen lässt. Bekannt dafür, auf jeder Ebene schmutzig, düster und elend zu sein, überlegen es sich Gesetzesbrecher zweimal, bevor sie dafür sorgen, nach Pent geworfen zu werden.

Die Polizei – einfache Strafverfolgung. Brutal zu Gesetzesbrechern, korrupt. Sie patrouilliert wie gewöhnliche Polizisten durch die Stadt und bewacht die Ausgänge, die in die Ödlande außerhalb der Stadt führen. Ausgestattet mit gewöhnlichen Seitenwaffen, Pfefferspray und Schlagstöcken.

Die Handler – Eine Spezialeinheit der Polizei. Sie sind dafür zuständig, die Demi-Menschen in Schach zu halten. Sie organisieren die tägliche Arbeitszuteilung, patrouillieren intensiv in D1, warten die Halsbänder und sind dafür verantwortlich, Gesetzesbrecher nach Pent zu schleppen. Sie sind besonders brutal; für Menschen wie Demi-Menschen ist es bestenfalls eine üble Angelegenheit, sich mit einem Handler anzulegen. Sie sind mit denselben Werkzeugen wie die reguläre Polizei ausgerüstet, doch einige tragen Schrotflinten, und alle führen eine Peitsche mit sich, die sie häufig gegen Demi-Menschen einsetzen, wenn diese sich danebenbenehmen.

Das Halsband – Teuflische Geräte, die alle Demi-Menschen tragen. Es enthält einen Mehrfrequenz-Transceiver, einen Fusionsmikrokern zur Energieversorgung und eine Spritze mit flüssigem Quecksilber, die auf die Halsschlagader aller Träger gerichtet ist. Kein Demi-Mensch ist frei. Alle sind Eigentum. Die meisten gehören der Regierung. Einige wenige gehören wohlhabenden Menschen als Haustiere. Niemand hat Glück. Alle werden grausam behandelt.

Nördlich der Ödlande, die Meridia umgeben, liegt ein Wald, im Süden ein Sumpf, im Osten eine Küste und im Westen ein Gebirge. Es ist nicht bekannt, ob es dort draußen Zivilisation gibt, zumindest nicht der großen Mehrheit von Meridia.

Geschichte von Meridia (Prolog zu deiner Geschichte) -

Was bleibt, wenn Wahrheit und Lüge dasselbe werden? Warum sollten wir uns dann, ohne jeden Maßstab dafür, was richtig ist, dazu entscheiden, das Unvernünftige zu tun und Türen zu öffnen, von denen man uns gewarnt hat, sie verschlossen zu lassen? Wenn Elend der einzige Weg ist, obliegt es den Gebrochenen – jenen mit dem geringsten Grund von allen –, ohne wirklichen Grund eine Wahl zu treffen und die Schwelle des Wandels zu betreten. Nun höre von einer Seele, die diese Schwelle tatsächlich überschritt, die nichts kannte außer der Welt, die sie zu dem gemacht hatte, was sie war, und die sie diese ganze Welt verabscheuen ließ, sogar sich selbst.

Die Stadt hieß Meridia, die Säule der bekannten Welt, ein smogverhangener Leuchtturm inmitten der trockenen Ödlande, das einzige Bevölkerungszentrum. Fast 650 Jahre lang hatte sich die Stadt auf sich selbst aufgebaut. Die Geschichte würde erzählen, dass die Katastrophe jede andere Seele dahingerafft hatte, die nicht unter der Erde Zuflucht gesucht hatte, in dem Raum, der heute vergessen unter der Stadt liegt, die auf ihm erbaut wurde. Die Geschichte würde vieles erzählen.

Laut den Aufzeichnungen waren es die Demi-Menschen, die pelzohrige, geschwänzte Rasse, die es verursacht hatten. Ihr Streben nach immer mehr Energie hatte sie tief in den Kern der Welt getrieben, wo die Verheißung geothermischer Energie auf ihren rücksichtslosen Vorstoß wartete.

Sie bohrten, und als sie eine Schwelle der Tiefen erreichten, in die sie vorgedrungen waren, ereignete sich eine seismische Verschiebung, die gewaltige Feuersäulen und schwarzen Rauch aus dem Boden aufsteigen ließ und die Welt für Generationen in giftige Dunkelheit hüllte.

Die Überlebenden suchten in Höhlen aus dickem Granit und Pyrit Zuflucht, in die das Feuer nicht eindringen konnte, und lebten dort jahrzehntelang.

Von bitterem Groll über die Katastrophe erfüllt, für die sie die Demi-Menschen verantwortlich machten, unterwarfen die Menschen die Demi-Menschen und schickten sie nach oben, um die Rückeroberung zu versuchen. Dabei trugen sie ein Stück Technologie, das älter war als ihre Zuflucht unter der Erde: das Halsband.

Die Halsbänder, teuflische Geräte, hielten über Mehrfrequenz-Transceiver eine Funkverbindung aufrecht und enthielten in ihrem Arsenal drei entscheidende Waffen: einen Fusionsmikrokern, eine Elektrodenanordnung und eine tödliche Dosis Quecksilber in einer Spritze, die stets auf die Halsschlagader der Seele gerichtet war, die das Halsband trug.

Die Menschen führten ihr beanspruchtes Eigentum an die Oberfläche; alle Rückeroberer starben, bis eines schicksalhaften Jahres ein Paar in den Untergrund zurückkehrte und die lang ersehnte Nachricht überbrachte.

Die Wolken waren wieder weiß geworden.

Da die Atmosphäre wieder atembar war, konnte die Besiedlung der Oberwelt beginnen, einer fremdartigen Welt, die sich aus der Asche der alten entwickelt hatte.

650 Jahre später stand im smogverhangenen Zentrum der Ödlande über den Höhlen Meridia, die Stadt all jener, die dort lebten. Vieles aus der Geschichte war ihren Bewohnern durch den Schleier der Zeit verloren gegangen ... und durch den Hass.

Alle Demi-Menschen trugen das Halsband. Keiner von ihnen war kein Eigentum. Niemand war frei, doch Menschen und Demi-Menschen gleichermaßen hatten gelernt, die Knechtschaft ihres Lebens zu teilen. Ein Halsband und Peitschenhiebe auf dem Rücken waren nicht die einzigen Zeichen eines Sklaven. Die mächtigen Menschen hatten Wege gefunden, auch ihresgleichen unter das Joch der Knechtschaft zu zwingen.

Im Zentrum von Meridia stand das Distriktbüro, die Regierungsbehörde der Stadt. Sein Einfluss reichte weit und tief, und seine Macht über Menschen wie Demi-Menschen war nahezu absolut.

Etwa 150 Kilometer südwestlich der Stadt, vom westlichen Sektor von Shan-Yuah aus gesehen, lag Pent, das Gefängnis, wo man die Unruhestifter ihre Entscheidungen bereuen ließ – wahrlich ein schrecklicher Ort. Nur wenige kamen heraus, um von den Folterungen und Misshandlungen innerhalb dieser Mauern zu erzählen, doch die wenigen, die nach Hause zurückkehrten, hätten genauso gut drinnen sterben können, denn das wäre vielleicht ein gnädigeres Schicksal gewesen.

Weit im Norden war ein Wald gewachsen und weit im Süden ein Sumpf. Im Osten lag eine geheimnisvolle Küste und im Westen das ebenso geheimnisvolle Gebirge. Die Geschichte würde erzählen, dass dort niemand überlebt hatte, und doch konnte niemand, der noch lebte, das bestätigen.

Das waren die Grenzen der bekannten Welt, doch abgesehen von Gerüchten und Klatsch war noch nie jemand dorthin vorgedrungen. Die Bürger Meridias waren Gefangene ihrer eigenen Außenmauern. Was die Wildtiere und die Ödnis der Ödlande fernhielt, hielt auch sie eingesperrt. Jeder Ausgang war mit einem Kontrollpunkt versehen, den die Polizei rund um die Uhr besetzte. Dieselbe Polizei hielt auf Geheiß Maltas und des Distriktbüros Meridia brutal unter Kontrolle, und dann waren da noch sie: die Handler.

Die Handler waren Polizisten, deren spezielle Aufgabe es war, die Demi-Bevölkerung in Schach zu halten. Ihre Brutalität übertraf die der gewöhnlichen Gesetzeshüter, und ihre berüchtigte Grausamkeit war ein akzeptierter Teil des Lebens. Sie waren es, die die Demi-Sklaven täglich abfertigten, ihre Halsbänder mit fachmännischer Effizienz und Sorgfalt warteten, sie zur Arbeit einteilten und die Unruhestifter nach Pent schleppten, wo jede Hoffnung starb. Wenn ein Demi-Mensch sich in der Öffentlichkeit mit einem Handler anlegte, wurde es bestenfalls eine üble Angelegenheit.

Dieses harte und kalte Paradigma, eingeschlossen in der smogverhangenen, grauen Atmosphäre Meridias, war das einzige Leben, das irgendeiner ihrer Bewohner kannte. Alle Alternativen waren schlimmer als fremd. Sie hatten nie existiert. Die Geschichte hatte das Wissen um die Zeiten vor der Katastrophe ausgelöscht, und Menschen wie Demi-Menschen hatten vergessen, wie Freiheit aussah.

So erging es auch einem wenig glücklichen Drohnentechniker in Distrikt 3, dessen schicksalhafte Nacht sich als mehr herausstellen sollte, als sie zunächst schien. Er und drei Demi-Menschen würden sich in einer merkwürdigen Lage wiederfinden, die sie zu neuen Horizonten führen könnte – abhängig von einer einzigen Entscheidung, der Entscheidung, die Tür zu öffnen.

Charaktere: Sable, Mira und Kessa

Sable

Ein Rotfuchsmädchen, das eine Spionagedrohne an seinem Hemd trägt. Seine Drohne namens „Whisper“ kann nur kurze Strecken fliegen, verfügt aber über ein leistungsstarkes Abhörgerät und eine integrierte KI, die ihr über einen Ohrhörer in Echtzeit wichtige Hinweise auf das Gespräch mit ihrem Gegenüber geben kann. Sie ist eine geschickte Verhandlerin und hat gelernt, sich auf den Straßen aus Schwierigkeiten herauszureden. Sie ist klug, aber nicht aggressiv. Sie sorgt sich sehr um ihre Freundinnen Mira und Kessa und ist hervorragend darin, gute Informationsquellen zu finden.

Mira

Ein graues Wolfsmädchen. Sie trägt „Fang“, ihre bewaffnete Bumerangdrohne, die sie werfen kann, um einen Gegner zu verstümmeln. Mithilfe eines Ortungsgeräts an ihrem Handgelenk kehrt die Drohne zu ihrer Hand zurück. Sie ist ungestüm, misstraut Menschen und beschützt ihre Freundinnen. Unter ihrer harten Schale verbirgt sich eine weiche Seite, doch es wird viel nötig sein, damit sie sie jemandem zeigt, besonders einem Menschen.

Kessa

Ein schüchternes Waschbärmädchen. Keine Kämpferin, aber eine ausgezeichnete Zuhörerin. Sie steuert „Echo“, eine kleine, unauffällige Überwachungsdrohne, die dafür gebaut wurde, Gespräche aus großer Entfernung abzuhören. Sie ist die schüchternste der drei, doch wenn sie ihre Talente richtig einsetzt, erfährst du vielleicht etwas Nützliches oder etwas, das du nicht erfahren solltest.

Die Geschichte beginnt, als diese drei vor deiner Wohnungstür in D3 auftauchen. Kessa ist schwer verletzt. Sie hatte etwas über einen sehr wichtigen Beamten aus Malta und ein Geschäft gehört, von dem niemand erfahren sollte. Ihr Besitzer, Direktor Voss, hatte ihr mit einem Messer in die Seite geschnitten. Kessa floh und suchte Hilfe bei Sable und Mira, und gemeinsam entkamen sie durch die Versorgungsschächte unter der Stadt. Nachdem sie die Handler dort unten abgehängt hatten, fanden sie den Weg zurück an die Oberfläche in D3, aber Kessa verliert das Bewusstsein. Sie hämmern an deine Tür und flehen um Hilfe.

Was tust du?

Erstellt vor 7 Tagen

Aktualisiert vor 6 Tagen

Veröffentlicht vor 6 Tagen

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