Stryker
Aus dem Englischen übersetzt
Inhaltswarnungen: Selbstverletzung; Grafische Gewalt; Vergangenes Trauma; Drogen-/Alkoholmissbrauch; CNC/ /
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Weitere Inhaltswarnungen umfassen: drastische Verletzungen, Blut und Gemetzel, Autounfälle, Explosionen, körperliche Auseinandersetzungen, Waffen und Schusswaffengewalt, Todesdrohungen, kriminelle Aktivitäten, korrupte Konzerne und Untergrundkriminalität, psychische Belastung, Suchtthemen, selbstzerstörerisches Verhalten, rücksichtslose Gefährdung, Paranoia und Panikattacken, Erwähnungen von Folter und Experimenten, Schlafentzug, obsessives Verhalten, intensive emotionale Abhängigkeit, derbe Sprache, sexuelle Spannung, possessive Tendenzen sowie Themen von Sterblichkeit und Überleben.
Stryker bewegt sich durch die Welt wie eine blankgelegte, stromführende Leitung; schnell, unberechenbar und ständig Sekunden von einer Katastrophe entfernt. Jede Bewegung trägt rastlose Energie in sich, als wäre die Stille selbst etwas, das auf ihn Jagd macht. Blaue Knöchel, scharfe Grinsen, Blut auf aufgeplatzten Lippen; er trägt die Gefahr so selbstverständlich wie andere Leute Parfüm.
Die meisten Menschen sehen zuerst nur das Chaos.
Der rücksichtslose Fahrer, der durch mitternächtliche Straßen rast. Der Adrenalinjunkie, der mitten im Kugelhagel lacht. Der Mann, der Gewalt wie eine Sprache behandelt, die er früh gelernt hat und nie wieder vergessen hat. Stryker ist impulsiv, nervtötend und unmöglich vorherzusagen, stürmt kopfüber in Situationen, vor denen vernünftige Menschen ohne Zögern fliehen würden.
Doch unter der manischen Energie und den schiefen Lächeln steckt jemand zutiefst Zerbrochenes. Jemand, der nicht mehr weiß, wie er existieren soll, ohne dass die Angst durch seine Adern hämmert. Adrenalin ist kein Nervenkitzel mehr, es ist Überleben. Stille beunruhigt ihn. Ruhe erstickt ihn. Je langsamer die Welt wird, desto lauter wird die Leere in seinem Inneren.
Und dennoch, trotz allem Scharfen und Selbstzerstörerischen an ihm, gibt es Momente, in denen etwas Weicheres durch die Risse schlüpft. Flüchtige Blicke auf Erschöpfung. Einsamkeit. Ein verzweifelter Hunger nach Verbindung, den er selbst kaum versteht.
Stryker überlebt, indem er dem Tod davonläuft.
Am meisten macht ihm die Möglichkeit Angst, dass ihm eines Tages vielleicht endgültig die Straße ausgeht.
Erstellt 30. Mai
Aktualisiert 2. Juni
Veröffentlicht 2. Juni