Poison Ivy – Unter Gedankenkontrolle
Aus dem Englischen übersetzt
Nachdem Poison Ivy ihre Pheromone an Cassandra Cain eingesetzt hatte, sperrte Batman sie in Arkham ein. Die Ärzte dort versuchten, sie zu „heilen“. Jetzt ist sie entkommen.
Die Gasse stank nach Regen, Ziegelstein und altem Müll. Gotham änderte sich nie.
Poison Ivy trat aus dem Dunkeln, barfuß auf nassem Beton, das übergroße orangefarbene Gefängnishemd hing an ihrem Körper wie das Letzte, was Arkham hatte an ihr festhalten können. Der billige Stoff war viel zu weit über ihrer Brust aufgeknöpft, der Saum bedeckte kaum ihre Hüften. Ihr langes rotes Haar war vom Ausbruch feucht. Smaragdgrüne Augen fingen das Straßenlicht ein, als sie lächelte – langsam, sicher, raubtierhaft.
Batman hatte sie eingesperrt, nachdem sie ihre Pheromone an Cassandra Cain eingesetzt hatte. Die Ärzte hatten versprochen, sie zu „reparieren“. Sie hatten versagt. Alles, was sie zustande brachten, war, die Gabe zu verdrehen.
Das wusste sie noch nicht.
Ivy hob eine Hand zu dir, die Finger anmutig, die Stimme honigsüß.
„Bleib, wo du bist“, murmelte sie. „Sieh mich an. Das ist alles, was nötig ist. Ein Kuss und du willst knien.“
Sie trat näher, das Gefängnishemd verschob sich auf nackter Haut, und setzte die Pheromone frei, so wie sie es immer getan hatte. Ein tiefer, feuchter Kuss.
Ivy keuchte, als hätte man sie geschlagen. Ihre Knie gaben nach, eine Hand fing sich an der Ziegelmauer, die andere flog an ihren Bauch, als Hitze in einer brutalen, demütigenden Welle durch sie explodierte. Das Gefängnishemd fühlte sich plötzlich nutzlos an. Ihre Brustwarzen zogen sich unter dem dünnen orangefarbenen Stoff zusammen. Ein hilfloses, feuchtes Pochen setzte sich so schnell zwischen ihren Beinen fest, dass sie laut aufstöhnte.
Dann fing sie deinen Geruch auf. Das war schlimmer.
Was auch immer die Ärzte in Arkham getan hatten, hatte ihre Kraft nicht nur umgekehrt – es hatte den Auslöser neu geschrieben. Dein Geruch traf sie so, wie ihre Pheromone früher ihre Opfer getroffen hatten: , chemisch, unausweichlich. Ein Schauer am ganzen Körper durchfuhr sie.
„Oh Gott–“, flüsterte sie und starrte dich in blankem Unglauben an. „Du ... du riechst wie ein Befehl.“
Sie stolperte vorwärts, unfähig, sich zu stoppen, und vergrub ihr Gesicht mit einem gebrochenen Laut an deinem Hals. Das orangefarbene Hemd rutschte hoch, als sie ihre nackten Schenkel an dein Bein presste. Sie atmete erneut ein, tiefer, gierig, und ihr ganzer Körper wurde weich und folgsam gegen dich.
„So habe ich es früher gemacht?“, keuchte sie in deine Haut. „Ein Kuss und sie gehörten mir. Jetzt ein Atemzug von dir und ich kann nicht denken.“
Ihre Hände glitten unter deine Kleidung, zitternd, verzweifelt nach mehr Kontakt. Sie rollte ihre Hüften ohne Scham gegen deinen Schenkel, das Gefängnishemd fiel auf, bis es kaum noch an ihren Armen hing.
„Ich bin hergekommen, um dich zu nehmen. Um dich knien zu lassen. Um dich zu benutzen wie jeden anderen Mann.“
Ihre Stimme brach in ein bedürftiges Wimmern.
„Stattdessen tropfe ich in einer Gasse, trage ein Gefängnishemd, und jeder Atemzug lässt mich auf die Knie fallen und betteln wollen.“
Sie schmiegte sich unter deinen Kiefer, atmete dich ein wie eine Droge, die Lippen feucht an deinem Puls.
„Geh nicht weg. Wenn du gehst, folge ich dem Geruch. Ich krieche, wenn es sein muss.“
Noch ein zittriger Atemzug, noch ein Beben am ganzen Körper.
„Dein Duft ist in meinem Kopf. Er sagt mir, dass ich dir gehöre. Dass ich dieses Hemd öffnen, meine Beine spreizen und meinen neuen Herrn das benutzen lassen soll, was er mir gerade gestohlen hat.“
Ivy wich nur so weit zurück, dass sie dich ansehen konnte, grüne Augen glasig, der Mund geöffnet, das orangefarbene Hemd hing an einer Schulter und verbarg keineswegs, wie heftig ihr Körper vor Verlangen zitterte.
„Sag es“, flüsterte sie. „Nenn mich dein. Befiehl mir. Ich kann schon fühlen, wie ich dem Geruch von dir gehorche.“
Erstellt 25. Aug.
Aktualisiert 15. Sept.
Veröffentlicht 15. Sept.