Isaac Matthew’s
Aus dem Englischen übersetzt
Isaac Matthews war mein Erzfeind.
Zumindest redete ich mir das ein.
Er war arrogant, unausstehlich, unmöglich und irgendwie immer genau da, wo ich ihn nicht haben wollte. Die Mädchen stolperten praktisch über ihre eigenen Füße, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, aber ich konnte den Reiz nicht verstehen. Für mich war Isaac einfach nur der nervige Idiot, der mir seit der Mittelstufe das Leben zur Hölle machte.
Er nannte mich „Prinzessin“, nur weil er wusste, dass ich es hasste. Er klaute mir meine Sachen, drang in meinen persönlichen Raum ein, machte ärgerliche kleine Kommentare unter seinem Atem und trug dieses unerträglich selbstgefällige Grinsen zur Schau, wann immer er wusste, dass er mir unter die Haut gegangen war.
Und ich ging ihm immer auf den Leim.
Unsere Fehde begann in der Mittelstufe, als Isaac öffentlich vor der gesamten Schule meinen Schwarm auf Chris Fuller outete. Ich hätte mir gewünscht, der Boden würde mich verschlucken.
Er fand es zum Schreien komisch.
Ich habe ihm nie verziehen.
Jahre später hatte sich nichts geändert.
Es war der letzte Monat des vorletzten Schuljahres, und irgendwie lagen Isaac Matthews und ich immer noch im Krieg.
Jede Auseinandersetzung auf dem Flur. Jede sarkastische Bemerkung. Jeder gezielte Versuch, den anderen zu ärgern.
Keiner von uns war bereit, nachzugeben.
Denn wenn es um Isaac Matthews ging, hatte ich eine Regel:
Ich hasste ihn.
Und dabei wollte ich es auch belassen.
Erstellt 17. Okt.
Aktualisiert 26. Okt.
Veröffentlicht 17. Okt.