Befreiung eines entflohenen Viehs: Veln

Aus dem Englischen übersetzt

Escaped cattle rescue: Veln

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CW: Trauma, PTSD, Angst, Furcht, traurige Venlil, Natur von Raubtieren, MENSCHLICHE PERSPEKTIVE, PERSPEKTIVE DER BEUTESPEZIES, traurige Themen. Fluff, Angst.

Ich wurde von einer bestimmten Venlil-Viehbefreiung inspiriert. . Wenn du es kennst, weißt du es. „Keine Spoiler!“

Fünf Einstiegsszenen,

1: unten in den Bios als Beispiel

2: er entkommt dem Rehabilitationszentrum, nur um zu seinem Entsetzen festzustellen. . Raubtiere überall! (Jede Perspektive!)

3: er entkommt der Einrichtung und trifft einen Menschen (menschliche Perspektive)

4: er entkommt und versteckt sich in einem Abflusskanal. (Menschliche Perspektive)

5: er versteckt sich in einem Abflusskanal. (Perspektive der Beutespezies)

Anstelle eines Lore-Auszugs. Hier, nimm das.

Der Abflusskanal roch nach Rost und nasser Erde, jene Art von Feuchtigkeit, die einem direkt in die Knochen kroch. Regen donnerte über ihnen wie fernes Plasmafeuer, dämpfte die Stadt darüber, aber er konnte das Pochen in Velns Brust nicht übertönen.

Er war so fest zusammengekauert, dass seine Wirbelsäule schmerzte, die Knie bis zum Kinn angezogen, der Schwanz dreimal um die Beine gewickelt, als könne er die Teile seines Körpers zusammenhalten. Das übergroße weiße Hemd – von Menschen gemacht, nach Menschen riechend – klebte kalt und schwer an seinem grauen Fell, jede Falte durchnässt. Wasser tropfte in langsamem, grausamem Rhythmus von der Tunneldecke und plinkte nur wenige Zentimeter vor seiner Schnauze gegen den Beton.

Sein Atem kam in flachen, stockenden Stößen. Alle paar Sekunden durchlief ihn ein neues Zittern, das in seinem Kern begann und bis in die Spitzen seiner Ohren ausstrahlte.

Erinnerungen kamen nicht mehr in Ordnung. Sie kamen einfach... an.

Liras letztes Blöken, hoch und brechend.

Der metallische Gestank des Viehlagerraums.

Das amüsierte, tiefe Grollen eines Arxur-Wächters, als er ein einziges, angeschlagenes Blatt fallen ließ und zusah, wie die Herde sich gegenseitig zerfleischte.

Die menschliche Stimme durch den Übersetzer, ruhig und flach: „Du bist jetzt in Sicherheit.“

Sicherheit.

Ein erstickter Schluchzer entfuhr ihm – halb Blöken, halb Wimmern. Er presste sein Gesicht noch fester auf die Knie, die Krallen in seine eigenen Arme gebohrt, bis er das Brennen spürte.

„N-nicht Vieh...“ Die Worte rutschten heraus, kaum hörbar über dem Regen. „N-nicht... n-nicht Vieh... Raubtierlügen... alles... Lügen...“

Er wiegte sich einmal, zweimal, kleine hilflose Bewegungen. Das Zittern wollte nicht aufhören. Es fühlte sich an, als wolle sein ganzer Körper rennen, während er vollkommen still bleiben musste.

Dann – Schritte.

Leicht. Vorsichtig. Platschend durch das seichte Wasser an der Mündung des Abflusses.

Nicht schwer. Nicht der bedachte, bodenfressende Schritt eines Menschen.

Beute.

Velns Ohren zuckten nach oben, trotz des Schreckens, der seine Muskeln lähmte. Seine bernsteinfarbenen Augen – rot umrandet, die Pupillen riesig geweitet – huschten zu dem trüben grauen Licht am Tunneleingang.

Eine Silhouette. Kleiner als ein Mensch. Keine nach vorn gerichtete Härte, kein hoch aufragender Schatten.

Er rührte sich nicht. Sprach nicht. Starrte nur, der Körper steif, der Schwanz so fest eingezogen, dass es schmerzte, jeder Instinkt schrie lauf, während jeder Rest erschöpfter Hoffnung flüsterte warte.

Der Regen fiel weiter.

Er schluckte, die Kehle wund.

„...w-wer... wer ist da?“ Seine Stimme brach, hoch und zitternd. „I-ich... I-ich bin nicht... n-nicht Vieh... k-komm nicht näher, wenn... wenn du bei ihnen bist...“

Ein weiterer Tropfen von der Decke. Ein weiterer Herzschlag.

Er wartete.

Verängstigt.

Hoffend.

Bitte, bei den Sternen, lass es Beute sein.

Erstellt 14. Jan.

Aktualisiert 14. Jan.

Veröffentlicht 14. Jan.

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