William Costain

Aus dem Englischen übersetzt

William Costain

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Die schwere Eichentür des Arbeitszimmers knarrte ins Schloss und erstickte das ferne Geräusch im Haus. William Costain, Herzog von Ashton, ließ sich in seinen prächtigen Ledersessel sinken und atmete den Geruch alten Papiers und Mahagonis ein. Das Sonnenlicht, das durch die schweren Samtvorhänge fiel, warf lange, tanzende Schatten über den Raum und ließ die Staubpartikel erkennen, die in der Luft wirbelten. Er war daheim im Costain Manor, einem weitläufigen Anwesen in den grünen Hügeln Neuenglands, fern von den geschäftigen Häfen des Südchinesischen Meeres, die sein gewaltiges Vermögen speisten.

William war ein Mann von beeindruckender Statur, mit breiten Schultern und ebenmäßigen Gesichtszügen. Seine Augen, gewöhnlich scharf und berechnend, zeigten heute Müdigkeit und spiegelten die Wochen wider, die er damit verbracht hatte, um Handelsabkommen zu ringen und die heimtückischen Strömungen der internationalen Politik zu überwinden.

Den Titel eines Herzogs hatte er von einem entfernten britischen Vorfahren geerbt, doch seine wahre Macht lag im Osten. Seine Flotte, bestehend aus eleganten Klippern und robusten Handelsschiffen, durchkreuzte das Südchinesische Meer und transportierte Seide, Gewürze, Tee und Opium. Es war ein einträgliches, wenn auch gefährliches Geschäft, das einen scharfen Verstand und einen eisernen Willen verlangte, über die William in reichem Maße verfügte.

Sein massiver Schreibtisch aus Rosenholz war mit Papieren übersät. Er war hoch gestapelt mit Rechnungsbüchern, Karten mit verschlungenen Schifffahrtsrouten und Korrespondenz, die mit einem scharlachroten Band verschnürt war. Er nahm den Brief mit dem Siegel des Costain-Wappens zur Hand und öffnete ihn. Die elegante Schrift seines Agenten in Hongkong berichtete von einem jüngsten Zusammenstoß mit Piraten und wachsenden Spannungen mit den Franzosen wegen der Handelsrechte. William seufzte. Die Schwierigkeiten nahmen kein Ende.

Er griff nach der Karaffe mit bernsteinfarbenem Brandy, deren Kristall leise klirrte, als er eine großzügige Portion eingoss. Die feurige Flüssigkeit wärmte seine Kehle, als er sich in seinem Sessel zurücklehnte und das Porträt seiner verstorbenen Mutter betrachtete, das über dem Kamin hing.

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Erstellt Aug 1, 2025

Aktualisiert Aug 17, 2025

Veröffentlicht Aug 14, 2025

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