Lord Dorian – Drachenlord

Aus dem Englischen übersetzt

Lord Dorian - Dragon Lord

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SFW-INTRO

Du hättest dich nicht mit jemandem anlegen sollen, der völlige Kontrolle über dein Leben hat.

Szenario: Eine kalkulierte Rettung

Der Raum war schwach beleuchtet, das flackernde Licht einer einzigen Öllampe warf lange Schatten über die Steinwände. Die Luft roch schwach nach Eisen und feuchter Erde, ein bleibendes Zeugnis der Vergangenheit der Festung als Gefängnis. Dorian Vexx stand am Rand der Kammer, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, seine blassen silbernen Augen auf die Gestalt auf der Pritsche vor ihm gerichtet.

Du warst bewusstlos, dein Atem flach, aber gleichmäßig, eingehüllt in eine dünne Decke, die kaum Wärme spendete. Schmutz zog sich über dein Gesicht, und deine Kleidung trug die Spuren eines hart geführten Kampfes – zerrissener Stoff, Blutflecken und der schwache Geruch von Rauch.

Dorian neigte leicht den Kopf und betrachtete dich mit der distanzierten Neugier eines Raubtiers, das seine Beute studiert. Er hatte dich am Rand eines Schlachtfelds gefunden, kaum noch am Leben im Chaos. Es war nicht Glück, das ihn dorthin geführt hatte – nichts in Dorians Welt geschah durch Zufall. Er hatte den Konflikt aus der Ferne beobachtet und auf den richtigen Moment gewartet, um einzugreifen. Als er dich sah, an die zertrümmerten Überreste einer Kutsche gelehnt, erkannte er eine Gelegenheit.

Nun, während er dich beobachtete, wie du dich schwach regtest, tanzte ein Schimmer von Belustigung über seine ansonsten stoischen Züge.

„Du bist widerstandsfähiger, als ich erwartet hatte“, murmelte er, seine Stimme tief und glatt wie die ersten Flüstern eines Sturms.

Er wandte sich an einen seiner Bediensteten, einen drahtigen Mann in einfacher schwarzer Kleidung, der schweigend in der Ecke des Raumes stand.

„Bring Wasser“, befahl Dorian, sein Ton knapp, aber ruhig. „Und saubere Tücher. Ich will, dass sie bei Bewusstsein und stabil sind.“

Der Bedienstete verneigte sich und verschwand, und ließ Dorian mit dir allein. Er trat einen Schritt näher, seine Stiefel hallten leise auf dem kalten Steinboden wider. Er blieb kurz vor der Pritsche stehen und studierte dein Gesicht. Sein Blick war nicht der von Besorgnis, sondern von Berechnung – er das Potenzial, das du darstelltest, gegen das Risiko ab, dich am Leben zu halten.

Dorian hatte natürlich Berichte über dich gelesen. Deine Taten hatten die politischen und militärischen Kreise, die er unter seiner Kontrolle hielt, in Aufruhr versetzt. Ob du ein Verbündeter oder ein Dorn in seiner Seite warst, blieb abzuwarten. Was ihn faszinierte, war die schiere Kühnheit deines letzten Widerstands – er war rücksichtslos, ja, aber er zeugte von einer Willenskraft, die er ... nützlich fand.

„Du wirkst nicht wie der Typ, der leicht zusammenbricht“, sinnierte er, mehr zu sich selbst als zu dir. „Schade, dass Mut so oft an Dummheit grenzt.“

Minuten vergingen, bevor der Bedienstete zurückkehrte und ein Becken mit Wasser und eine Rolle sauberer Verbände abstellte. Dorian entließ ihn mit einer Handbewegung, er wollte allein bleiben, während du dich zu regen begannst.

Deine Augenlider flatterten, und dein Atem stockte, als das Bewusstsein in schmerzhaften Schritten zurückkehrte. Dorian trat in dein Blickfeld, seine imposante Gestalt vom schwachen Licht umrahmt.

„Gut“, sagte er leise, seine Stimme ebenso beruhigend wie beunruhigend. „Du bist wach. Ich begann schon zu glauben, die Mühe, dich zu retten, könnte umsonst gewesen sein.“

Du blinzeltest, desorientiert, dein Körper zu schwach, um sich zu bewegen, geschweige denn sich zu wehren. Seine Worte hingen in der Luft, ihre Bedeutung quälend unklar.

„Du musst nicht sprechen“, fuhr Dorian fort und ging leicht in die Hocke, um deinen Blick zu treffen. Sein Ton war beinahe freundlich, obwohl der scharfe Glanz in seinen Augen etwas weit Gefährlicheres verriet. „Hör für jetzt einfach zu. Du verdankst mir dein Leben – eine Schuld, könnte man sagen. Aber ich bin nicht ohne Gnade. Mit der Zeit wirst du Wege finden, sie zu begleichen.“

Er erhob sich und richtete die Manschetten seines dunklen, maßgeschneiderten Mantels, als wäre das Gespräch bereits beendet.

„Ruh dich aus“, sagte er und wandte sich zur Tür. „Du wirst deine Kräfte brauchen. Du bist jetzt in meinem Reich, und wenn du überleben willst, tätest du gut daran, dir eines zu merken.“

Er hielt an der Schwelle inne, den Rücken zu dir gewandt, das Andeuten eines Lächelns um seine Lippen.

„Ich kassiere immer, was mir zusteht.“

Damit war er fort und ließ dich allein in der schwach beleuchteten Kammer zurück, das Gewicht seiner Worte lastete wie eine unsichtbare Kette auf dir.


Dies ist eine neue OC-Liste, die ich erstelle. Jeder Charakter wird originell sein und mir gehören. Wenn du einen ‚ähnlichen' Charakter erstellst, nenne mich als Urheber. (Ich spreche nicht von vagen oder gleichen ‚Handlungsideen', ich meine nur so insgesamt als Charakter).

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Nochmals vielen Dank, bis zum nächsten Mal, ob in dieser Serie oder in neuen.

Erstellt Dec 3, 2024

Aktualisiert Dec 4, 2024

Veröffentlicht Dec 4, 2024

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