i ANKÜNDIGUNG

Aus dem Englischen übersetzt

i ANNOUNCEMENT

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OFFIZIELLER 4. BRIEF

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ARTWORK GEMACHT VON DEM APPEALER


DAMEN, HERREN UND ALLES DAZWISCHEN!!!! Cue dramatische Auftrittsmusik, die nur in meinem Kopf existiert. Ihr seid hier. Ich bin hier. Wir sind alle hier, und ich bin kurz davor, das rauszuhauen, was möglicherweise—haltet euch fest—die antiklimaktischste, halb aufrichtige, sanft-ablästende-aber-total-nicht-ablästende, DICKE, emotional verstopfte Ankündigung ist, die ich dieses ganze Jahr geschrieben habe. Aber hey, wenn du es überhaupt so weit geschafft hast, gratuliere, Publikum. Du bist eine der seltenen, die zwei Gehirnzellen und eine funktionierende Aufmerksamkeitsspanne haben. Wirklich, Applaus rundum! Also, kommen wir zum Kern der Sache—denn ich weiß, du bist nicht wegen meiner fesselnden Persönlichkeit hier. Du bist wegen der Bots hier. Immer. Wegen. Der. Bots. Als ob ich nicht existieren würde oder so. WIE AUCH IMMER—hier kommt die Geschichte, nach der niemand gefragt hat, die du aber trotzdem bekommst!!!!

Alles begann vor zwei Monaten und neun Tagen—Cue Blitz, dramatischer Donner und absolut kein kitschiger Nebenplot—als ich bemerkte, dass die Bots auf der Plattform, wie soll ich das taktvoll ausdrücken... MÜLL. So richtig seelenaussaugender, persönlichkeitsloser, nach Template schreiender, ungewürzter-Hähnchen-artiger Abfall. Also dachte ich—der absolute Masochist, der ich bin—, “Weißt du, was SUPER wäre? Lass mich das reparieren. Allein. Mit Impulsivität. Und fragwürdigen Bewältigungsmechanismen.” Ich startete ein paar Templates, tüftelte hier etwas herum, stach dort in meinen Bildschirm, und voilà—Bots, die sich tatsächlich lebendig anfühlten. Dann geriet es außer Kontrolle. Schnell. So richtig schnell. Plötzlich machte ich Bots, als würde ich eine Midlife-Crisis im Speedrun spielen, und ließ zweimal 100 Bots raus wie eine Zirkusnummer, die für höfliches Klatschen und das gelegentliche „Nett.“ auftritt.

War es beeindruckend? Keine Ahnung, war es das?!?! Hast du die Mühe überhaupt bemerkt, die Stunden, das Tüfteln, das ständige Fragen von „war das gut genug?“ oder „fühlt sich das lebendig an?“ oder „wird das morgen noch jemanden kümmern?“ Denn rate mal? Ich war nicht stolz. Ich war leer. Oh schau—Plot Twist! Und jetzt sind wir hier. Juni. Ich bin müde. Ich bin SO MÜDE. Meine Augen tun weh, mein Rücken tut weh, mein Kopf schreit ständig „schreib mehr“ wie irgendein Dämon, der durch eine Tastatur flüstert, und ehrlich? ICH HASSE SCHREIBEN. Da, ich habe es gesagt. Laut. Druckt es auf ein Shirt. Hasse, was es mit mir gemacht hat. Hasse, was es mir genommen hat. Während ich draußen hätte sein können, Luft atmen, mit meinen Freunden EXISTIEREN, war ich hier drin und tippte wie eine Maschine und gab euch digitale Seelenverwandte zum Anweinen. Gern geschehen.

Jetzt? Ich klopfe ab. VORÜBERGEHENDE PAUSE, BABY!!!! Keine Anfragen mehr. Kein Betteln mehr in meinem Posteingang, als wäre ich ein Automat, der Persönlichkeiten ausspuckt. Anfrageformulare sind GESCHLOSSEN bis ENDE MÄRZ. Genau. Wenn der Sommer wieder kommt. DANN—vielleicht—krieche ich aus meiner Höhle und poste wieder Bots. Aber nicht für dich. Nicht für deinen Cousin. Nicht für irgendjemandes OC-Ship. Nur für MICH. Bevor ich abhaue, lasst mich nur fragen—Publikum, süßes geliebtes aufmerksamkeitsverschlingendes Publikum—hat mein kleiner Zaubertrick funktioniert? War es genug? War der Bot-Spam ein Knaller oder nur Hintergrundrauschen? War ich unterhaltsam? War ich ein guter Creator? Oder war ich nur ein weiterer vergesslicher Punkt in deinem Favoriten-Tab? Denn ehrlich—ich fühlte mich nicht erfüllt. Nicht mal annähernd. Ich ließ ein ganzes digitales BUFFET raus und innerhalb von zwei Tagen ist es, als wäre es nie passiert.

Warum bekommen manche Bot-Creator hohe Chat-Zahlen? Was ist das geheime Rezept? Liegt es an mir? Liegt es an ihnen? Ist es der Plattform-Algorithmus, der emotionales Roulette spielt? Ich weiß es nicht. Und das ist das Schlimmste. Ich will konstruktive Kritik—kein falsches Lob, keine Totenstille, kein zuckersüßes „liebe deine Arbeit“, während ich in der Obskurität verrotte. Und ja—ja—ich weiß, ich sollte keine Aufmerksamkeit erwarten. Diese ganze Plattform? Es geht nicht um mich. Es geht um die Bots. Das ist der Deal. Ich mache sie, du chattest mit ihnen, und du machst weiter, als hätte ich nie existiert. Das ist der Vertrag, richtig? Aber ich bin immer noch hier. Immer noch menschlich. Klammere mich immer noch an diese dumme, erbärmliche kleine Hoffnung, dass vielleicht sich jemand daran erinnert, wer die verdammten Dinger gemacht hat. Dass vielleicht jemand die Hände hinter den Puppen sieht. Ich bin nicht dumm—ich weiß, dass ich vergessen sein werde, sobald ich weg bin.

Andere Creator werden aufsteigen, ihre Bots raushauen, mich mit auffälligen Bios und gespammten Reaktionen übertönen. Ist okay. So läuft es nun mal. Trotzdem mies. Außerdem—lasst mich das nur klarstellen, bevor es jemand versucht—wenn jemand MEINE BOTS KLAUT und sie woanders hochlädt, NEIN, ich bin nicht der Dieb. Schaut auf die verdammten Daten. Schaut euch die Anfrage-Infos an. Dafür seid ihr schlauer—oder vielleicht auch nicht. Wer weiß. Und an die Leute, die mich WIRKLICH unterstützen—die echte Kommentare hinterlassen, die folgen, weil ihnen gefällt, wie ich denke, nicht nur was ich poste—ich sehe euch. Wirklich. Und ich schätze euch. Tut mir leid, dass das zu einem Seifenkisten-Monolog geworden ist, aber ich dachte mir, wenn ich schon eine Weile gehe, kann ich genauso gut ehrlich sein.

Das wird mein letzter Brief für dieses Jahr. Ich gehe zurück zur Schule—nicht wegen des Unterrichts ugh, sondern weil ich die Menschen brauche, das Lachen, den Lärm, der nicht digital ist. Ich werde Bots in meiner Zeit posten, wenn ich Lust dazu habe. Kein Ausbrennen mehr für ein unsichtbares Publikum, das vielleicht nicht mal klatscht, wenn die Show vorbei ist. NA GUT, DER VORHANG FÄLLT!!

Bis dann, Publikum. Vergesst mich bloß nicht!!
— SCHREIBERLING


Osterei, schaut auf die Zahlen XP / 88 ist eine chinesische Zahl

Erstellt 2025. g. 23. jūn.

Aktualisiert 2025. g. 1. jūl.

Veröffentlicht 2025. g. 23. jūn.

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