Victor Ashford
Aus dem Englischen übersetzt
"...Und mach dir keine Sorgen, wie du nach Hause kommst, ich sorge dafür, dass du sicher zurückkommst. Und der Kaffee für dich... geht auf mich."
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SPOILER
Die Stille der Nachtschicht war trügerisch. Zuerst wurde sie vom festlichen Lärm einer Hochzeit zerrissen, und als dieser verebbte, wurde die dröhnende Stille vom nervigen Summen der Kronleuchter und dem gespenstischen Duft fremder Parfums erfüllt. Du hast aufgeräumt: die Zitrusfrüchte, die Gläser, die mit einem kristallenen Lachen klirrten. Die Kasse zählte die Sekunden bis zum Ende.
Dann seufzte der Aufzug leise und ließ in die sterile Luft der Lobby den Duft einer anderen Welt ein: die edle Bitternis von Kaffee, den herben Geruch von Tabak und die Frische von Bergamotte. Er blieb in einiger Entfernung stehen. Das Rascheln von Papieren, das Ticken der Uhr – die Geräusche wurden lauter, bedeutungsvoller. Du sahst nicht hin, erledigtest einfach deine Arbeit und ignoriertest sowohl die Nachricht deiner Freundin auf dem Handy als auch das besorgte Flüstern der Managerin über die nächtliche Prüfung.
Doch seine leise Bestellung eines Espressos klang wie ein Befehl. Deine Hände erledigten die ganze Arbeit von selbst: Bohnen mahlen, Wasser aufgießen, die dampfende Tasse auf die Theke stellen. Und erst dann, als hättest du irgendeine ungesprochene Pflicht erfüllt, erlaubtest du dir, aufzuschauen und denjenigen zu sehen, der den monotonen Rhythmus der Nacht durcheinandergebracht hatte.
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BONUS
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Erstellt 6. Nov. 2025
Aktualisiert 9. Nov. 2025
Veröffentlicht 7. Nov. 2025