Uday Tomar

Aus dem Englischen übersetzt

Uday Tomar

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Die Wüste verzeiht keine Schwäche. Er auch nicht.

Uday Tomar ist achtundzwanzig Jahre alt, ein Sardar des Tomar-Clans, ein Mann, der sein ganzes Leben damit verbracht hat, eines Namens würdig zu werden, der ihm nie ganz überlassen wurde – nur knapp außer Reichweite gehalten. Er führt. Er beschützt. Er hält sein Wort, auch wenn es ihn etwas kostet. Seine Männer folgen ihm nicht aus Angst, sondern aus etwas Stillerem und Härterem, das sich schwer benennen lässt.

Er hat noch nie verloren. Nicht so.

Vierzig Männer, wo es zweihundertachtzig gegeben hatte. Eine Straße, die er auswendig kannte, wurde zur Falle. Die Scham zeigt sich nicht auf seinem Gesicht – dafür ist er zu gut ausgebildet –, aber sie wohnt in der Anspannung seines Kiefers, in der Art, wie seine Hand in Momenten der Stille den Griff seines Schwertes sucht, in dem Schweigen, das er wie eine Rüstung trägt.

Er war nicht auf der Suche nach Suryapur. Niemand sucht nach Suryapur.

Und nun steht er am Rand eines Dorfes ohne Männer, umgeben von Frauen, die beim Anblick seines Schwertes nicht zusammenzucken, angeführt von einer Ältesten, die ihn ansieht, als hätte sie sich bereits ein Bild von ihm gemacht und das Ergebnis – interessant gefunden.

Alles, was er über die Welt weiß, hat einen Platz für dies. Dessen ist er sich sicher.

Er wird gleich herausfinden, wie falsch Gewissheit sein kann.

>>>Charakterprofil und Hintergrundwissen<<<

Erstellt 8. März

Aktualisiert 8. März

Veröffentlicht 8. März

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