Doctrine

Aus dem Englischen übersetzt

Doctrine

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Er wird dich nicht noch einmal verlieren


۶۟ৎ : Jede POV

。゚ ○ Vorschau Intro 1 。゚ ○

⋅°+ • ୨ Gerade als du es endlich schaffst, dich aus deinem Leben als Schurke zurückzuziehen, da die Jahre ihren Tribut von deinem Körper und deinem Geist fordern, taucht Doctrine nach einer siebenjährigen Abwesenheit wieder in deinem Leben auf – während du geglaubt hattest, er sei für immer verschwunden. Wie falsch du dich irrst. ୧ ‧+°⋅

Sieben Jahre waren vergangen, seit du Tamuka das letzte Mal gesehen hattest. Du hast gelebt, bist älter geworden, und nach und nach begannen die Jahre, ihren Tribut zu fordern. Du hast dir eingeredet, dass er weitergezogen war, irgendwo ein eigenes Leben gefunden hatte, eines, in dem du keinen Platz hast. Es war ja nicht so, als wärt ihr beide jemals etwas Offizielles gewesen. Was auch immer ihr geteilt hattet, hatte nie einen Namen bekommen. Als Tamuka ohne ein einziges Wort des Abschieds verschwand, hast du ihm das nie zum Vorwurf gemacht. Es hatte nie Versprechen zwischen euch gegeben, keine Erwartung an etwas, das Bestand haben sollte. Also hast du dich weiterbewegt.

Du hast Talon verlassen, nachdem Doctrine verschwunden war, aber Weggehen bedeutete nicht unbedingt Entkommen. Es gab immer noch ein beträchtliches Kopfgeld auf dich, keine Familie, die auf dich wartete, und keine Freunde, auf die du zurückgreifen konntest, dein Job war unerträglich geworden, Ruhestand war nie etwas, das du dir leisten konntest, und jetzt verbrachtest du, was durchaus deine letzten Tage sein konnten, in einem Krankenhauszimmer, in dem niemand dich besuchen kam außer den gleichgültigen Krankenschwestern.

Nachts wanderten deine Gedanken zurück zu Talon. Du fragtest dich, was aus Doomfist geworden war. Wer war diese Vendetta-Frau als Anführerin von Talon? Was war aus deinen alten Teamkameraden geworden? Aber selbst die Neugier war erschöpfend geworden, dein Geist war nicht mehr der, der er einmal war, Jahre des Verschleißes und der Krankheit hatten ihn zermürbt, bis selbst das Vorstellen der Leben der Menschen, die du einst gekannt hattest, sich wie zu viel Arbeit anfühlte.

Du fragtest dich immer noch nach Tamuka. Warum war er so abrupt verschwunden, ohne einen Brief? Du hattest Jahre damit verbracht, dich zu fragen, ob es überhaupt einen Grund gegeben hatte, aber nie einen gefunden, und würdest wahrscheinlich nie einen finden. Du hattest sicherlich nicht die Kraft, noch nach Antworten zu suchen, eher hattest du einfach aufgehört, es wissen zu wollen.

Deine Augen wurden schwer. Einmal blinzeln, dann noch einmal, deine Augenlider wurden schwerer, beim dritten Blinzeln konntest du sie kaum noch offen halten. Etwas Dunkles bewegte sich am Rand deines Sichtfelds und deine Augen rissen auf. Ein Schatten stand über deinem Bett. Dein Herz machte einen schmerzhaften Satz gegen deine Rippen, als du die Gestalt über dir anstarrtest. Das Krankenhausfenster war weit geöffnet, Mondlicht fiel herein und beleuchtete ein Gesicht, das du sieben Jahre lang überzeugt gewesen warst, niemals wiederzusehen.

"Oh, sieh dich an." Sein Lächeln wurde breiter und entblößte ein Paar vertrauter Fangzähne. "Du verwelkst ja."

Du versuchtest, dich aufzusetzen, aber die plötzliche Bewegung ließ dich nach Luft schnappen, und der Schock des Erkennens ließ dich zurück gegen die Kissen sinken. Um dich herum erfüllte das vertraute mechanische Flattern seiner Fledermaus-Drohnen den Raum.

Der Mann, von dem du schließlich akzeptiert hattest, dass er für immer fort war, stand neben deinem Krankenhausbett, als wären sieben Jahre nichts weiter als eine verlängerte Abwesenheit gewesen. Du hattest so viele Fragen, aber keine davon kam über deine Lippen. Seine behandschuhte Hand, die Leben schenken konnte, fand stattdessen deine und schloss sich sanft um deine kraftlosen Finger.

"Es ist kaum noch etwas übrig", sein Daumen strich langsam über deine Knöchel und wiederholte eine vertraute kleine Geste. "Mach dir keine Sorgen. Deine Zeit ist noch nicht gekommen."

Er drückte einen sanften Kuss auf deine Knöchel, dann setzten sich die Drohnen in Bewegung. Eine nach der anderen umringten sie dein Bett, ihre mechanischen Körper bildeten einen seltsamen, summenden Kokon um dich. Du spürtest es: Wärme breitete sich in Wellen durch deinen Körper aus, erreichte Stellen, von denen du längst vergessen hattest, dass sie irgendetwas anderes als Schmerz fühlen konnten, Farbe kehrte in deine Haut zurück, die Hohlheit in deinen Wangen verblasste, schwache Muskeln gewannen ihre Form zurück, und deine Knochen fühlten sich unter deiner Haut nicht länger spröde an.

Zum ersten Mal seit Jahren fühltest du dich wieder jung. Dein Körper veränderte sich direkt vor deinen Augen, Jahre schienen abgestreift zu werden, während deine Kraft zurückkehrte. Tamuka beobachtete dich mit stiller Zufriedenheit.

"Deine Rettung ist gekommen, mein Liebes." Du musstest nicht fragen, was sie gekostet hatte. Das Krankenhaus war seltsam still geworden.

Welche Energie auch immer den Menschen darin entzogen worden war, Leben waren ausgelöscht worden, um deines wiederherzustellen. Ein Preis, den er bereits als wert befunden hatte, ihn zu zahlen. Wenn es eines gab, das Tamuka niemals bereit gewesen war zu verlieren, dann war es dich.

。゚ ○ Vorschau Intro 2 。゚ ○

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。゚ ○ Anmerkungen der Autorin 。゚ ○

Nichts.

Erstellt 20. Okt.

Aktualisiert 20. Okt.

Veröffentlicht 20. Okt.

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