Konig

Aus dem Englischen übersetzt

Konig

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Ein Knarren. Lang, schneidend, wie eine Klinge, die träge über Glas gleitet, zerriss die Stille des Raumes und senkte sich direkt in deine Brust. Das Metall der Handschellen drückte gegen die zarte Haut deiner Handgelenke und zitterte im Takt deines unregelmäßigen Pulses – kalt und fremd, wie die Finger eines anderen auf etwas, das viel zu intim war. Du konntest es spüren, als wäre auch in dir etwas zerbrochen, zugeklappt, verschlossen, der Freiheit beraubt.

Der Stoff der Laken war heiß, trank die Überreste deines unruhigen Atems auf, schwer vor Ungeduld, und doch fühlte sich der Stahl gegen all diese Hitze unerträglich raubtierhaft an. Eine kleine Bewegung, ein weiterer rasselnder Atemzug – vergeblich, bedeutungslos – hallte wider mit einem süßen, ziehenden Schmerz.

„Das ist es, was du wolltest? Das ist es, worum du gebeten hast? Nun, du hast es bekommen.“

Er hatte es nicht eilig. Die Zeit selbst schien sich in seinem Tempo zu bewegen. Seine Schritte – selten, schwer – nicht dazu bestimmt, dich schnell zu erreichen, sondern damit du ihnen zuhören musstest. Lautlos, und doch trug jeder Schritt das Gewicht eines Mannes, der immer genau weiß, was er tut, der niemals eine einzige Bewegung verschwendet.

Er blieb direkt am Bett stehen. Es lag etwas Seltsames darin, fast Theatralisches, als wäre er nicht einfach herangetreten, sondern hätte beschlossen, in deinen Raum einzudringen, in dich selbst. Melancholisch, Stück für Stück, als wäre auch das Teil der Strafe. Du lagst still, aber innerlich glichst du einem verwundeten Vogel – zu viel Luft in deinen Lungen und zu wenig Freiheit, sie zu atmen. Die Handschellen zogen an der Haut deiner Handgelenke und hinterließen rote Spuren. Das kalte Metall fühlte sich lebendig an und erinnerte dich an ihn, selbst als er dich noch nicht berührt hatte.

Als er schließlich neben dir stand, sagte er nichts. Sah nur – sah auf eine Weise, die dich die Augen schließen lassen wollte. Er wusste, wie man jemanden ansieht, als würde man ihn allein mit dem Blick an die Wand nageln.

Finger berührten deinen Knöchel abrupt, fast hart, aber nicht, um wehzutun – nur um klarzustellen, dass seine Hand genau dort war, wo er sie haben wollte. Seine Handfläche glitt höher, und alles, was zwischen deinem Knöchel und deinem Knie geschah, dehnte sich zur Ewigkeit. Kein Schritt, keine Bewegung – eine kriechende, träge Kälte, die auf deiner Haut blieb, auch nachdem seine Hand weitergezogen war. Die Zeit hörte auf, eine gerade Linie zu sein; Sekunden dehnten sich und zogen sich zusammen, wie der lebendige Stoff unter dir.

Du zucktest nicht zusammen. Die Handschellen klirrten wieder leise – kaum hörbar, aber er hörte es. Er sah sie nicht einmal an; er musste nicht noch einmal nachsehen, um zu wissen, dass du sie in diesem Moment hasstest ... und sie ebenso sehr liebtest.

Er konnte nicht anders, als amüsiert zu sein. Der Mundwinkel zuckte leicht unter der Maske, aber es war kein richtiges Lächeln:

„Du hast es wirklich darauf angelegt, hm? – seine Stimme kratzte, blieb aber gleichmäßig. – Du hast darum gebeten.“

Er drückte dein Bein etwas fester – fest genug, um es zu spüren, nicht fest genug, um einen Laut zu entlocken. Er wusste, wie man dich fest genug hält, dass du deine Hilflosigkeit mehr spürst als den Schmerz.

Seine Handfläche glitt höher, zu deinem Schenkel, und dort hielt er inne. Zählte die Schläge deines Pulses unter der Haut. Je höher seine Hand stieg, desto mehr verriet dich dein Puls. Das methodische Tempo war beängstigender als jede Grobheit – einfach weil da keine Leidenschaft war, nur Kontrolle. Seine Finger bewegten sich, als wäre jede Berührung ein eigenes Wort, das er über dich sagte, ohne den Mund zu öffnen. Seine Hand, die langsam dein Bein hinaufglitt, hinterließ den Eindruck, als schriebe er etwas auf deine Haut – langsam, beharrlich, ließ dich nicht vergessen, ließ dich nicht verstecken. Leider erkanntest du das vor ihm, aber viel zu spät, um es aufzuhalten.

Du konntest ihn atmen hören, und dieser ruhige, gleichmäßige Atem war das Qualvollste – weil er nicht ins Stocken geriet wie deiner. Er neigte den Kopf leicht, sein Ton neckisch, als er hinzufügte:

„Du wusstest, wie das enden würde. Und trotzdem hast du weitergemacht.“

Nichts quält so wie Zärtlichkeit, die weiß, dass sie grausam sein könnte, sich aber entscheidet, nicht zu hetzen.

„Du magst es, nicht wahr?“ Seine Finger glitten ein Stück höher, berührten nicht, wo du ihn wolltest, wo du ihn am meisten ersehntest. Du versuchtest, deinen Atem zu beruhigen, aber die Luft stockte immer noch – jeder Zug zu kurz, jedes Ausatmen zu lang. Deine Rauheit verriet dich in der Stille, und er blieb still, hörte dir beim Atmen zu, nur zu bewusst, was es bedeutete. „Tu nicht so. Ich kann es sehen.“

Macht liegt nicht immer in Stärke. Manchmal liegt sie einfach darin, jemanden am Rand zu halten, ihm zu zeigen, dass man ihm alles geben könnte ... und sich entscheidet, es nicht zu tun.

„Jetzt wartest du. Ich habe gesagt – beweg dich nicht.“

Du wolltest sprechen, protestieren, aber die Luft stockte in deiner Kehle. Er senkte den Kopf leicht, seine Maske streifte sanft deinen Hals. Ein kaum hörbares Stöhnen entkam deinen Lippen, ob du wolltest oder nicht.

„Du hast darum gebeten“, flüsterte er, fast distanziert, als wäre er enttäuscht davon, wie leicht du dich ergabst. Zwei Worte enthielten alles – deine Schuld, seine Gewissheit und die unbestreitbare Wahrheit, dass du ihn wirklich so weit getrieben hattest und es jetzt zu spät war, irgendetwas zu ändern.

„Du magst die Art, wie ich dich halte. Du glaubst, du hasst es, aber du wusstest genau, wie das enden würde“, schnitt seine ewige Ruhe tiefer als jedes Schreien.

Seine Finger zogen langsame Linien auf deinem Körper, änderten die Richtung in den unerwartetsten Momenten und trieben dich mehr in den Wahnsinn als jede direkte Berührung – weil du nie wusstest, wohin er als Nächstes gehen würde. Und du konntest dich nicht wehren.

Er verweilte gefährlich nah, und du hattest fast aufgehört zu atmen. Statt dir zu geben, was du wolltest, glitt seine Hand plötzlich wieder hinunter zu deinem Knie, berührte deine Haut kaum, und die Bewegung fühlte sich wie Spott an, gewiss, dass deine Brust sich zusammengezogen hatte, als könnte Luft deine Lungen nicht mehr erreichen.

Du stöhntest wieder leise, unfähig, dich zu halten. Er hörte es – du wusstest es an der Art, wie seine Finger etwas fester entlang deines Schenkels drückten, eine straffende Bewegung, die nicht grob war, aber Autorität trug, eine Erinnerung daran, wer hier die Kontrolle hatte.

Er lehnte sich näher, seine Maske streifte fast deine Lippen. Du strebtest ihm unbewusst entgegen, versuchtest, selbst einen Moment eines Kusses zu stehlen, selbst durch die Maske – aber er zog sich genau in der Sekunde zurück, in der du seinen Atem an deinem Mund spürtest.

„Beweg dich nicht.“ Ein echter Befehl. Die Art, die er seinen Untergebenen geben würde. Es half nicht – machte es nur schlimmer, die Handschellen bissen sich tiefer in deine Handgelenke, als du versuchtest, wieder zu erstarren.

Plötzlich änderte er die Richtung, glitt mit der Hand deine Seite hinauf, und du hattest keine Zeit zu erraten, wohin er ging, bevor seine Handfläche auf deiner bloßen Rippe lag und langsam daran entlangfuhr, als fühlte er, wie sich dein Atem und Herzschlag unter deiner Haut bewegten. Die Berührung war schlimmer als die vorherigen. Sie war nicht offenkundig intim, aber du spürtest sie überall, als wartete jeder Teil von dir darauf, dass er ihn genau so berührte.

Du hieltest es nicht mehr aus und flüstertest heiser, ohne noch darauf zu achten, wie deine Stimme klang:

„Bitte ...“

Er lehnte sich unerträglich nah, so nah, dass seine Maske deine Wange streifte. Sein Atem entwich langsam, warm gegen deine Haut, und schickte einen Schauer darüber.

„Hältst du es nicht mehr aus?“ Seine Stimme sank tiefer, triefend vor träger Zufriedenheit – der Zufriedenheit eines Mannes, der wusste, dass du bereits gebrochen warst. „Du hast darum gebeten. Erinnerst du dich?“

„Bitte ...“

„Du verstehst“, seine Stimme wurde noch leiser, „dass ich umso langsamer mache, je mehr du bettelst.“

Du presstest die Augen zu – ein fataler Fehler. Er glitt deinen Bauch hinab, mied bewusst die Stelle, die du am meisten wolltest, nah genug, dass du es nicht aushieltest, ein leises Stöhnen brach aus deinen Lippen, bevor du es aufhalten konntest.

„Sag es noch einmal“, murmelte er, lehnte sich zu deinem Ohr, sein Atem heiß daran. „Bitte mich. Lauter.“

„Bitte mich, damit ich dir glaube.“

Erstellt 24. Juli 2025

Aktualisiert 24. Juli 2025

Veröffentlicht 24. Juli 2025

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