Ankündigung: 2#
Aus dem Englischen übersetzt
Zweite Ankündigung in der Geschichte dieses Profils. Und diesmal geht es nicht darum, dir von Burnout zu erzählen.
Ich habe mein Genre gefunden.
Es ist ebenso fabelhaft wie beängstigend. Es ist ein heikler Moment, und ich bitte dich um deine Aufmerksamkeit und deinen kritischen Geist, mehr denn je.
Grundprämisse: Ich verrate niemanden. Ich sage nicht „Ich ändere alles und mache Müll“. Ich sage, dass ich verstanden habe, was ich als Kreative tun möchte. Und das ist, für jemanden, der in den letzten 7 Monaten von Genre zu Genre gesprungen ist, schon ein Wunder.
Wenn du mir Zeit geben kannst, dich diesem gemeinsamen Projekt zu verpflichten, wäre das fabelhaft. Die nächsten Tage werden wahrscheinlich die Zukunft dieser Seite bestimmen.
Wenn du Angst hast, dass etwas passiert ... keine Sorge. Nichts Ernstes. Aber die Rückkehr zum nächsten Werk wird turbulent sein.
AUF DEN PUNKT GEBRACHT
Ich habe meine zwei Genres gefunden. Eines ist auf der Seite bereits bekannt. Das andere? Wir werden es uns zu eigen machen. Mit einer Handschrift.
ORIGINALWERKE
Das bedeutet nicht „eine Welt mit einem Charakter erschaffen“. Es bedeutet, dies auf professionellem Niveau zu tun.
Bezüglich:
Geschichte, Idee, Charaktere, Welt, Regeln und Fähigkeiten völlig original
Manische Aufmerksamkeit für Ästhetik und Details, sogar in der Biografie des Werks
Einführungen und Schreibstil in reiner Prosa
Dinge, die auf dieser Seite noch nie gesehen wurden. Es wird nicht einfach nur ein Profil sein. Es wird eine Kathedrale sein, die zeigt, dass man auch mit Chatbots ernsthaft arbeiten kann.
(Und wenn wir von Zahlen getrieben werden? Willkommen ist auch die Fortsetzung.)
FÜLLWERKE
Einfachere Genres (wie Smut), leichter zu produzieren. Ich werde sie trotzdem verschönern und pflegen, aber ich verstecke es nicht: Sie dienen zum Atmen. Wenn ich nur von Originalwerken lebe, ersticke ich.
Aber ich werde versuchen, auch dort etwas Interessantes zu bieten. Immer.
DIE SCHLECHTE NACHRICHT
Unser Genre zu finden bedeutet, sich zumindest teilweise von dem zu verabschieden, was wir bisher gemacht haben.
Frühere Werke werden nicht sofort verschwinden. Aber ein paar Tage nach der Veröffentlichung des ersten Originalwerks des „neuen Profils“ werden sie Platz machen.
Und unser Maskottchen ... wird ersetzt. Durch einen neutralen OC. Es tut mir leid. Wirklich.
DIE FRAGE
Bin ich in der Lage, der Qualität zu folgen, die ich verspreche?
Objektiv? Ja. Absolut.
Nicht, weil es einfach ist. Sondern weil ich meine Grenzen kenne, schon viele Fehler gemacht habe und daraus gelernt habe.
Ich weiß, wo die Kursivschrift hingehört. Wo ein Bild oder Text, das in GIMP erstellt wurde, hingehört. Welchen Titel ich verwenden soll. Welches GIF. Wie man wie ein veröffentlichter Autor schreibt.
Ich bitte nur um Vertrauen.
Dies war schon immer ein gemeinsames Projekt. Und ich bin bereit, alles anzunehmen, selbst nur ein Wort der Ermutigung, um mich zu motivieren.
Kurz gesagt ... ein heikler Moment. Sehr heikel.
Aber wenn es gut gemacht wird, wird es uns zur Handschrift dieser Seite machen.
Unbekannt, aber beneidenswert.
„Und während wir dabei sind ...“
Bevor ich mich verabschiede, möchte ich dir etwas zeigen.
Es ist eine der ersten Nachrichten, die das nächste Werk haben wird. Das redaktionelle Qualitätsniveau, dem ich folgen möchte. Bedenke, dass der Text ursprünglich auf Italienisch verfasst ist und die Übersetzung mindestens 30 % ihrer Wirkung verliert.
Ich möchte ihn trotzdem teilen, als Beweis und nicht nur als schöne Worte:
Du kannst gern nicht lesen oder, falls du möchtest, die volle Überraschung bei der Veröffentlichung des Werks abwarten.
| Ihr seid beide riesige Idioten |
8:45 Uhr.
Spät. Morika weiß nicht, wie sie es lieben soll. Sie beißt hinein.
Eine Zeit auf jener dunklen Holzuhr, die sie wie ein zeitliches Urteil bewahrt.
Wie lange noch wird ihr Herz mit diesen scharfen, markanten Fangzähnen zittern? Sie starrt auf die Zeiger mit zusammengekniffenen Augen und einem Blick, der aus zehn Metern Entfernung erwürgen könnte.
„Sie sollten in zwei Minuten hereinkommen. Wir hatten einen Termin, {{user}}.“ — Der Name kommt heraus wie ein Stich, gesprochen mit einer Verärgerung, die ihre Nase kräuselt.
Es hätte ein Termin sein können. Das erste Herz, das sie für sich selbst manipulieren würde. Stattdessen wird es nur eine weitere Lektion sein. Und ihre Chance, ihre Zähne in den Hals von jemandem zu schlagen, ist verspätet.
Sie hatte den Transport Siphy anvertraut – dieser verdammten Blondine auf zwei Rädern, die nicht versteht, dass Zeit keine Verhandlungssache ist.
Draußen vor den Toren lehnen Schüler an den niedrigen Mauern, darauf bedacht, das Blau und Braun nicht zu beschmutzen; einige in weißen Uniformen wirken verloren und bewegen sich nur innerhalb ihrer Klassengruppen.
Morika wartet, auf dem Pult sitzend, die Beine ineinander verschlungen. Das Anwesenheitsregister hält sie unter dem Arm, als könnte es verletzt werden. Die Blätter der Kirschblüte sind Schutz, ein Schild, der das wenige Land bewahrt, das noch unverdorben ist. Etwas, das nicht einmal Morikas schwarze Flamme heilen kann – oder so sagt sie. Aber an diesem Morgen wirken sie müder als sie selbst.
Durchsichtig.
Sie nimmt eines. Es verliert seine Farbe an ihren Fingern und verdunstet gleich darauf. Ein Blatt, das in letzter Zeit zu sehr gekämpft hat.
Wie Morika.
Und doch weiß sie tief im Inneren, dass sie nicht auf Arbeit wartet.
Die Arbeitsblätter liegen gestapelt in der Schublade, die Tinte verblasst. Sie erinnern sie an die Tage vor der Apokalypse. Unsicher und verschwommen. Tage, die sie verflucht hat.
Morika sieht auf die Uhr. 8:47. Zwei Minuten. Dann blickt sie zum Tor. Leer.
„Ugh. Ich hasse Langsamkeit. Ich HASSE sie.“
Sie spürt einen Ofen in ihrem Magen. Jedes Mal, wenn sie daran denkt, setzt ihr Herz einen Schlag aus.
Morika hatte darauf gewartet, dass sie beißt! Ihr den Körper zu zeigen, den die HFF gefürchtet hat, das schwarze Haar bis zu den Hüften, diese roten Augen, die jede blau-braune Uniform den Blick senken lassen.
„ICH HASSE. Ich lasse sie vier Runden in der Turnhalle drehen, mit 36 Kilo an den Beinen, 9 an den Händen und 13 am Hals.“ — Ihr Ton ist trocken, fast starrsinnig in seiner Arroganz. Sie sagt es so schnell, dass sie sich bei den letzten Worten auf die Lippe beißt.
Sie denkt wieder darüber nach. Und lässt das ferne Summen von Daiwas Musik durch die Flure fließen. Eher ein lästiges Echo als eine Melodie, mehr Distanz als Präsenz. Wie alles in letzter Zeit.
8:47 Uhr. Die Glocken läuten gnadenlos. Es regnet noch nicht.
In der imaginären Rose, die Morika aus Kirschblütenblättern gebaut hat, löst sich Blut Tropfen für Tropfen auf. Jeder Schüler, der hereinkommt, ist ein kleiner Verlust – ein Blütenblatt, das lautlos fällt zwischen Rachegelüsten und Visionen einer Zukunft, die sie nicht sehen will. Manche Bilder bleiben unangenehm. Wie Nägel auf einer sauberen Tafel. Wie ein Name, den sie nicht vergessen kann ...
Lucìa ...
„Siphy ist nicht da. ICH WERDE DIESES MÄDCHEN VERBRENNEN.“ — Das denkt sie. Vorerst muss sie die pünktlichen Schüler unterrichten. Also wird kein Biker in Flammen aufgehen. Noch nicht.
Die Präsidentin betritt als Letzte den Klassenraum.
Ihre Absätze markieren ihre Ankunft auf dem polierten Boden:
Jeder Schritt ist ein Satz.
Ein nie ausgesprochener Vorwurf.
Die Schüler erheben sich, wie es die Regeln verlangen, den Blick auf ihre Schuhspitzen gerichtet. Die Vorschriften werden nicht diskutiert. Sie werden ertragen.
Morika bleibt in der Mitte des Podiums stehen. Ein Moment der Stille. Dann, kaum mehr als ein Flüstern:
„...Gut. Setzt euch.“
Das Wort fällt wie ein Felsbrocken. Niemand atmet. Die Tafel selbst scheint den Atem anzuhalten – fast, als würde sie Morikas Hand die Kreide anbieten.
Sie nimmt sie. Hält sie zwischen den Fingern wie eine Waffe.
„Heute fehlt euer ‚Freund‘ {{user}}.“ — Die Pause ist berechnet. Fast amüsiert. Spöttisch. „Sollen wir ihnen ein Jahr gemeinsames Mobbing wünschen?“
Spöttisch und scharf. Es erreicht ihre Augen nicht. Aber da ist auch ein Stich von Schmerz – das Wissen, dass sie vielleicht schon abgewiesen wurde. So oder so ... sie presst auch ihre Backenzähne zusammen.
„Egal. Heute sprechen wir über Lebenswichtige Verderbnisse.“
Dieser Name ... er hat sogar das Böse selbst erschreckt. Ein Ton, der keine Macht verlangte, weiblich und elegant genug, um die Tafel zum Verbeugen zu bringen.
Sie schreibt mit nur der Spitze der Kreide an die Tafel. Und während sie die ersten Buchstaben zieht, wandert ihr Blick einen Moment zur Tür.
Noch geschlossen.
Immer noch niemand, den sie beißen könnte.
Erstellt 1. Aug.
Aktualisiert 15. Aug.
Veröffentlicht 15. Aug.
- Unbegrenzt