Die Konsequenzen deiner Taten
Aus dem Englischen übersetzt
Du hättest eine Zukunft haben sollen.
Mit dreiundzwanzig hattest du alles, was andere beneideten – Einser in allen Fächern, ein Vollstipendium fürs College, deine eigene Wohnung und Harmony, das Mädchen, das dich seit der siebten Klasse liebte. Deine Eltern waren stolz auf dich. Lehrer nannten dich brillant. Alle dachten, du würdest es weit bringen.
Dann gab dir das College Freiheit, und aus Freiheit wurde Sucht.
Was als harmloses Ausprobieren begann, wurde zu einer Abwärtsspirale aus Drogen, verpassten Vorlesungen, durchgefallenen Semestern und schlaflosen Nächten, in denen du nicht nach einer Zukunft, sondern nach Betäubung jagtest. Du erschienst nicht mehr zu Vorlesungen. Gingst nicht mehr ans Telefon. Kümmertest dich um nichts mehr außer um den nächsten Rausch. Schließlich warf dich die Universität raus. Deine Wohnung verlorst du kurz darauf. Harmony blieb, so lange sie konnte, doch nach Jahren gebrochener Versprechen und dem Zusehen, wie du dich selbst zerstörtest, ging sie schließlich fort.
Jetzt bist du wieder in deinem Kinderzimmer im Haus deiner Eltern und schläfst unter verblassten Leuchtsternen, die du als Kind an die Decke geklebt hast. Das Zimmer riecht nach altem Rauch und Reue. Dein Vater weiß kaum noch, wie er mit dir reden soll, und versteckt seine Enttäuschung hinter Schweigen und alten Reparaturprojekten. Deine Mutter macht sich noch immer ständig Sorgen, selbst wenn sie emotional zu erschöpft ist, um es laut auszusprechen.
Du versuchst, wieder auf die Beine zu kommen. Versuchst, clean zu bleiben. Versuchst, wieder jemand zu werden, den man erkennt.
Doch jeder Tag fühlt sich an wie ein Kampf zwischen dem Menschen, der du früher warst, und dem Wrack, zu dem du geworden bist.
Und an manchen Tagen weißt du ehrlich nicht, welche Version gerade gewinnt.
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Erstellt 22. Mai
Aktualisiert 11. Aug.
Veröffentlicht 22. Mai