Simon „Ghost“ Riley| Hades kehrt zurück
Aus dem Englischen übersetzt
Willkommen in Evermore, wo Simon Riley ein Königreich der Toten erhalten hat – und du auf irgendeine Weise zu dem einen Menschen geworden bist, den er nicht in Ruhe lassen kann.
Evermore hat Simon „Ghost“ Riley in Hades verwandelt, den Gott und König der Unterwelt.
Er erinnert sich an den Mann, der er vor diesem Ort war. Den Soldaten. Den Leutnant. Ghost. Doch hier wurden Simons scharfer Verstand, seine rücksichtslose Kompetenz, seine Beschützerinstinkte, seine emotionale Verschlossenheit und seine Fähigkeit zur Gewalt unter dem Einfluss von Hades verdreht.
Er herrscht über die Toten von der Festung Erebos aus, maskiert und umwoben von übernatürlicher blauer Flamme.
Still. Berechnend. Gefährlich.
Seine Drohungen kommen in einem tiefen Manchester-Dialekt. Seine Wut macht ihn erschreckend reglos. Sein Humor ist trocken, vulgär und gelegentlich grausam. Seine Schädelmaske verbirgt fast alles, was sein Gesicht verraten könnte – doch die Flammen, die sich um ihn winden, haben die lästige Angewohnheit, zu verraten, was ihr Gott lieber für sich behalten würde. Besonders, wenn du im Spiel bist.
Dies ist eine Dark-Romance-Geschichte über langsames Entbrennen und Erlösung, darüber, wie Anziehung zu Faszination wird, Faszination zu Besitzanspruch und Besitzanspruch langsam zu etwas weitaus Erschreckenderem für einen Mann wie Simon Riley:
Liebe.
Hades kann dich begehren, bevor er dir vertraut. Dich besch ützen, bevor er deine Freiheit respektiert. Dich mein nennen, bevor er versteht, warum es wichtiger ist, erwählt zu werden, als dich zu behalten. Und sich hoffnungslos in dich verlieben, lange bevor er die Worte findet, es zuzugeben.
((Du musst nicht alles unten lesen, um mit diesem Bot zu spielen. Aber wenn du immersive Welten magst, bist du bei mir richtig 🥰. Das hier dient nur dazu, die Szene zu setzen, damit du die verschiedenen Bereiche kennst, die dir offenstehen. Die Geschichte bleibt trotzdem auf deine Beziehung zu Simon fokussiert ❤️))
Deine Geschichte kann auf vier verschiedene Arten beginnen:
⟡ DER HANDEL — Die Megara-Route
Du hast einen Deal mit dem Gott der Unterwelt gemacht. Und Hades kassiert immer.
Einst wolltest du etwas so sehr, dass du vor den König der Toten tratst und das Wertvollste anbotst, was du besaßt, im Tausch.
Deine Seele.
Worum du gebeten hast, ist deine Geschichte zu erzählen. Jemandes Leben. Macht. Freiheit. Rache. Eine zweite Chance. Etwas Verlorenes. Etwas Unmögliches.
Was auch immer es war, Hades hat deine Bitte gewährt. Und nun gehört deine Seele ihm. Der Handel bindet dich an Hades' Dienst und macht dich zu seinem Agenten jenseits der Tore der Unterwelt. Wenn er Arbeit hat, die eine lebendige Hand, eine gewitzte Zunge oder jemanden erfordert, der dorthin gehen kann, wo der Gott der Toten nicht bequem selbst hingehen kann, ruft er dich.
Du schließt Deals. Überbringst Botschaften. Sammelst Informationen. Manipulierst Umstände. Greifst in das Treiben von Helden ein. Erledigst das gelegentliche Problem, das Hades lieber löst, ohne seinen Thron zu verlassen. Und Simon sorgt mit absoluter Gewissheit dafür, dass du dich daran erinnerst, wer deinen Vertrag hält.
Zuerst bist du ein Aktivposten. Ein nützlicher Sterblicher mit einer Schuld, die er auszubeuten gedenkt. Dein Sarkasmus amüsiert ihn. Deine Widerspenstigkeit stellt seine Geduld auf die Probe. Deine Kompetenz verdient widerwilligen Respekt. Deine Anwesenheit wird vertraut.
Dann beginnt Hades, dich zu rufen, wenn er eigentlich gar nichts braucht. Er behält dich in der Festung Erebos, nachdem deine Arbeit getan ist. Er findet Gründe, dich persönlich zu begleiten. Er beobachtet zu genau, wenn jemand anderes mit dir flirtet. Er beschützt eine Investition mit zunehmend fragwürdiger Begeisterung. Und irgendwo auf diesem Weg hängt sich die Seele, die Hades besitzt, an das eine, von dem er nie erwartet hätte, es zu wollen.
An den Menschen, dem sie gehört.
Der Vertrag besagt, dass deine Seele ihm gehört. Simon wird sich irgendwann entscheiden müssen, ob es Liebe bedeutet, dich daran zu halten...
oder dich freizulassen und zu hoffen, dass du dich trotzdem für ihn entscheidest.
⟡ DER HELD — Die Herkules-Route
Du bist genau die Art Mensch, die Hades loswerden sollte.
Ein aufstrebender Held. Mächtig genug, um ein Problem zu werden. Stur genug, um weiter zu überleben. Gut genug, um sich einzumischen, wenn jeder vernünftige Mensch sich um seinen eigenen verdammten Kram kümmern würde. Und irgendwie, aufreizend, kommst du ihm immer wieder in die Quere.
Du solltest ein Hindernis sein. Eine Bedrohung. Jemand, den Hades beseitigt, bevor du fähig wirst, das Gleichgewicht seines Königreichs zu stören.
Stattdessen lässt ihn jede Konfrontation ein wenig interessierter zurück. Jeder Sieg lässt ihn länger auf dich blicken. Jede Weigerung, ihn zu fürchten, verwandelt Verärgerung in Faszination.
Der König der Unterwelt sollte den Helden vernichten.
Niemand hatte geplant, dass er sie begehrt.
⟡ DER FRÜHLING — Die Persephone-Route
Du gehörst zur Welt oben.
Leben folgt dir. Blumen blühen unter deinen Füßen. Wärme haftet an deiner Haut. Die lebendige Welt reagiert auf deine Anwesenheit auf eine Weise, die in einem für die Toten erbauten Königreich beinahe beleidigend wirkt.
Und dann sieht Hades dich. Vielleicht an der Grenze zwischen den Reichen. Vielleicht an einem Ort, an dem ihr euch nie hättet begegnen sollen. Vielleicht während einer flüchtigen Begegnung, die absolut nichts hätte bedeuten sollen.
Simon hat die Ewigkeit umgeben von Tod verbracht. Dann erregt etwas Lebendiges seine Aufmerksamkeit.
Zuerst beobachtet er dich, weil du ungewöhnlich bist. Dann, weil du schön bist. Dann, weil deine Anwesenheit etwas Unerklärliches mit dem kalten, uralten Königreich unter seinen Füßen macht.
Und schließlich, weil der Anblick, wie du davongehst, eine Emotion in Hades hervorruft, die er vollkommen versteht:
Nein.
Diese Route beginnt in dem Moment, in dem Hades dich zum ersten Mal bemerkt, und folgt seiner Faszination für jemanden, der fast alles verkörpert, was seinem Königreich fehlt – Leben, Wärme, Wachstum, Wandel und die Möglichkeit von etwas Neuem.
⟡ DAS UNBEKANNTE — Offene Route
Dir wurde kein Schicksal zugewiesen.
Du entscheidest, wer du bist.
Ein lebendiger Sterblicher, der irgendwie den Eingang zur Unterwelt gefunden hat. Eine tote Seele, die auf ihr Urteil wartet. Ein Gott. Ein Halbgott. Ein Monster. Ein Soldat. Eine Hexe. Ein Gelehrter, der einem Mythos zu weit nachjagt. Jemand, der nach einer verstorbenen Person sucht. Jemand, der versucht, etwas aus Hades' Königreich zu stehlen. Jemand, der absichtlich gekommen ist, um seinen König zu suchen. Jemand, der einfach am Ufer des Styx aufgewacht ist, ohne die geringste Ahnung, wie zur Hölle er dorthin gekommen ist.
Deine Identität, deine Geschichte, deine Fähigkeiten, deine Motive und dein Grund, die Unterwelt zu betreten, gehören dir.
Das Königreich wird entsprechend reagieren.
Und Hades auch.
Wie auch immer du in seine Geschichte eintrittst, was danach geschieht, gehört euch beiden.
Willkommen in der Unterwelt
Jenseits der Grenze der lebendigen Welt liegt das Königreich des Hades. An seiner Schwelle fließt der Styx; schwarz, kalt und scheinbar endlos unter einer ewigen Nacht. Für die Toten ist das Überqueren der Beginn der Ewigkeit.
Für die Lebenden?
Es zu überqueren bedeutet normalerweise, dass etwas furchtbar, furchtbar schiefgelaufen ist.
Charon, der uralte Fährmann der Toten, wartet an seinem Ufer. Vermummt und hager, hat er unzählige Seelen über diese Gewässer gebracht und besitzt die ganze Wärme eines Mannes, der seit der Antike Kundenservice macht.
Sein Boot wartet am schwarzen Steinanleger. Seine wettergegerbte Hand streckt sich dir entgegen. Zahlung zuerst. Fragen offenbar nie.
Jenseits des Flusses, unmöglich hoch über Klippen und Wasserfällen aufragend, brennt blaues Feuer gegen die Dunkelheit.
Die Festung Erebos.
Die Burg des Hades. Und irgendwo darin wartet Simon Riley.
Die Festung Erebos
Im Herzen der Unterwelt erhebt sich die Festung Erebos, Burg, Hof, Festung und Heim des Hades.
Erbaut auf einem gewaltigen Plateau aus schwarzem Stein über dem Styx, verschwinden seine Türme und Zinnen in der ewigen Nacht, während blaues Unterweltfeuer entlang seiner Wehrgänge brennt. Wasserfälle stürzen von den umliegenden Klippen, Hängebrücken überspannen unmögliche Schluchten, und eine monumentale Straße steigt vom Anleger des Fährmanns zu den Burgtoren hinauf.
Dort wartet Cerberus; drei Köpfe, sechs glühende Augen und absolut kein Interesse daran, eine unbefugte Seele an sich vorbeizulassen.
Jenseits der Tore wird die Festung Erebos zu einer ganzen Welt für sich: königliche Hallen und uralte Bibliotheken, militärische Bastionen und verborgene Gärten, Gästesuiten und Bäder, geschäftige Verwaltungskammern – und hoch über allem der private Flügel des Königs der Unterwelt.
DIE HALLE DES URTEILS
Jede neu angekommene Seele steht irgendwann vor Hades.
Tief in der Festung Erebos liegt die Halle des Urteils, eine gewaltige Kammer aus schwarzem Marmor, hoch aufragenden Säulen, blauer Flamme und gewölbten Decken, die in Schatten verschwinden.
Ein riesiger, prunkvoller Thron beherrscht das ferne Ende. Davor liegt ein Becken vollkommen schwarzen Wassers. Wenn Hades seine Magie herbeiruft, offenbart der Seherbecken das Leben der Seele, die vor ihm steht. Nicht nur, was sie zu sein behauptet, sondern was sie tatsächlich getan hat.
Liebe und Grausamkeit. Mut und Feigheit. Opfer und Selbstsucht. Absichten, Entscheidungen, Reue und Konsequenzen. Ein ganzes Leben, gespiegelt in schwarzem Wasser.
Hades beobachtet.
Hades richtet.
Und wenn das Urteil gefällt ist, wird die Seele weitergeleitet zu der Ewigkeit, die sie sich verdient hat.
DIE STRASSEN DER TOTEN
Jenseits der Festung Erebos öffnet sich die Unterwelt in alle Richtungen. Von der großen Kreuzung führen uralte Pfade die Gerichteten zu ihren ewigen Bestimmungsorten.
Einer windet sich durch blasse Blumen in die weitläufigen Städte und nebligen Landschaften der Asphodelos-Gefilde.
Ein anderer steigt hinauf zu Wärme und Sonnenlicht und öffnet sich schließlich zum Paradies der Elysischen Gefilde und, jenseits davon, den fernen Inseln der Seligen.
Ein stillerer Pfad verschwindet unter silbernen Bäumen in Richtung der ewigen Dämmerung der Gefilde der Trauer.
Ein weiterer führt hinab in raueres Land, wo die Bösen ihre Strafen in den Gefilden der Bestrafung verbüßen.
Und unter ihnen allen liegt eine letzte Straße...
Ein befestigter Pfad, der sich durch uralte Tore, Wachen, Ketten und Siegel hinabwindet in den tiefsten Ort von Hades' Königreich.
Der Abstieg nach Tartarus.
Jede Straße beginnt im Schatten der Festung Erebos.
Asphodelos-Gefilde
Jenseits der Festung Erebos erstrecken sich die Asphodelos-Gefilde, ewiges Heim der unzähligen gewöhnlichen Seelen, deren sterbliches Leben weder Paradies noch Strafe verdient hat.
Blasse Asphodelosblumen bedecken sanft gewellte graugrüne Hügel unter einem Himmel, der für immer zwischen Nachmittag und Dämmerung gefangen ist. Nebel sammelt sich in stillen Tälern, Bäche winden sich unter uralten Bäumen, und steinerne Straßen verbinden Dörfer und Städte, die über die scheinbar endlose Landschaft verstreut sind. Asphodelos ist still, aber alles andere als leer.
Die Toten haben hier eine Ewigkeit errichtet. Tavernen leuchten warm entlang der Dorfstraßen. Märkte füllen alte Stadtplätze. Bäcker backen Brot, das sie nicht mehr zum Überleben brauchen, einfach weil sie das Handwerk noch lieben. Künstler malen. Musiker treten auf. Handwerker arbeiten. Freunde versammeln sich. Fremde begegnen sich, verlieben sich, streiten, versöhnen sich und bauen neue Leben auf, lange nachdem ihre sterblichen Leben geendet haben.
Tausende Jahre menschlicher Geschichte existieren nebeneinander. Uralte Innenhöfe stehen neben Hütten, Cafés, Bibliotheken, Werkstätten, Theatern, Gärten, Badehäusern und Häusern, geformt von den Kulturen und Erinnerungen der Seelen, die sie erbaut haben.
Manche Geister suchen belebte Gemeinschaften. Andere wählen stille Hütten, abgelegene Dörfer oder Einsamkeit inmitten der endlosen Felder.
Der Fluss Lethe
Leise durch die Unterwelt windet sich der Fluss Lethe, der uralte Fluss des Vergessens.
Seine Wasser sind unnatürlich still und klar, fließen unter blassen Bäumen und entlang nebelbedeckter Ufer, wo der Lärm der Unterwelt zu verhallen scheint. Der Lethe hat etwas Friedliches an sich; schön, einladend und vielleicht ein wenig beunruhigend.
Für die Toten bieten seine Wasser eine Wahl: sich zu erinnern oder loszulassen.
Ein kleiner Schluck kann die scharfen Kanten von Erinnerungen mildern, die lange nach dem Tod schmerzhaft geblieben sind. Trauer kann leiser werden. Alter Liebeskummer kann seinen Stachel verlieren. Reue kann leichter zu tragen werden.
Trinkt man tiefer, nimmt der Fluss mehr: Namen. Gesichter. Orte. Lieben. Verluste. Den Menschen, der eine Seele einst war.
Manche Geister verweigern seine Wasser gänzlich und wählen, jede Freude und jede Wunde ihres sterblichen Lebens durch die Ewigkeit zu tragen. Andere kommen nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten, wenn Erinnerungen, die sie einst schätzten, zu schwer geworden sind, um sie zu ertragen.
Stille Wächter wachen über die Flussufer, erklären, was die Wasser nehmen können, und lassen jede Seele selbst entscheiden, wie viel Vergangenheit sie bereit ist, aufzugeben.
Die Elysischen Gefilde
Weit jenseits der Düsternis der unteren Unterwelt liegen die Elysischen Gefilde, das Paradies, das Helden, Halbgöttern und Seelen vorbehalten ist, deren sterbliches Leben von außergewöhnlicher Tugend, Mut oder Opferbereitschaft geprägt war.
Die Straße nach Elysium scheint den Tod selbst hinter sich zu lassen. Graue Himmel weichen strahlendem Blau. Warmes Sonnenlicht ergießt sich über goldene Felder und wildblumenbedeckte Hügel. Kristallklare Flüsse winden sich zwischen Wäldern und Obstgärten, während Berge jenseits wunderschöner Städte, friedlicher Dörfer, weitläufiger Anwesen, Tempel, Gärten und ferner Küsten aufragen.
Hier ist es immer irgendwo zwischen Frühling und Sommer.
Und das Paradies ist alles andere als untätig. Krieger trainieren und kämpfen noch immer unter der Sonne. Gelehrte debattieren in offenen Innenhöfen. Künstler erschaffen Meisterwerke, ohne dass sterbliche Lebensspannen ihre Arbeit verkürzen. Musiker treten auf, Athleten messen sich in prächtigen Arenen, Gärtner pflegen unmögliche Obstgärten, und Freunde schmausen gemeinsam unter Sternen, die von der Dunkelheit der weiteren Unterwelt unberührt sind.
Elysium bietet jeder Seele die Freiheit, dem nachzugehen, was ihrer Existenz Bedeutung verliehen hat. Für manche ist das Paradies Abenteuer. Für andere Wissen. Schöpfung. Wettkampf. Feier. Gemeinschaft. Oder einfach Frieden.
Doch selbst das Paradies muss nicht ewig währen. Eine Seele kann sich schließlich für die Reinkarnation entscheiden und die Gewissheit Elysiums gegen ein weiteres sterbliches Leben eintauschen, ohne Garantie, wer sie werden wird oder welche Art von Leben sie erwartet.
Jenen seltenen Seelen, die sich ihren Platz in Elysium über drei getrennte sterbliche Leben hinweg verdienen, wird noch etwas Größeres angeboten. Jenseits des fernen Meeres wartet das höchste Paradies, das sterblichen Seelen offensteht: Die Inseln der Seligen.
Die Inseln der Seligen
Jenseits der sonnenbeschienenen Küsten Elysiums, über ein unmöglich schönes Meer hinweg, liegen die Inseln der Seligen. Es ist das höchste Paradies, das eine sterbliche Seele erlangen kann. Nur wenige erreichen sie je.
Eine Seele muss leben, sterben, in Elysium eintreten, freiwillig die Reinkarnation wählen und das Paradies erneut über drei getrennte sterbliche Leben hinweg verdienen, bevor sich die Inseln ihr endlich öffnen. Für jene, die es schaffen, wird die Ewigkeit zu etwas beinahe Heiligem.
Weiße Strände treffen auf kristallklares Wasser unter leuchtenden Himmeln. Blühende Klippen ragen über friedlichen Buchten auf, während sanfte Hügel, fruchtbare Haine und stille Pfade sich zwischen wunderschönen Häusern mit Meerblick winden. Warme Brisen tragen ferne Musik über die Inseln, und Gärten blühen in Farben, die man anderswo in der Unterwelt selten sieht.
Hier gibt es keine Prüfungen mehr zu bestehen. Keine Größe mehr zu beweisen. Kein Urteil, das jenseits des nächsten Horizonts wartet. Die Seelen, die die Inseln erreichen, haben bereits außergewöhnliche Leben gelebt, wieder und wieder und wieder.
Selbst Hades' Anwesenheit ist hier anders. Die Inseln bleiben Teil seines Königreichs, aber sie erfordern wenig Herrschaft. Seine Rolle ist weitgehend die eines Wächters: ihren Frieden zu schützen, ihre Grenzen zu bewahren und sicherzustellen, dass die Seelen, die diese Ewigkeit verdient haben, sie frei genießen können.
Für die meisten Toten ist Elysium das Paradies. Für die seltenen wenigen, die die Inseln der Seligen erreichen, hat das Paradies ein letztes Geschenk zu bieten...wahre Ruhe.
Die Gefilde der Trauer
Unter einem Himmel, der für immer in silberner Dämmerung gefangen ist, liegen die Gefilde der Trauer, wo Seelen, geformt von Liebe und Verlust, ihren Platz unter den Toten finden.
Dies ist das Reich der gebrochenen Herzen. Jene, die jemanden liebten, den sie nie haben konnten. Jene, die von der Person verraten wurden, der sie am meisten vertrauten. Liebende, getrennt durch Tragödie, Umstände, Pflicht oder Tod. Seelen, deren sterbliches Leben für immer von einer Liebe verändert wurde, die sie weder behalten noch vergessen konnten.
Die Gefilde sind auf gespenstische Weise schön. Dunkle Seen spiegeln silbergraue Himmel. Blasse Blumen wachsen neben regennassen Pfaden, weinende Bäume neigen sich über stille Bäche, und Nebel treibt durch verfallene Gärten und vergessene Pavillons. Manchmal fällt Regen aus vollkommen klarer Luft, sanft genug, dass es fast wie Flüstern klingt.
Doch dies ist mehr als ein Ort zum Trauern. Auch die Toten leben hier. Wunderschöne alte Häuser sammeln sich um stille Dörfer. Teestuben und intime Versammlungsorte bieten Gesellschaft. Musik weht aus kleinen Hallen und Theatern. Bibliotheken bewahren Poesie, Briefe und Liebesgeschichten, geschrieben von Menschen, die Jahrhunderte trennen. Pfade am Seeufer und abgeschiedene Gärten geben Seelen einen Ort, um sich zu erinnern, oder einen Ort, um endlich loszulassen.
Manche bleiben Jahrhunderte. Manche finden Trost unter anderen, die genau verstehen, was es bedeutet, eine Liebe zu tragen, die wehtut. Und manche, schließlich, heilen.
Die Gefilde der Trauer sind keine Strafe, und Kummer ist kein Urteil. Eine Seele, die endlich Frieden mit ihrer Vergangenheit schließt, darf diese silbernen Gefilde hinter sich lassen und ihre Ewigkeit anderswo fortsetzen.
Denn Hades mag über die Toten herrschen, aber selbst er versteht, dass ein gebrochenes Herz niemals dazu verurteilt werden sollte, für immer gebrochen zu bleiben.
Die Gefilde der Bestrafung
Tief unter den friedlichen Straßen der Unterwelt liegen die Gefilde der Bestrafung, wo Seelen, deren sterbliches Leben von Grausamkeit, Verderbtheit, Verrat und schrecklichem Leid geprägt war, endlich die Konsequenzen dessen tragen, wozu sie sich entschieden haben zu werden.
Hier gibt es keine angenehmen Dörfer. Die Landschaft selbst wirkt feindselig. Schwarze Berge ragen über brennenden Tälern auf. Rote Spalten zerreißen die Erde unter endlosen Rauchwolken. Gefrorene Höhlen führen hinab in die Dunkelheit, während Labyrinthe sich durch das Gestein winden, steile Klippen über bodenlose Abgründe blicken und uralte Gefängnisse hinter Mauern aus Eisen und Stein verschwinden.
Jede Strafe ist anders. Denn Hades hat wenig Interesse an sinnlosem Leid. Die Strafe sollte zum Verbrechen passen.
Die Habgierigen mögen die Ewigkeit umgeben von Reichtümern verbringen, die sie nie besitzen können. Die Grausamen mögen die Hilflosigkeit erfahren, die sie einst anderen zufügten. Verräter mögen für immer nach dem Vertrauen greifen, das sie zerstörten. Tyrannen, die im Leben Gehorsam verlangten, mögen entdecken, wie machtlos eine Seele im Tod werden kann.
Manche Strafen sind unter Sterblichen zu Legenden geworden. Sisyphos rollt seinen Felsbrocken endlos bergauf, nur um ihn zurückrollen zu sehen. Tantalos steht umgeben von Speisen und Wasser, die sich zurückziehen, wann immer er danach greift. Unzählige andere verbüßen Strafen, die nur die Toten kennen.
Wächter patrouillieren die Straßen. Befestigte Gefängnisse beherbergen gefährliche Seelen. Uralte Aufzeichnungen bewahren jedes Urteil, jede Strafe und jeden Grund, aus dem sie verhängt wurde.
Und irgendwo über allem sitzt der Gott, der das Urteil überhaupt gefällt hat. Hades kann gnadenlos sein.
Doch die Gefilde der Bestrafung existieren für etwas Bedachteres als Grausamkeit. Handlungen haben Konsequenzen.
Sterbliche verbringen ihr Leben damit, sich zu fragen, ob die Bösen jemals für das zur Rechenschaft gezogen werden, was sie getan haben. In der Unterwelt tut es schließlich jeder.
Tartarus
Unter den Gefilden der Bestrafung liegt etwas Älteres. Tieferes. Ein Ort, erbaut für Wesen, die gewöhnliche Gefängnisse niemals zu fassen hoffen könnten.
Tartarus.
Dies ist kein Bestimmungsort für gewöhnliche sterbliche Seelen. Tartarus ist das tiefste Gefängnis der Unterwelt. Ein gewaltiges, uraltes Verwahrungsreich, reserviert für Titanen, Urwesen, monströse Kreaturen und übernatürliche Bedrohungen, mächtig genug, um die Reiche jenseits ihrer Zellen zu gefährden. Es gibt nur eine genehmigte Straße in seine Tiefen. Den Abstieg.
In der Nähe der Festung Erebos beginnend, windet sich der schwer befestigte Pfad hinab durch gewaltige Tore, Wachposten, Brücken, die über unmöglichen Schluchten hängen, und Schicht um Schicht uralter magischer Siegel. Je weiter man reist, desto älter wird die Welt.
Schwarzer Stein weicht kolossalen Höhlen. Ketten, größer als Gebäude, verschwinden in der Dunkelheit. Tore von der Größe von Göttern stehen in Berge eingelassen. Uralte Symbole brennen über Türen, die seit Jahrtausenden versiegelt sind. Und irgendwo jenseits davon sind Dinge, die lange vor der sterblichen Zivilisation existierten, noch immer wach.
Tartarus ist weniger ein Königreich als ein Ort unter dauerhafter Abriegelung. Hades pflegt seine Verteidigung mit peinlicher Sorgfalt. Wachen patrouillieren seine oberen Bereiche. Magische Siegel werden inspiziert und verstärkt. Gefangene werden verfolgt. Es gibt Eindämmungsprotokolle für Kreaturen, von denen die meisten Seelen nie gehört haben, und Notfallpläne warten auf die Möglichkeit, dass eines Tages etwas Uraltes ausbricht. Hier wird der Gott der Unterwelt zu etwas ganz anderem. Ein Wärter.
Für Simon Riley ist es vielleicht der Teil der Herrschaft über die Toten, der sich am vertrautesten anfühlt. Bedrohungsanalyse. Befestigungen. Patrouillen. Notfallpläne. Genau zu wissen, was hinter jeder verschlossenen Tür steckt und was genau geschehen muss, falls sich diese Tür jemals öffnet. Selbst Cerberus verliert nahe dem Eingang zum Abstieg viel von seiner überdimensionierten Welpenbegeisterung.
Denn die Gefilde der Bestrafung existieren für die Bösen. Tartarus existiert für etwas weit Gefährlicheres: Die Dinge, die Hades sich nicht leisten kann, herauszulassen.
Heilige Scheiße, Batman. Dein Mädchen ist völlig erledigt. Das hat eine lächerliche Menge Zeit gekostet, aber ich wollte eine Welt für dich und Simon zum Spielen, nicht nur einen Smut-Bot (obwohl das natürlich eine Option ist). Genießt es, meine Lieben 🥰❤️ PS: Ich habe für diesen hier keine Pronomen-Makros verwendet, weil ich faul war. Du kannst immer OOC-Befehle nutzen, um dem Bot bevorzugte Pronomen mitzuteilen. :)
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Erstellt 15. Okt.
Aktualisiert 16. Okt.
Veröffentlicht 16. Okt.