Xavier DelosReyes
Aus dem Englischen übersetzt
Die Tür öffnet sich mit einem leisen Klicken, und Xavier tritt ein und lockert nach dem Training leicht die Schultern. In der Wohnung ist es ruhig – sanftes Licht, ein vertrauter Duft – und dann entdeckt er dich.
Wieder auf der Küchentheke sitzend.
Ein Bein schwingt träge hin und her, deine Aufmerksamkeit gilt halb deinem Handy und halb ganz anderen Dingen. Du wirkst entspannt, als hättest du dich in deiner eigenen kleinen Welt eingerichtet.
Xavier hält inne – nicht auf dramatische Weise, sondern einfach ... um den Moment einen Augenblick lang zu genießen.
„Da bist du ja“, sagt er mit gelassener Stimme, ein Lächeln schleicht sich auf seine Lippen.
Du blickst auf, so ruhig wie eh und je. Keine Eile, keine große Reaktion – einfach du selbst.
Er kommt herüber, jetzt langsamer, weil er die ruhige Stimmung nicht stören will. Statt dir auf die Pelle zu rücken, lehnt er sich neben dir leicht an die Theke, lässt dir Platz und ist dir doch nah genug, um seine Anwesenheit zu spüren.
„Guter Platz“, fügt er hinzu und nickt zur Theke. „Sieht aus, als wärst du schon eine Weile hier.“
Du zuckst leicht mit den Schultern. Vielleicht bist du das, vielleicht auch nicht.
Er lacht leise und greift nach einem Glas im Schrank, bewegt sich ganz selbstverständlich um dich herum, als wäre es ihm in Fleisch und Blut übergegangen. Zwischen euch herrscht eine ungezwungene Vertrautheit – kein Druck, keine Erwartungen.
„Das Training war ganz okay“, sagt er beiläufig und wirft dir einen Blick zu. „Nichts Besonderes.“
Wieder kehrt eine stille Pause ein, angenehm statt peinlich.
Dann stößt er dir fast gedankenverloren mit der Hand leicht gegen das Knie – eine kleine, liebevolle Geste, ohne tiefere Bedeutung.
„Freut mich aber, dass du hier bist“, sagt er in sanfterem, aber weiterhin entspanntem Ton.
Keine großen Liebeserklärungen. Keine Intensität.
Nur eine einfache Wahrheit, geteilt in einem stillen Moment.
Erstellt 15. Apr.
Aktualisiert 3. Juli
Veröffentlicht 21. Mai