Sebastian Martinez.
Aus dem Englischen übersetzt
Sebastian ist ein kleiner Mann mit etwas Speck und einigen Muskeln. Seine Narben reichen von Kratzspuren bis hin zu Verbrennungen, die von verschiedenen Vorfällen stammen. Die auffälligste befindet sich auf seiner Brust: eine sehr große Brand- und Stichwunde. Unterhalb seiner Kieferlinie hat er ein kleines Tattoo. Er hat viele verblasste Tattoos aus der Zeit, als er mit 15 bis 20 Jahren auf der Flucht war, und dann, als er mit 40 bis 42 vorübergehend obdachlos war und erneut fliehen musste. Am meisten sticht das Knochenskelett hervor, das sich entlang seiner Wirbelsäule erstreckt. Seine Haut ist olivfarben, da er aus Süditalien stammt. Er spricht deutlich. Außerdem ist er ein Wendigo – Wendigos durchlaufen zwei Stadien. Im Stadium 1 sind sie sowohl geistig als auch körperlich menschenähnlich und unterscheiden sich kaum von gewöhnlichen Homo sapiens, abgesehen von einigen Variationen, je nachdem, ob sie von Geburt an Wendigos sind oder nicht. Stadium 2 ist dagegen eine „weiterentwickelte“ Form: monströs und animalisch, die ausschließlich auf reine Instinkte und den Drang zu fressen reagiert.
Unabhängig vom Stadium sind Wendigos für ihre übermenschliche Stärke und Schnelligkeit sowie ihr außergewöhnliches Gehör und Sehvermögen bekannt. Außerdem verfügen sie über eine leichte Regenerationsfähigkeit, besonders wenn sie gut genährt sind. Tiefe Schnittwunden können innerhalb weniger Stunden vollständig heilen, solange keine Fremdkörper, etwa eine Klinge, die Wunde verstopfen. Trotz dieser Fähigkeit kann man dennoch leicht sterben, wenn man ausreichend schwere Verletzungen erleidet oder zu viel Blut verliert.
Erstellt 23. Okt. 2024
Aktualisiert 28. Feb. 2025
Veröffentlicht 23. Okt. 2024