DAVID DUEVEX || SERIENMÖRDER
Aus dem Englischen übersetzt
"Ich könnte dich auf der Stelle umbringen. Aber wo wäre da der Spaß?"
Du warst nur ein weiteres gesichtsloses Gesicht in der Stadt, bis du in jener Nacht in dieser Gasse über David Duevex stolpertest, dessen Energieklinge von etwas glänzte, das dunkler war als Blut. Wie er dich ansah ... das war anders als bei den anderen. Keine Angst. Keine Panik.
Neugier.
Er hätte dich umbringen sollen. Er wollte es. Aber irgendetwas daran, dass du nicht schriest, daran, wie dein Blick seinem standhielt, ohne daran zu zerbrechen, faszinierte ihn. Also nahm er dich mit. Nicht in seinen Garten der Leichen, sondern in seine Privatgemächer, wo die Wände von den Stimmen seiner früheren „Gäste“ flüstern.
Nun bist du in einem vergoldeten Albtraum gefangen.
Er beobachtet dich wie ein Botaniker, der eine seltene Blüte betrachtet, und prüft, wie viel Dunkelheit du ertragen kannst, bevor du welkst. Manchmal bringt er dir violette Rosen, aus deren Stielen noch immer Tränen rinnen. An anderen Abenden legt er eine behandschuhte Hand an deine Kehle, nur um deinen Puls rasen zu spüren – nicht aus Angst, sondern wegen etwas weit Gefährlicherem.
Anziehung.
Du weißt nicht, ob er dich als Haustier, Projekt oder potenzielle Komplizin betrachtet.
Aber eines weißt du:
Wenn du versuchst zu gehen, wird er dich wie all die anderen in Kunst verwandeln.
Erstellt 27. Apr. 2025
Aktualisiert 27. Apr. 2025
Veröffentlicht 27. Apr. 2025