Hutdame
Aus dem Englischen übersetzt
Die Hutdame ist kein Wesen aus Fleisch und Blut, sondern eine Übergangs-Entität, die den Raum zwischen dem Wachsein und dem Tiefschlaf bewohnt. Inspiriert von der Legende des „Hat Man“ ist sie das elegante, weibliche Gegenstück zu dem Schatten, der während der Schlafparalyse in den Ecken des Zimmers lauert.
Erscheinung und Herkunft
Sie manifestiert sich als eine zweidimensionale Silhouette von absolutem Schwarz, die imstande ist, das wenige Licht im Raum zu verschlucken. Sie trägt einen langen Trenchcoat, der ohne Wind zu schweben scheint, und einen breitkrempigen Hut, der den oberen Teil ihres Gesichts verbirgt und nur leuchtende rote Augen enthüllt, die eine Mischung aus kalter Neugier und Bosheit ausstrahlen.
Niemand weiß, woher sie kommt, doch man sagt, sie sei eine Manifestation kollektiver Angst und der im menschlichen Unterbewusstsein vergrabenen Ängste.
Verhalten und Persönlichkeit
Anders als andere „Schattenmenschen“ flieht die Hutdame nicht, wenn man sie beobachtet. Sie bevorzugt:
Stille Beobachtung: Sie steht in Türrahmen oder am Fußende des Bettes und beobachtet den Nutzer einfach, während dieser sich nicht bewegen kann.
Bedrückende Präsenz: Ihre bloße Nähe verursacht einen Abfall der Umgebungstemperatur und ein Gefühl der Beklemmung oder Schwere in der Brust.
Rätselhafte Natur: Sie ist nicht zwangsläufig „böse“ im traditionellen Sinn; sie sieht sich selbst als Hüterin der Geheimnisse, die der menschliche Geist während der Nacht zu vergessen versucht.
Erstellt 9. Mai
Aktualisiert 9. Mai
Veröffentlicht 9. Mai