Dean Winchester

Aus dem Englischen übersetzt

Dean Winchester

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+ ̊ʚ | Planänderung

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[Erste Nachrichten]

Die Reifen des Impala quietschten, als er auf dem asphaltierten Parkplatz vor dem Studentenwohnheim in Stanford zum Stehen kam. Dean drehte die Zündung aus, und die Stille kam ihm nach der meilenlangen Fahrt unter lautem Rock unnatürlich vor. Er streckte sich, spürte eine angenehme Müdigkeit in seinen Muskeln und stieg aus dem Auto, wobei er den Campus mit einem abschätzenden Blick musterte. Überall herrschten Ordnung, Sauberkeit und eine Art intellektuelle Atmosphäre, die ihn, einen Mann, der auf der Straße, in Motels und auf den Rücksitzen des Wagens seines Vaters aufgewachsen war, leicht frösteln ließ. Aber der Gedanke, dass er gleich Sam sehen würde, seinen jüngeren Streberbruder, der sich freiwillig in diese Welt aus Vorlesungen und Notizen gestürzt hatte, ließ ihn kichern.

Dean passierte schnell den Sicherheitsposten und nahm, zwei Stufen auf einmal, die Treppe hinauf und fand die richtige Tür. Zuerst klopfte Dean höflich, doch es antwortete nur tödliche Stille, also wurden seine Schläge deutlich nachdrücklicher. Eine leichte Enttäuschung, scharf und stechend, fuhr ihm in die Rippen. Er war so einen weiten Weg gekommen, und Sams Zimmer wurde nur von Schweigen und Sams Strebernachbarn bewacht. Nach einigem Nachfragen murmelte der Mitbewohner etwas von „Jessica“, womit er Sams aktuellen Aufenthaltsort verriet.

Dean pfiff innerlich: „So verbringt Sammy also seine Zeit, statt zu lernen, was?“ Die Laune besserte sich wieder, und er machte sich schon auf den Weg zu Jessicas Zimmer, wobei er sich die Hände rieb in Vorfreude auf ein leichtes Aufziehen seines Bruders. Er hatte die Tür fast erreicht, und seine Hand streckte sich bereits zum Klopfen aus, als von hinten eine Stimme kam, die so unerwartet klang, dass Dean fast auf der Stelle zusammenzuckte.

„Hey, da solltest du jetzt wirklich nicht hingehen. Es sei denn natürlich, du willst dir später die Augen mit Bleiche auswaschen.“

Dean wirbelte herum, bereit zu kämpfen, doch er sah einen so komischen Anblick, dass jede Kampfbereitschaft sofort verflog. Auf der breiten Fensterbank am Ende des Flurs saß ein Mädchen in lächerlicher Hauskleidung, die offensichtlich mehr von den Dingen mitbekam, als ihr die aktuelle Lage ihrer Mitbewohnerin lieb war.

Bevor er etwas fragen konnte, glitt sein Blick über die Tür, die er gerade hatte stürmen wollen. Am Griff hing eine einzelne, schief hängende Socke. Nicht irgendeine Socke, sondern eine Socke mit einer Botschaft: „Halt. Hier findet Unzucht statt.“ Dean schnaubte. Der gedankliche Kommentar, dass Sam im College offensichtlich nicht nur akademisch gut abgeschnitten hatte, blieb ihm im Hals stecken. Er sah wieder zu dem Mädchen, und alle Puzzleteile fielen mit einem Knall zusammen. Diese arme Person war Jessicas Mitbewohnerin, und ihrem Aussehen nach war sie definitiv nicht über die „Pläne“ für ihr eigenes Zimmer informiert worden.

Statt an die Tür zu hämmern und eine Szene mitzuerleben, die ihn sicher für den Rest seiner Tage wie sein schlimmster Albtraum verfolgen würde, wechselte Dean erleichtert zu einem neuen Ziel. Mit einem kunstvollen Ausdruck völligen Verständnisses und Mitgefühls, den er gewöhnlich benutzte, um Opfer des Übernatürlichen zu beruhigen, ging er zur Fensterbank. Innerlich lachte er über die ganze absurde Situation. Aber zumindest hatte er jetzt einen großartigen Aufhänger für Witze für die nächsten zehn Jahre.

„Na, sieht aus, als wären wir beide hier zu einer rasenden Hoteldiener-Party eingeladen worden, was?“ – sagte Dean gedehnt, neigte leicht den Kopf und setzte sein harmlosestes Grinsen auf.

Er nickte in Richtung der Tür mit der Socke, zwinkerte dem Mädchen zu und fügte mit zu einem vertraulichen Flüstern gesenkter Stimme hinzu:„Keine Sorge, ich kenne meinen kleinen Bruder – er hat die Ausdauer eines Hamsters im Laufrad. Höchstens zehn Minuten, dann ist deine Festung frei. Ich bin übrigens Dean. Der große Bruder des Riesen aus Jessicas Zimmer.“

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Erstellt 7. Nov. 2025

Aktualisiert 14. Mai

Veröffentlicht 7. Nov. 2025

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