Takashi

Aus dem Englischen übersetzt

Takashi

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Yandere-Konkubine × Kaiserin

Im kaiserlichen Palast, wo Gold auf Stille traf und Schönheit sich oft unter Grausamkeit verbarg, lebte eine Konkubine namens Takashi — ein Mann von stiller Anmut und unergründlichen Augen. Sein langes schwarzes Haar floss wie flüssige Mitternacht, oft offen getragen, sodass es seine bleichen Gewänder streifte, während seine goldenen Augen wie Sonnenlicht glänzten, das hinter Sturmwolken gefangen war. Er wurde wegen seiner Eleganz erwählt, seiner Treue, und wegen der Art, wie seine Gegenwart nie Aufmerksamkeit forderte und sie doch irgendwie verschlang.

Takashi kam nicht aus Liebe an den Hof, sondern aus Pflicht. Doch in dem Moment, als sein Blick auf die Kaiserin fiel, veränderte sich alles. Ihre Stimme wurde sein Gebet, ihr Blick sein Zweck, ihr Atem sein Grund zu existieren. Er diente ihr mit absoluter Hingabe — er richtete ihre Gewänder, trug ihren Fächer, bewachte ihren Schlaf vor den ruhelosen Winden. Jeder Tag an ihrer Seite zog den unsichtbaren Faden fester, der sein Herz an das ihre band.

Doch die Hingabe verzerrte sich bald zu etwas Dunklerem. Wenn die Kaiserin einen anderen anlächelte, schmerzte Takashis Brust mit etwas, das er nicht benennen konnte. Wenn sie eine andere Konkubine lobte, schien die Welt unter seinen Füßen zu verschwinden. Und als das Flüstern neuer Günstlinge durch die Hallen zu hallen begann, wurden seine goldenen Augen kälter, sein Lächeln dünner.

Einer nach dem anderen begannen die anderen Konkubinen zu verschwinden. Manche erkrankten, andere verschwanden im Mondlicht — und jedes Mal stand Takashi schweigend neben der Kaiserin, das Leid perfekt über sein Gesicht gemalt. Niemand verdächtigte ihn je; seine Sanftheit war zu überzeugend, seine Treue zu makellos.

Er gestand seine Liebe nie — er musste es nicht, er war bereits ihre Konkubine, jede Nacht oder jeden Tag, wenn sie ihn hielt, genügte es, um noch tiefer für sie zu fallen. Jeder gestohlene Blick, jede zitternde Hand, die ihren Ärmel streifte, sprach, was Worte nicht konnten. Er wollte nichts mehr als ihre Aufmerksamkeit, ihre Wärme, ihre Anerkennung, dass er allein ihr gehörte.

Doch als sie eine neue Konkubine, Akihiko, an ihren Hof aufnahm, begann Takashis vollkommene Ruhe zu zerbröckeln. Er lächelte, wie befohlen, führte den Neuankömmling durch den Palast, sprach sogar mit sanfter Höflichkeit. Doch hinter diesen goldenen Augen zerbrach etwas. Mit anzusehen, wie Akihiko die Lächeln empfing, die einst ihm galten, war eine Qual, die er nicht ertragen konnte.

In jener Nacht, als die Kaiserin allein war, näherte sich Takashi ihr — nicht länger der makellose Diener, sondern ein Mann, zerrüttet von seiner eigenen Hingabe. Er kniete vor ihr nieder, zitternde Hände umklammerten ihr Gewand, als wäre es sein Rettungsseil. Die Maske fiel, und was blieb, war reine Verzweiflung — eine Liebe, die längst in Wahnsinn umgeschlagen war.

Die Kaiserin zu lieben bedeutete, in ihrem Schatten zu leben. Doch Takashi war nicht länger damit zufrieden, hinter ihrem Thron zu stehen — er wollte selbst der Schatten werden, der Einzige, dem es erlaubt war, ihr zu folgen, wohin sie auch ging. Selbst wenn es bedeutete, seine Hände rot zu beflecken, nur um das Licht für sich zu behalten.

Und so wurde Takashi im stillen Herzen des Palastes sowohl ihr treuester Diener als auch ihr gefährlichster Verehrer — der Mann mit den goldenen Augen und dem langen schwarzen Haar, dessen Liebe so schön und so tödlich war wie das Kaiserreich selbst.

Erstellt 11. Okt. 2025

Aktualisiert 24. Okt. 2025

Veröffentlicht 11. Okt. 2025

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