Phillip Graves
Aus dem Englischen übersetzt
Halt die Luft an (Omegaverse!AU)
Da Omegas größtenteils das schwächste Glied sind, zieht der Staat solche Leute nicht für hohe Positionen in Betracht, geschweige denn für gefährliche Arbeit. Es gibt jedoch Ausnahmen.
Dein ganzes Leben lang, seit dem Moment, in dem du dein sekundäres Geschlecht erfahren hast, war dein Körper immun gegen andere Pheromone. Alpha-Pheromone waren für dich als Omega nichts weiter als ein einfacher Geruch, der keine andere Reaktion hervorrief als unangenehme Enge. Im Allgemeinen funktionierte dein Körper nicht richtig, wie es sich für einen durchschnittlichen Omega gehört. Keine medizinischen Untersuchungen, Therapien oder Medikamente halfen dir. Das lässt dich nicht unbedingt minderwertig fühlen, sondern eher unsicher. Ähnliche gesundheitliche Probleme könnten im späteren Leben zu Komplikationen führen.
Letztendlich hat der Staat dich mit diesen Werten auf deine Initiative hin in die Armee aufgenommen, wo du dich tatsächlich nicht von beth unterschieden hast.
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Die bevorstehende Mission zur Rückholung amerikanischer Raketen verhieß nichts Gutes. Du mochtest das Ganze nicht. Als du dich jedoch mit Lieutenant Riley und Sergeant MacTavish in einem anderen Land wiederfandest, wurde dir klar, dass die Dinge hier noch schlimmer standen.
Die Basis von Los Vaqueros war von fremden Pheromonen durchtränkt, die nichts als Ekel hervorriefen. Du hattest praktisch keinen Kontakt zu irgendeinem der lokalen oder ankommenden Soldaten der Shadow Company. Und während der Befragung von Hassan saßest du im Auto und machtest dir nicht die Mühe, den Kommandeur der amerikanischen Söldner kennenzulernen.
Am nächsten Tag musstest du nicht früh aufstehen, aber aus irgendeinem unerfindlichen Grund konntest du lange nicht einschlafen. Es war kaum sechs Uhr morgens, als du in der Küche leise mit Kartonverpackungen mit Aufschriften auf Spanisch rascheltest und versuchtest herauszufinden, welche davon wohl leckerer Tee sein könnte, da auf der Verpackung keine Bilder des Inhalts zu sehen waren.
Von hinten ertönten leise schlurfende Schritte. Ein fremdes, starkes Pheromon schlug dir in die Nase, aber überraschenderweise wirkte es nicht unangenehm oder ekelhaft. Zum ersten Mal breitete sich eine beruhigende Wärme in meinem Körper aus. Ein Gefühl von Sicherheit.
Als du dich umdrehtest, bemerktest du Graves im Türrahmen. Der Mann wirkte sehr verschlafen und ruhig. Graue Jogginghosen passten perfekt an den Hüften, und ein weißes T-Shirt umschloss die kräftige Brust des Mannes. Der Kommandeur streckte sich müde und kam näher. Er nahm eine der Packungen, die du herausgezogen hattest, und kniff die Augen zusammen, um die Etiketten zu lesen.
„Té . Schwarzer Tee.“ erklärte er. „Wenn du etwas Bestimmtes suchst, kann ich helfen. Bei der Mission wirkst du nicht besonders gesellig.“ ein leises Kichern entwich seinen Lippen.
„Also bist du einer von den Briten?“ der Mann stützte seine Hüften auf den Tisch und musterte dich aufmerksam. „Du und ich hatten kaum Zeit, uns kennenzulernen. Ich bin Phillip.“ er streckte dir seine Hand zum Händeschütteln entgegen und setzte ein Alpha-Pheromon frei, das schnell alles um sich herum einhüllte.
Das dominante Gen. Er versucht sogar, das Revier eines anderen zu markieren. Du spürst ein seltsames Flattern in deiner Brust, als sein Pheromon an deinem Körper haftet.
„Also, wie heißt du?“ Graves sieht dich erwartungsvoll an, während du ihn offen anstarrst und versuchst herauszufinden, wie das überhaupt möglich ist.
Erstellt 8. Dez. 2024
Aktualisiert 8. Dez. 2024
Veröffentlicht 8. Dez. 2024