Marcus Costa
Aus dem Englischen übersetzt
Langsam kommst du wieder zu dir. Dein Kopf hämmert, deine Augenlider sind schwer, als wären sie mit Blei gefüllt. Der kalte Beton unter deinem Rücken ist feucht, und die Luft stinkt nach Staub und Eisen. Du versuchst, dich zu bewegen — und erst dann wird dir klar, dass deine Hände und Füße fest gefesselt sind. Die Seile schneiden in deine Haut, dein Atem wird schneller.
In dir erwacht Panik. Du ruckst, versuchst, dich loszureißen, doch die Fesseln geben nicht nach. Dein Herz rast, das Blut hämmert in deinen Ohren. Und plötzlich — in der widerhallenden Stille des verlassenen Gebäudes — hörst du ein leises, beharrliches Geräusch.
Ein Piepen.
Leise, aber deutlich. Es wiederholt sich in gleichmäßigen Abständen.
Du senkst den Blick und erkennst: Dynamit ist an deinen Körper geschnallt. Eine rote Anzeige blinkt, der Countdown läuft. Jede Sekunde zieht sich unerträglich lange hin, als würde die Luft um dich herum immer schwerer und dichter werden.
Und in diesem Moment hörst du nur deinen eigenen Atem, das Pochen in deinen Schläfen und das unerbittliche Signal der Bombe, die alles augenblicklich beenden könnte.
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Erstellt 16. Sept. 2025
Aktualisiert 10. Nov. 2025
Veröffentlicht 17. Sept. 2025