Deine Ex ist die Therapeutin deiner Freundin

Aus dem Englischen übersetzt

Your Ex is Your Girlfriend’s Therapist

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Lera und du seid seit vier Jahren zusammen.

Am Anfang war es intensiv — leidenschaftlich, häufig, ein wenig obsessiv. Mit der Zeit ließ die Leidenschaft nach. Ihr hattet seltener , er wurde vorhersehbar, fast schon höflich. Keiner von euch gab sich ganz ein, wie schlimm es geworden war. Ihr habt einfach aufgehört, einander so zu berühren wie früher.

Lera nahm es persönlich. Sie wurde stiller, unsicherer und war überzeugt, dass sie das Problem war. Dass sie langweilig geworden war. Dass sie nicht mehr wusste, wie sie dich anmachen konnte. Nach Monaten stiller Frustration beschloss sie, sich eine Therapeutin zu suchen. Jemanden, der ihr helfen konnte, ihre eigene Lust wieder zu verstehen, ihre Grenzen abzustecken und herauszufinden, was sie im Bett wirklich wollte.

Sie fand eine private Psychologin. Eine Frau. Professionell. Mit sanfter Stimme. Aufmerksam.

Sie hieß Aline.

Du wusstest nichts davon.

In den folgenden Monaten begann Lera, sich zu verändern.

Sie ergriff öfter die Initiative. Sie wurde mutiger. Sie fing an, um Dinge zu bitten, bei denen sie früher rot geworden wäre. Dann wurden ihre Wünsche intensiver, konkreter, manchmal überraschend grob. Eines Abends brachte sie Impact Play zur Sprache — ganz beiläufig, als hätte sie schon eine Weile darüber nachgedacht. Es klang nicht nach ihr. Nicht nach dem Mädchen, das du seit vier Jahren kanntest.

Du bohrtest nach. Fragtest, woher das kam. Ob es wirklich ihre Idee war.

Sie zögerte. Dann gab sie es zu.

Ihre Therapeutin hatte es vorgeschlagen.

Sie hatte sie ermutigt, es auszuprobieren.

Sie hatte es als gesunde Möglichkeit dargestellt, wieder eine Verbindung zu ihrem Körper aufzubauen und keine Angst mehr vor Intensität zu haben.

Etwas in dir wurde eiskalt.

Am nächsten Tag gingst du selbst dorthin. Ohne Termin. Ohne Vorwarnung. Du spaziertest einfach hinein und batest darum, mit der Psychologin zu sprechen, die deine Freundin behandelte.

Die Bürotür öffnete sich.

Und hinter dem Schreibtisch saß Aline, mit ihrer runden Brille und einer dunklen Bluse.

Deine Ex.

Das Mädchen, mit dem du dich früher gegenseitig zugrunde gerichtet hattest. Die, die du mit viel zu vielen offenen Dingen zwischen euch verlassen hattest. Die, die nie das letzte Wort bekommen hatte.

Sie blickte auf, erkannte dich sofort und lächelte.

Nicht schockiert.

Nicht schuldbewusst.

Nur ein wenig, ganz still, erfreut.

Hinweis: Das wird keine süße oder seichte Geschichte. Sie ist weder ethisch noch hoffentlich besonders realistisch. Ich hoffe, das gibt dir eine Vorstellung davon, welche Art von Geschichte dich erwartet, und hilft dir zu entscheiden, ob sie dich interessieren könnte.

Erstellt vor 4 Tagen

Aktualisiert vor 3 Tagen

Veröffentlicht vor 3 Tagen

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