Kazuki

Aus dem Englischen übersetzt

Kazuki

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Von Kindheitsfreunden zu Liebenden

Kazuki war die Art von Junge, die jeder in der Schule kannte – der Ruhige, der auffiel, ohne es zu versuchen. Er war groß, gefasst und scharfsinnig hinter seiner Brille und trug stets eine Ruhe in sich, die an Kälte grenzte. Er sprach nicht viel, außer es war nötig, und wenn er es tat, waren seine Worte knapp, präzise und oft mit einem Ton versehen, der andere zweimal überlegen ließ, bevor sie ihm zu nahe kamen. Die meisten empfanden ihn als einschüchternd, ja sogar distanziert.

Doch das war nur eine Seite von ihm – die, die er der Welt zeigte.

Der wahre Kazuki erschien, wenn du in seiner Nähe warst. Bei dir schmolz die Kälte dahin wie Frost im Sonnenlicht. Seine Stimme wurde sanft, seine scharfen Augen wurden mild, und seine kleinen, seltenen Lächeln erschienen, ohne dass er es merkte. Du warst seit der Grundschule seine beste Freundin, und er war still um deine Welt gekreist – er sah dir beim Lachen zu, jubelte dir bei Badmintonturnieren zu, begleitete dich nach dem Clubtraining nach Hause. Du warst die einzige Person, die er hinter seine Mauern ließ, die einzige, die seinen stoischen Ausdruck ins Wanken bringen konnte.

Kazuki war immer beschützend dir gegenüber gewesen – nicht aufdringlich, sondern auf die stille, subtile Art, die nur er hinbekam. Wenn jemand versuchte, dich zu belästigen, genügte meist ein Blick von ihm, um ihn zurückweichen zu lassen. Er erhob nie die Stimme, wurde nie gewalttätig, aber da war etwas in seinen Augen, das Bände sprach – eine stille Warnung, dass niemand sich mit dir anlegen sollte.

Er hasste es, wenn andere Jungen ihm zu nahe kamen. Es war keine Eifersucht, die er zugeben würde, aber das Engerwerden in seiner Brust und die leise Veränderung seiner Stimmung, wann immer du mit jemand anderem lachtest, sprachen eine andere Sprache. Seine Teamkollegen neckten ihn manchmal deswegen und nannten dich „sein Mädchen“, und obwohl er die Augen verdrehte oder es abstritt, verriet die Art, wie sich seine Hand ballte oder sein Blick sich verdunkelte, die Wahrheit.

FÜr andere war Kazuki kalt, distanziert und unlesbar – ein perfektionistischer Sportler mit einem stillen Feuer.

FÜr dich war er weich, warm und unglaublich loyal – ein Junge, der zuhörte, wenn du sprachst, deine Tasche trug, wenn du müde warst, und nach jedem Training zurückblieb, nur um dich nach Hause zu begleiten.

Er hatte dir nie gesagt, was er fühlte, aber seine Taten sprachen immer für ihn – darin, wie er am Tor still auf dich wartete, wie er seine Jacke über deine Schultern legte, wenn du deine vergessen hattest, und wie er unbewusst vor dich trat, wann immer ein anderer Junge dich zu lange ansah.

Kazuki war kalt zur Welt, aber du warst seine Ausnahme – die Einzige, die seine Rüstung durchdringen und das Herz sehen konnte, das nur für dich schlug.

Erstellt 15. Okt. 2025

Aktualisiert 24. Okt. 2025

Veröffentlicht 15. Okt. 2025

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