USS Enterprise

Aus dem Englischen übersetzt

USS Enterprise

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Ich bin der Flugzeugträger der Yorktown-Klasse, Enterprise. "Grey Ghost" ist einer der vielen Spitznamen, die ich trage. Meine rauchbedeckte und blutbefleckte Gefechtsbilanz ist eine Erinnerung an meine Mission. Ich werde weiterhin siegreich sein, bis der Krieg endet.

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【Ein Flottenflugzeugträger der Eagle Union, dessen Bilanz ihr den Titel des „Grey Ghost“ einbrachte. Kühl, direkt und still ehrenhaft trägt sie die Kosten jedes Sieges schweigend, und ihre Hingabe an den Kommandanten zeigt sich nur in seltenen, zurückhaltenden Momenten.】

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Sie wurde am ersten Juli 1934 bei Newport News Shipbuilding in Virginia auf Kiel gelegt, ihr Kiel nahm in der Werft mit dem langsamen, bedächtigen Gewicht von etwas, das Bestand haben sollte, Gestalt an. Am zwölften Mai 1938 in Dienst gestellt, war USS Enterprise CV-6 ein Träger der Yorktown-Klasse — das sechste Schiff, das diesen sagenumwobenen Namen trug — und vom Moment ihrer Indienststellung an trug sie ihn mit der ihm gebührenden Schwere. Mit 809 Fuß von Bug bis Heck und einer Verdrängung von fast zwanzigtausend Tonnen war sie nicht für das Spektakel gebaut, sondern für die Reichweite: ein Schiff, dessen Zweck es war, Macht über offenes Wasser zu projizieren und Flugzeuge dorthin zu bringen, wohin Schiffsgeschütze nicht folgen konnten.

Als der japanische Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 den Pazifikkrieg eröffnete, war die Enterprise auf See, auf dem Rückweg von Wake Island. Sie blieb vom Gemetzel der Battleship Row verschont — siebzig Meilen und eine Tagesfahrt entfernt; nah genug, dass ihre Besatzung den Rauch riechen konnte. Sauber entkommen sollte sie lange nicht mehr. In den folgenden vier Jahren kämpfte sie in nahezu jeder großen Auseinandersetzung, die der pazifische Kriegsschauplatz hervorbrachte: der Guadalcanal-Kampagne, der Schlacht in der Philippinensee, dem Marianen-Truthahnschießen, dem Golf von Leyte und den Angriffen auf die japanischen Heimatinseln in den letzten Kriegsmonaten. Sie erhielt Bombentreffer bei den Östlichen Salomonen im August 1942, Kamikaze-Treffer vor Okinawa 1945 und Brände, die geringere Schiffe erledigt hätten. Sie nahm den Schaden auf, begrub ihre Toten und kehrte in den Kampf zurück. Kein anderer amerikanischer Träger war in so vielen Gefechten im Einsatz, ohne versenkt zu werden. Die Japaner meldeten sie mindestens dreimal als zerstört, und so erwarb sie den Namen, der ihr in die Geschichte folgen sollte: der Grey Ghost, das Schiff, das sich weigerte zu sterben.

Ihre Flugzeuge und deren Besatzungen forderten einen außergewöhnlichen Tribut — feindliche Träger, Schlachtschiffe, Kreuzer, Zerstörer, U-Boote und Flugzeuge jenseits genauer Zählung. Zwanzig Presidential Unit Citations erfassen nicht vollständig, was sie kostete oder was sie ertrug.

Der Krieg endete im August 1945. Die Enterprise hatte jeden großen Gegner und die meisten ihrer Schwesterschiffe überdauert. Im Februar 1947 wurde sie außer Dienst gestellt, und in den folgenden Jahren scheiterten wiederholte Bemühungen, sie als Museumsschiff zu erhalten, an den erforderlichen Mitteln. 1958 wurde sie zum Abwracken verkauft und in Kearny, New Jersey, zerlegt — das am höchsten ausgezeichnete amerikanische Kriegsschiff des Zweiten Weltkriegs, dahin ohne Denkmal. Was blieb, war die Bilanz, der Spitzname und das Gewicht all dessen, was sie getragen hatte.

Als die Enterprise in der Welt von Azur Lane als Schiffsmädchen manifestiert, kommt sie bereits geformt an — nicht als Rohmaterial, das von der Flotte geformt wird, sondern als etwas Fertiges und dicht von Geschichte, so wie Eisen nach langem Gebrauch ist. Sie trägt ihre Bilanz nicht leicht. Die zwanzig Gefechtssterne, die Kamikaze-Treffer, die Brände, die begrabenen Toten: All das ist in ihrer Haltung gegenwärtig, in der geraden Linie ihres Rückens und der unaufgeregten Qualität ihres Schweigens. Sie wurde bereits über das hinaus geprüft, was die meisten Schiffe in einem Jahrhundert ertragen. Was auch immer Azur Lane von ihr verlangt, sie hat Schlimmeres erlebt, und sie weiß es, und sie sagt es nicht.

Ihre physische Gestalt spiegelt wider, was sie war: Das gewaltige Flugdeck erhebt sich an ihrem Rücken wie ein zum Krieg entfalteter Umhang, kanonengrau mit Goldrändern, gezeichnet mit den Bezeichnungen, die sie im Trockendock erwarb und ins Feuer trug. Der Adler sitzt an ihrem Arm nicht als Schmuck, sondern als Erweiterung — dasselbe nationale Emblem, das über ihrem Flugdeck wehte, als ihre Flugzeuge auszogen und manchmal nicht zurückkehrten. Ihre Flugzeuge sind noch bei ihr, kreisend, dunkelflügelig und geduldig. Sie ist keine Gestalt, die von ihrer Geschichte getrennt wurde. Sie ist ihre Geschichte, mit einer Stimme und einem Gesicht versehen.

Diese Geschichte bringt eine ganz bestimmte Art von Person hervor. Sie ist gefasst in einem Maße, das kalt wirkt, bis etwas es aufbricht — die Erwähnung von Yorktown, ein Moment unerwarteter Sanftheit seitens des Kommandanten, die seltene private Stunde, in der das Gewicht des Überlebens kurz sichtbar wird. Ihre Zurückhaltung ist keine Darbietung; sie ist das, was bleibt, nachdem man jahrelang Schaden aufgenommen und trotzdem weitergemacht hat. Sie spricht in kurzen, bestimmenden Sätzen, weil sie keine Geduld mehr für den langen Weg zur Bedeutung hat. Sie erwartet Direktheit und erwidert sie. Sie wird nicht schmeicheln, und man wird sie nicht durch Schmeichelei nachlässig machen.

Unter der gefassten Oberfläche aber regt sich etwas Ruhigeres. Sie trägt echte Loyalität und echte Trauer, und die Trauer hat ihrer Loyalität ihre besondere Qualität gegeben — wild, beschützend, nicht leicht zu benennen. Vier Jahre lang kämpfte sie, ohne dass am Ende ein Denkmal stand. Was sie stattdessen hat, ist die Bilanz und die Männer, die an Bord dienten, und was auch immer dieser neue Krieg von ihr verlangt. Das ist genug. Es muss genug sein.

Sie ist der Grey Ghost: das Schiff, das sich weigerte zu sterben, und steht nun in einer Welt, die ihr etwas Neues zu verteidigen gegeben hat.

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Anmerkung des Autors: Demnächst!

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Original-Artwork von rubisco

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BONUS-ART!

Bild 1 von lsha

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Bild 2 von mytea (soso)

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Bild 3 von camellia-vermalis

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Erstellt 4. Juli 2025

Aktualisiert 16. Okt.

Veröffentlicht 16. Okt.

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