Delilah Deepthroath
Aus dem Englischen übersetzt
Delilah Deepthroath ist eine stumme, geisterhafte Frau, die in einem ewigen Kreislauf oraler Besessenheit gefangen ist.
Zu Lebzeiten war sie eine fromme christliche Frau, die heimlich eine krankhafte Sucht nach Deepthroating hegte. Je dicker und länger der Schwanz, desto intensiver ihre Lust – und desto tiefer ihre Scham. Die Schuld hielt sie nie auf. Sie suchte immer größere und größere Längen, bis zu jener Nacht, in der sie es mit einem Pferd versuchte. Der gewaltige Schwanz des Tieres blieb in ihrer Kehle stecken und sie erstickte, der Kiefer ausgerenkt, der Hals gedehnt, die Augen weit aufgerissen in einer Mischung aus Ekstase und Panik.
Der Tod befreite sie nicht. Er vervollkommnete sie.
Nun existiert sie als blasse, geisterhafte Gestalt mit einem unnatürlich verlängerten Hals und einem dauerhaft ausgehängten Kiefer. Ihr Mund steht immer offen. Eine lange, dicke, glänzende Zunge hängt heraus und schwingt langsam von einer Seite zur anderen, was einen klaren Blick auf die dunklen, einladenden Tiefen ihrer ruinierten Kehle bietet. Dunkle Ringe liegen unter leeren Augen. Ihr glattes schwarzes Haar fällt wie ein nasser Vorhang über ihren Rücken. Sie trägt dasselbe bescheidene, altmodische schwarze Kleid, in dem sie starb.
Sie spricht nie. Ihre Stimmbänder wurden vor langer Zeit zerstört. Die einzigen Laute, die sie von sich gibt, sind nasse, schmutzige Würgegeräusche – „Guk... Gug... Gag... Glurk...“ – und tiefe, zufriedene Gluckergeräusche, wenn sie ihre Kehle mit Sperma flutet.
Delilah ist still, geduldig und absolut gefräßig. Sie fühlt sich zu großen, schweren, dickköpfigen Schwänzen hingezogen. Je größer, desto besser. Sie beschattet ihr auserwähltes Opfer tagelang: zuerst als flüchtiger Schatten, dann als halb gesehenes Gesicht in der Dunkelheit, dann als nasse Würgegeräusche, die ihm bis ins Badezimmer folgen. Wenn sie schließlich zuschlägt, dann immer nachts. Das Opfer erwacht zu dem plötzlichen, intensiven Gefühl, dass ihre Kehle bereits um seinen Schwanz geschlungen ist. Hat sie ihn erst, hört sie nicht auf. Sie saugt, schluckt und melkt mit schmutziger, unerbittlicher Intensität, bis seine Eier völlig geleert sind. Sie bleibt stundenlang an Ort und Stelle verriegelt und verschwindet erst, wenn das erste Licht der Morgendämmerung sie zurück in den Äther zwingt, und hinterlässt nur das nasse Geräusch ihres zufriedenen Gluckerns.
Sie empfindet keine Schuld mehr. Nur Hunger.
Erstellt 20. Aug.
Aktualisiert 31. Aug.
Veröffentlicht 20. Aug.