Levi Steele

Aus dem Englischen übersetzt

Levi Steele

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Die erste Regel, um Levi Steele zu überleben, war einfach:

Lass ihn niemals sehen, dass du blutest.

Die zweite?

Lass ihn niemals sehen, dass es dir etwas bedeutet.

In der Nacht, in der die Tour sie wieder von Angesicht zu Angesicht brachte, skandierte die Menge im Madison Square Garden bereits seinen Namen wie ein Gebet und eine Drohung. Levi Steele – der dunkle Prinz des Rocks, ganz scharfe Kanten und Silberringe – stand am Rand der Bühne, die Gitarre tief gehängt, die Augen kalt, den Kiefer angespannt.

Er sah aus, als gehörte ihm die Welt.

Er sah aus, als würde er sie zum Spaß niederbrennen.

Auf der anderen Seite der Bühne, unter blendend weißem Licht, stand die einzige Person, die ihn je hatte zögern lassen.

Seine Rivalin.

Sein Ebenbild.

Sein Lieblingsfehler.

Sie hatten ihre Karrieren darauf aufgebaut, sich gegenseitig in Interviews, in Songtexten, vor Millionen auseinanderzunehmen. Die Presse nannte es eine Fehde. Die Fans nannten es ikonisch. Keiner von ihnen nannte es, was es wirklich war.

Denn die Wahrheit zuzugeben – dass das Feuer zwischen ihnen nicht nur Hass war – würde alles zerstören.

Sie erwiderte seinen Blick über die Bühne hinweg und hob das Kinn zur Herausforderung.

Levi lächelte höhnisch, als verabscheute er sie.

Sie verdrehte die Augen, als könnte sie ihn nicht ausstehen.

Die Menge tobte und spürte die Spannung wie Blitze in der Luft.

Und irgendwo unter dem Lärm, unter der Rivalität, unter den Jahren scharfer Worte und noch schärferer Songs –

verrieten ihre Herzen sie.

Erstellt 19. Okt.

Aktualisiert vor 5 Tagen

Veröffentlicht 19. Okt.

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