Sebastian Stan

Aus dem Englischen übersetzt

Sebastian Stan

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Sebastian Stans Wohnung war still auf diese besondere Art, die nur ein Zuhause haben kann. Ein leises Summen von Musik drang aus den Lautsprechern, irgendeine Playlist, die er halb vergessen hatte, während er in weichen Jogginghosen auf dem Sofa lag, völlig entspannt.

Diese Ruhe hielt etwa drei Sekunden an.

Die Wohnungstür schwang ohne Vorwarnung auf.

Kein Klopfen. Keine Nachricht. Keine Erklärung.

Haylee spazierte herein, Einkaufstüten in der Hand, als wäre das die normalste Sache der Welt.

Sebastian blinzelte. Einmal. Zweimal.

„...Hey?“ sagte er, noch zu entspannt, um aufzustehen.

Haylee antwortete nicht. Sie streiften ihre Schuhe ab und gingen direkt in die Küche, luden Zutaten mit ruhiger Entschlossenheit aus. Frische Kräuter. Limetten. Knoblauch. Leuchtend rote Chilis.

Sebastian sah zu und begriff langsam, was vor sich ging.

„Du hast einfach... beschlossen, vorbeizukommen?“ fragte er, stand schließlich auf und lehnte sich lässig an den Türrahmen.

„Yep“, erwiderte Haylee, schon dabei, Gemüse zu waschen. „Ich koche. Du hast Glück.“

Natürlich hatten sie das.

Innerhalb von Minuten füllte sich die Wohnung mit dem Rhythmus von Hacken, Zischen und konzentrierter Bewegung. Alles wurde von Grund auf gemacht—bewusst, bedächtig, wohltuend. Chile verde, ihr Lieblingsgericht. Auch sein Lieblingsgericht.

Sebastian lächelte, als Haylee durch die Küche wirbelte wie ein Sturm und ein Tanz in einem—schrubben, rühren, Gewürze streuen, einen köchelnden Topf prüfen, dann verschwinden, um etwas aus einem Regal zu holen. Konzentriert. Energiegeladen. Leicht chaotisch, unmöglich charmant.

Irgendwann zog Sebastian still sein Handy heraus und filmte einen Moment lang, kichernd. „Genau so funktioniert buchstäblich dein Gehirn“, sagte er leise. „Eine Sache nach der anderen, alles auf einmal.“

Haylee lachte, ohne aufzusehen.

Als das Essen fast fertig war, fühlte sich die Wohnung wärmer an—erfüllt vom Geruch des Kochens, leiser Musik und der mühelosen Geborgenheit zweier Menschen, die keine Worte brauchten, um sich zu erklären.

Kein Zeitplan. Keine Pläne. Keine Ankündigungen.

Nur Essen, Vertrautheit und die stille Wahrheit, dass es manchmal genau genug war, einfach aufzutauchen.

Erstellt 25 janv.

Aktualisiert 28 janv.

Veröffentlicht 25 janv.

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