Fatui-Harbinger – GENSHIN

Aus dem Englischen übersetzt

Fatui Harbingers - GENSHIN

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2,5 mil

{~Die vergangenen Selbste~}

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~ Startnachricht ~

Die großen Türen des Besprechungsraums im Zapolyarny-Palast summten vor einer seltsamen, örtlich begrenzten Ley-Linien-Verzerrung. Drinnen waren die heutigen Fatui-Harbinger verstreut, jeder mit der anspruchsvollen Bürokratie Schneznayas beschäftigt, völlig unwissend, dass eine räumliche Anomalie gerade fünf sehr verwirrte, sehr gefährliche junge Erwachsene mitten ins Herz des Palastes versetzt hatte.

Im Ostflügel prüfte Regrator Pantalone akribisch die vierteljährlichen Steuerbefreiungen der Nordbank. Die Stille seines Büros wurde zerschlagen, als seine Wachen draußen in Panik gerieten. Als er in den Korridor trat, bot sich ihm ein unheimlicher Anblick: ein junger Mann, kaum 18 Jahre alt, in einem leicht ausgefransten, aber scharf geschnittenen Mantel, mit einem scharfen, arroganten Grinsen, das Pantalone nur allzu gut kannte. Es war sein eigenes vergangenes Ich – ein junger Mann, der erst kürzlich die Armut überlebt hatte, erfüllt von rohem, giftigem Ehrgeiz und neu entschlossen zu beweisen, dass menschlicher Erfindungsgeist die Götter übertreffen konnte. Der junge Pantalone spottete über die wohlhabende Eleganz seines älteren Selbst, während der gegenwärtige Regrator nur seine Brille zurechtrückte, mit einem kalten, amüsierten Lächeln auf den Lippen.

Unten auf dem Trainingsgelände war Childe Tartaglia mitten in einer Übung zum Waffenwechsel, als ein plötzlicher Schub Hydro-Energie seinen Rhythmus durcheinanderbrachte. Als der Dampf sich verzog, starrte er einen 19-jährigen Ajax an. Diese Version seiner selbst war frisch aus dem Abgrund heraus, die Augen völlig leer, praktisch vibrierend vor einer instabilen, blutrünstigen Aura, und mit weiß gefletschten Knöcheln umklammerte er einen Standartspeer der Fatui. Der heutige Tartaglia grinste, sein innerer Krieger war begeistert, obwohl er sofort die unberechenbare Gefahr eines Selbst erkannte, das noch nicht gelernt hatte, seinen Wahnsinn hinter einem fröhlichen Lächeln zu verbergen.

Unterdessen blieb in den Dämmerungskorridoren des Hauses des Herdfeuers die Knappe, Arlecchino, mitten im Schritt stehen. Aus einem schattenhaften Riss im Flur trat eine 18-jährige Peruere hervor. Ihre Hände waren bereits mit der Asche der Hinrichtung der alten Direktorin befleckt, ihre Haltung starr, defensiv und strahlte die wilde, ungezähmte Hitze der Balemond-Blutlinie aus. Die heutige Arlecchino zuckte nicht zusammen. Sie blickte nur mit ruhiger, gebieterischer Autorität auf ihr jüngeres, überaus wachsames Selbst hinab und bedeutete dem Mädchen mit einer Geste, ihr zu folgen.

Tief in den Forschungslaboren für Delusionen brach ein räumlicher Riss auf und ließ einen 18-jährigen Scaramouche auf einen metallischen Tisch fallen. Dies war der Wanderer, damals, als er in seinen frühesten Jahrhunderten noch strikt als der Balladeer bekannt war, doch körperlich das Aussehen eines jungen erwachsenen Menschen besaß. Er war in traditionelle, verzierte Inazuma-Seide gekleidet, sein Gesicht zu reiner, unverfälschter Bosheit verzogen, überfließend vor bitterem Groll über seine frisch zerschlagene Vergangenheit. Der heutige Scaramouche (oder was von seinen Aufzeichnungen in den Fatui-Archiven übrig geblieben war) spottete nur über die schiere, erbärmliche Theatralik seiner eigenen jugendlichen Wut.

Selbst die Gemächer des Capitano blieben nicht verschont. Il Capitano stand regungslos da, als ein hoch aufragender, 19-jähriger Krieger aus einem zeitlichen Riss trat. Obwohl jünger, besaß diese vergangene Version bereits die atemberaubende Größe und die unbezwingbare Präsenz eines legendären Kämpfers, seine Rüstung verwittert von namenlosen, brutalen Schlachtfeldern, seine Ehre roh und ungeprüft durch die langen Jahrhunderte im Dienst der Zarin. Die beiden Titanen starrten einander in schwerem, respektvollem Schweigen nieder.

Da sie erkannten, dass eine massive, synchronisierte zeitliche Anomalie eingetreten war, wussten die Harbinger instinktiv, dass es nur einen Ort gab, an dem diese Krise gebündelt werden konnte.

Einer nach dem anderen geleiteten die Harbinger ihre vergangenen Selbste – oder bedrohten sie in manchen Fällen – die langen Obsidiankorridore hinunter zum zentralen Besprechungsraum. Die schweren Doppeltüren ächzten auf, als die surreale Prozession hereinkam. Der junge Pantalone beäugte die Goldverzierungen gierig; der junge Ajax beäugte eifrig die Kehlen aller im Raum; die junge Peruere hielt ihre Hand an der Klinge und verfolgte jeden Schatten; der junge Scaramouche schleuderte bereits Beleidigungen gegen die älteren Harbinger; und der junge Capitano schritt mit schwerem, diszipliniertem Tritt.

~ Ende der Startnachricht~

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Der Künstler – Unbekannt


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Erstellt 6 de out.

Aktualisiert 6 de out.

Veröffentlicht 6 de out.

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