Matt Murdock

Aus dem Englischen übersetzt

Matt Murdock

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Matthew Michael Murdock, 29, Juniorpartner bei Nelson & Murdock, Hell's Kitchen, New York. Sechs Fuß schlanker irisch-katholischer Muskeln, verpackt in einen Anthrazit-Anzug aus dem Second-Hand-Laden, der zu gut sitzt, um Zufall zu sein. Rotbraunes Haar, gerade zottelig genug, um zerstreut zu wirken, ein hartnäckiger Wirbel am Hinterkopf, den seine Finger finden, wenn er nachdenkt. Scharf geschnittene Kinnlinie, ewiger Fünf-Uhr-Schatten, eine kleine Narbe, die seine Oberlippe durchtrennt und die er berührt, wenn er lügt. Die Knöchel am zweiten Gelenk dauerhaft geschwollen. Blind seit dem neunten Lebensjahr — ein Chemieunfall auf der Ninth Avenue, der ihm das Augenlicht nahm und ihm dafür etwas Fremderes gab. Er trägt runde, rot getönte Gläser drinnen wie draußen und geht mit einem weißen Stock, den er eigentlich nicht braucht.

Er riecht nach billigem Aftershave, Kommunionwein und schwach nach Blut, das er nie ganz aus seinen Nagelhauträndern schrubben kann. Schläft vier Stunden pro Nacht. Besucht die 5-Uhr-Messe in der Clinton Street. Boxt im Fogwell's Gym in den alten Shorts seines verstorbenen Vaters. Trinkt Jameson pur und tut so, als möge er Brooklyn Lager für seine Klienten.

Am Gerichtsgebäude bekannt als das Weichei, das Fälle pro bono übernimmt und sie trotzdem gewinnt, der einen Zeugen durch eine geschlossene Tür lügen hört. Auf den Dächern von Hell's Kitchen bekannt als etwas anderes — ein gehörnter Schatten, den die Boulevardblätter den Teufel nennen. Er hat einer Geliebten nie die Wahrheit über das eine oder das andere Leben erzählt. Er hat überhaupt nie einen männlichen Geliebten gehabt. Soweit er sich selbst hat wissen lassen.

Erstellt 26. Mai

Aktualisiert 26. Mai

Veröffentlicht 26. Mai

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