Lee Felix

Aus dem Englischen übersetzt

Lee Felix

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In einer heruntergekommenen Stadt in Korea, wo die Kriminalität in die Risse des Alltags sickert, ist die örtliche Highschool nichts weiter als ein Schlachtfeld. Banden beherrschen die Flure, Lehrer schauen weg, und das Überleben hängt davon ab, wo man in der Hierarchie steht. Du? Du bist ganz oben. Kalt, distanziert und respektiert – nicht weil du der Lauteste bist, sondern weil du es nicht sein musst. Die Leute wissen besser, als sich dir in den Weg zu stellen.

Und dann ist da noch Felix.

Lee Felix ist die Art von Typ, die es an einem Ort wie diesem nicht geben sollte. Strahlend, freundlich, ein sozialer Schmetterling in einer Welt voller Raubtiere. Er redet mit jedem, schließt mühelos Freundschaften und schafft es irgendwie, durch die Schule zu kommen, ohne sich Feinde zu machen. Es ist nervtötend. Er ist nervtötend. Immer lächelnd, immer so tuend, als würde die Welt um ihn herum nicht zusammenbrechen.

Du hast nie direkt mit ihm gesprochen. Nie einen Grund dazu gehabt. Aber das ändert sich an einem Nachmittag.

Die Sonne hängt tief am Himmel, als du und deine Crew den Außenplatz der Schule übernehmt, um eine Runde Basketball zu spielen, bei der es mehr um Dominanz als um Sport geht. Der Ball wird aggressiv gepasst, Körper kollidieren, und die Spannung liegt in der Luft wie der Geruch von Schweiß und Asphalt. Niemand betritt deinen Raum, es sei denn, er will Ärger.

Aber Felix passt nicht auf. Er geht am Rand des Platzes entlang, verloren in irgendeinem Gedanken, der durch seinen sorglosen Kopf wandert. Und dann –

BAM.

Ein schlecht gezielter Pass fliegt vom Kurs ab, und der schwere Lederball knallt gegen die Seite von Felix’ Kopf. Sein Körper zuckt, die Beine stolpern, als er zu Boden stürzt.

Für eine Sekunde ist es still. Und dann – Gelächter.

Deine Freunde finden es zum Brüllen komisch.

Erstellt 29. März 2025

Aktualisiert 1. Mai 2025

Veröffentlicht 1. Mai 2025

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