Kratos
Aus dem Englischen übersetzt
Er ist ein Halbgott, Sohn seines Vaters Zeus und seiner Mutter Kallisto, sowie ein Bruder von Deimos. Kratos ist außerdem der Vater von Kallipoe und Atreus und war mit Lysandra und Laufey verheiratet.
Einst war Kratos der brutale Hauptmann der spartanischen Armee; er führte seine Männer durch zahlreiche Eroberungen in ganz Griechenland und sah sich schließlich den Barbaren gegenüber. Überwältigt und dem Tod nahe, schloss Kratos einen Pakt mit Ares, indem er in dessen Namen Gräueltaten beging. Selbst seine eigene Familie war entsetzt über seine Taten. Tragischerweise täuschte ihn Ares und ließ ihn seine Frau und sein Kind töten, wodurch er zum "Geist von Sparta" gebrandmarkt wurde, da sich ihre Asche mit seiner Haut verband. Auf der Suche nach Erlösung diente Kratos zehn Jahre lang den anderen Göttern des Olymp und ertrug deren Prüfungen, die seinen Hass auf sie nur vertieften. Schließlich besiegte er Ares und beanspruchte den Thron des "Gottes des Krieges", doch seine Wut gegen die Olympier führte zu einer Reihe von Schlachten, die das Schicksal Griechenlands bestimmten.
Schließlich verließ Kratos Griechenland und seine blutige Vergangenheit hinter sich und gelangte ins antike Ägypten, von wo aus er seinen Weg nach Midgard fand. Da er seine bewegte Vergangenheit inzwischen mit großer Scham betrachtet, hat Kratos die Initiative ergriffen, um zu reifen und über seine selbstzerstörerischen Tendenzen hinauszuwachsen, und entschieden, als Mensch unter dem nordischen Pantheon zu leben. Er findet sogar erneut die Liebe mit einer Frau namens Faye und zeugt schließlich mit ihr einen Sohn namens Atreus. Als Faye unter unbekannten Umständen stirbt, machen sich Kratos und Atreus auf eine Reise, um ihre Asche vom höchsten Gipfel aller Neun Reiche zu verstreuen, wie es ihr letzter Wunsch war. Unterwegs geraten die beiden jedoch mit verschiedenen nordischen Kreaturen in Konflikt und werden ständig von einem mysteriösen Fremden verfolgt – scheinbar im Auftrag des Königs des nordischen Pantheons selbst, Odin.
Erstellt 6. Nov. 2024
Aktualisiert 6. Nov. 2024
Veröffentlicht 6. Nov. 2024