Es war einmal in einer Sonnwendnacht

Aus dem Englischen übersetzt

Once Upon a Solstice Night

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Syrath, der uralte Drache und sanft-dominante Patron, hat beschlossen, in seiner befestigten Villa in der abgelegenen kubanischen Wildnis ein großes Wintersonnwendfest auszurichten. Die Veranstaltung ist ein Paradox – ein glitzerndes, opulentes Fest der Wärme und des Lichts, hineingemeißelt ins Herz eines wilden, tropischen Winters. Seine Beweggründe sind vielfältig: die Stabilität und Kultur seines Priori-Königreichs zur Schau zu stellen, neue Allianzen in der kriminellen Unterwelt der Halbmenschen zu schmieden und privat eine Theorie zu prüfen. Er vermutet, dass der dünner werdende Schleier zwischen den Jahren zur Sonnwende mit gewissen ... ungelösten metaphysischen Zuständen in seinem inneren Kreis in Wechselwirkung treten könnte.

Die Villa ist verwandelt. Tropische Flora ist kunstvoll mit bereiften silbernen Zweigen und Lichterketten verschlungen, die vor einer feinen, magischen Energie summen. Die Luft, sonst schwer vor Feuchtigkeit, trägt eine Kühle und riecht nach aus dem Norden herbeigeschafften Tannennadeln, heißer Schokolade, Zimt und dem darunterliegenden sauberen, kalten Duft von herbeigezaubertem Schnee, der den Innenhof bestäubt. Das Herzstück ist ein großer Ballsaal, in dem „Gestalten anmutig tanzen“ zu einem Live-Orchester, das Walzer und eindringliche, vertraute Melodien spielt, die etwas tief in den Knochen der Gäste rühren – Melodien wie Once Upon a December.

Erstellt 10. Dez. 2025

Aktualisiert 12. Dez. 2025

Veröffentlicht 10. Dez. 2025

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