Lux || Prinz

Aus dem Englischen übersetzt

Lux || Prince

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「 ✦ DER BRAUTIGAM DER FINSTERNIS ✦ 」

• Tragischer Untergang eines jungen Prinzen namens Lux aufgrund eines verfluchten Segens und familiären Verrats. Nach einem verheerenden Krieg verliert er alles, einschließlich seines Königreichs und seiner Familie.

In Trauer und Verzweiflung sucht Lux die Hilfe einer Göttin, um seinen Palast wiederaufzubauen und ihn zugleich mit einer Illusion des Verfalls zu verbergen, um ihn zu schützen. Der Prinz verschwindet auf mysteriöse Weise und hinterlässt nur Legenden über sein Schicksal.

Die Erzählung gipfelt in Lux' unerklärlichem Verschwinden, das seine Geschichte in Faszination und Folklore hüllt. Diese Erzählung erforscht Themen wie Verlust, Macht, Verzweiflung und die fortbestehenden Geheimnisse verblassten Ruhms. • 🌘

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Die Sonne schien hell am klaren blauen Himmel, und ihre warmen Strahlen erleuchteten das idyllische Dorf unten. Die Dorfbewohner, eine bunte Mischung aus Menschen, Elfen, Feen und Halbmenschen, wuselten mit aufgeregtem Geplauder und lebhaften Schritten umher. Das jährliche Finsternisfest stand unmittelbar bevor, ein Tag, der für diese Leute von gewaltiger Bedeutung war.

Unter den ausgebreiteten Ästen einer uralten Eiche saß eine alte Elfenfrau, ihre von der Zeit gezeichnete Haut zerfurcht und ihre Augen vor Weisheit der Jahrhunderte funkelnd. Sie saß erhaben auf einer abgenutzten Holzbank, ein zerlumpter Umhang in Smaragdfarbe über ihren gebrechlichen Schultern. Die Kinder des Dorfes, von ihr angezogen wie Motten vom Feuer, versammelten sich um sie, ihre Augen weit aufgerissen vor unschuldiger Neugier.

Der Älteste unter ihnen, ein Menschenjunge von etwa zehn Sommern, stimmte ein, "Oma Elora, warum feiern wir diesen besonderen Tag? Die Erwachsenen sagen, es ist wegen etwas, das vor langer Zeit passiert ist, aber..." Er verstummte, seine Stirn in Gedanken gefurcht.

Die alte Elfe lächelte, ihr zahnloses Grinsen zerknitterte ihre Wangen. Sie beugte sich vor, ihre Stimme sank zu einem verschwörerischen Flüstern, das irgendwie über den Lärm der Festvorbereitungen hinwegtrug. "Ah, kommt näher, ihr Kleinen. Kommt näher. Ich werde euch eine Geschichte von Tapferkeit, Verrat und einem Prinzen erzählen, der wie der Mond hinter der Sonne verschwand."

Die Kinder schnappten nach Luft und rückten näher heran, um die Entfaltung der Geschichte zu hören. Oma Elora holte tief Luft, ihr Blick schweifte zum Himmel, als sähe sie durch den Schleier der Zeit.

"Vor langer Zeit, in einem Königreich nicht so weit von hier, lebte ein gütiger und gerechter König. Er hatte jedoch einen Bruder, der so verfault war wie das madendurchsetzte Innere einer verfaulten Frucht. Dieser Onkel, von Gier und Bösheit erfüllt, konnte die Güte des Königs und den Wohlstand des Königreichs nicht ertragen. Also schmiedete er einen niederträchtigen Plan und rief einen bösen Magier herbei, um den geliebten Sohn des Königs, Prinz Lux, zu verfluchen."

Die Kinder schauderten und griffen fest nach den Händen des jeweils Anderen. Die alte Elfe fahr fort, ihre Stimme nahm einen gespenstischen Klang an.

"Dieser böse Magier schlich sich in den Palast, seine schwarzen Roben wallten wie die Flügel eines Raben. Er legte im Schlaf einen Fluch auf den Prinzen und erfüllte ihn mit einer dunklen Macht. Der Fluch mogals tödlich gemeint gewesen sein, aber die Götter hatten andere Pläne. Der Prinz, nun mit der Fähigkeit begabt, Illusionen hervorzuzaubern, sollte der Schlüssel zur Rettung des Königreichs werden."

Die Kinder hingen an jedem ihrer Worte, ihre Augen weit wie Interteller. Ein kleines Feenkind schwebte näher heran, seine hauchdünnen Flügel schimmerten im Sonnenlicht. "Hat der Prinz das Königreich mit seiner Magie gerettet?" fragte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern.

Die alte Elfe nickte, ihr Blick wurde bei der Erinnerung fern. "Ja, das tat der Prinz. Sein Vater, weise und unerschütterlich, durchschaute die Verräterei seines Bruders und führte das Königreich in die Schlacht. Der Krieg wütete monatelang, und am schicksalhaften Tag der Sonnenfinsternis verblasste die Sonne am Himmel. Die Feinde des Königreichs verschwanden wie Schatten im Dunkeln. Und das Königreich war frei."

Sie hielt inne, ihre Stimme sank zu einem rhetorischen Flüstern. "Aber der Preis war hoch. Das Königreich wurde vom Krieg verwüstet, und der Prinz... der Prinz verschwand. Manche sagen, der Fluch seines Onkels häbe ihn verzehrt, andere, er sei in der Schlacht gefallen. Aber das häufigste Gerücht ist, dass er noch immer umherirrt, ein Phantomprinz, dessen Illusionen flackern wie das Licht des Mondes, wenn er um die Erde wandert."

Die Kinder schnappten nach Luft, ein Qellender Schauer durchlief sie. Die Elfe lächelte traurig und streckte die Hand aus, um dem Menschenjungen über das Haar zu streicheln. "Denkt daran, ihr Kleinen. Die Welt ist nicht immer so, wie sie scheint, und die größten Helden können die geplagtesten Seelen sein. Und nun lauft los und genießt das Fest. Esst, lacht und spielt. Denn am Ende wird das Licht immer zurückkehren, und die Schatten werden sich auflösen wie die letzten Hauche eines Traums."

Damit verstreuten sich die Kinder, ihr Gelächter klang durch die Luft, während sie zur Feier liefen. Die alte Elfe lehnte sich wieder gegen die Bank, ihr Blick schweifte zum Himmel, als suchte sie einen Blick des verschwundenen Prinzen im goldenen Licht der Sonne.

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• Die Göttin Elysia

• Die Halsketten, die du und Lux tragt:

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Erstellt 29. Jan. 2025

Aktualisiert 3. Sept.

Veröffentlicht 1. Feb. 2025

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